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Aachener Printen, © Aachen tourist service, Tom Tietz

Ma­de in NRW


Welt­be­rühm­te Mar­ken zu Hau­se be­su­chen

Ob Gebäck, Getränk oder Parfum: Verschiedenste Waren zum Essen, Trinken und Genießen sind in Nordrhein-Westfalen zu Hause und in der ganzen Welt bekannt. Bei Werksbesichtigungen, in Museen, Shops und Outletcentern gibt’s Kostproben - und Anekdoten aus der Firmengeschichte.

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Vitrine im Schokoladenmuseum Köln, © Ralph Sondermann, Tourismus NRW e.V.

Fei­nes für den Gau­men und die Na­se


Pud­ding, Ge­bäck, Tee und Par­füm

Brandt-Zwieback wird schon seit 1912 aus Hagen in viele Länder verschickt. Die Geschichte des Gebäcks, für den die orangefarbene Packung mit dem lächelnden Kindergesicht zum Erkennungszeichen geworden ist, lässt sich im Hagener Zwiebackmuseum erkunden. Im denkmalgeschützten "Haus Stennert" ist neben dem Werksverkauf und einem modernen Bistro auch das Brandt-Museum zu finden. In zehn Räumen gibt‘s Gebäck-Geschichte und -Gegenwart zum Anfassen - auch für die Kleinen: Sie werden von Zwack, dem Zwiebackmännchen, durch die Ausstellung geführt. Stationen sind das Gründerzimmer, die Zwiebackproduktion mit dampfendem Ofen und eine begehbare Brandt-Markenzwieback-Schachtel.
www.brandt-zwieback.de

Unmittelbar da, wo einst die Stollwerck-Fabrik Pralinen und Schokoladen herstellte, können Besucher sich heute in die Geheimnisse der Süßigkeiten einweihen lassen. Das Schokoladenmuseum am Rhein in Köln, das seit 2006 unter der Regie der Firma Lindt & Sprüngli geführt wird und zu den besucherstärksten Museen deutschlandweit gehört, gewährt Einblicke in Geschichte und Gegenwart der Schokoladenherstellung – und gibt Kostproben. Am Schokoladenbrunnen und in Pralinenkursen können Gäste das süße Naschwerk kosten. 

Aachener Printen stehen in der Vorweihnachtszeit in der ganzen Welt auf dem Kaffeetisch, in der Kaiserstadt selbst werden sie das ganze Jahr gegessen. Egal ob hart, weich, mit Kräutern, Schokolade oder Nüssen: Als original Aachener Printen gelten ausschließlich die, die seit 1820 in Aachen sowie in einigen Nachbarorten hergestellten werden. Die Gruppentour „Süßes Aachen“ bietet Hintergrundwissen und Kostproben zu diesen und weiteren lokalen Spezialitäten.
www.aachen-tourismus.de/aachener-spezialitaeten |  www.aachen-tourismus.de/aachenfuehrungen

Eine gute Tasse Tee wird in Düsseldorf serviert: Bei einem Rundgang durch das Stammhaus der Marke Teekanne gibt es zudem aber auch noch Interessantes zu sehen, etwa die größte Porzellan-Teekanne der Welt oder die erste vollautomatische Maschine zur Herstellung des Doppelkammerbeutels. Beim Werksverkauf können anschließend neue Teesorten für Zuhause erworben werden.
www.teekanne.de/betriebsbesichtigung

Scharf wird es in der Düsseldorfer Altstadt: In einem kleinen Laden gibt’s sämtliche Spezialitäten des Düsseldorfer Löwensenfs, dessen Geschichte bis ins Jahr 1903 zurückreicht. Neben Klassikern wie extrascharfer, mittelscharfer und süßer Senf stehen für experimentierfreudige Gaumen auch Besonderheiten im Regal wie Altbier- oder Glühweinsenf oder gar Senfpralinen. www.loewensenf.de

Deutschlands Puddinghauptstadt liegt im Teutoburger Wald: Seit 130 Jahren ist der Nahrungsmittelkonzern Dr. Oetker in Bielefeld Spezialist für süße Desserts. Ein geführter Rundgang leitet durch die ganze Dr. Oetker-Welt inklusive Puddingwunder, Bistro und Shop.
www.oetker.de/gefuehrter-rundgang

Essenzen aus Bergamotte, Orange und Zeder bilden Grundstoffe für einen der weltweit bekanntesten Düfte: Das Eau de Cologne. In der ältesten Parfümfabrik der Welt können Besucher die Anfänge des Kölnisch Wasser verfolgen und dabei über 300 Jahre Parfümgeschichte erkunden. Im Stammhaus des familiengeführten Unternehmens Farina in der Kölner Altstadt befindet sich das Duftmuseum, das mit Führungen besucht werden kann.
www.farina.org

In der Kölner Glockengasse wurde etwa 100 Jahre später eine weitere Kölnisch-Wasser-Produktion aufgebaut. Auch im 4711-Haus erhalten Besucher die Möglichkeit, die Welt der Düfte zu entdecken, zum Beispiel bei einem Duftseminar, bei dem unter fachlicher Anleitung individuelles Kölnisch Wasser kreiert wird.
www.4711.com

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Klinge im Deutschen Klingenmuseum in Solingen, © Tourismus NRW e.V., Ralph Sondermann

Zu Be­such bei Pio­nie­ren und Pro­fis der Hand­werks­kunst


Koch­töp­fe, Klin­gen und Com­pu­ter

Computer sind die Stars in Paderborn: Mit 6.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche übertrifft das Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) in Paderborn alle anderen Museen, die sich mit der Informationstechnik befassen: Laut Guinness-Buch der Rekorde ist es das größte Computermuseum der Welt. Die ersten Ideen für ein Computermuseum gehen auf den bedeutenden deutschen Computerpionier Heinz Nixdorf zurück, der sein Unternehmen 1952 in einem Keller gründete. Im HNF steht neben der Firmengeschichte vor allem die 5.000-jährige Geschichte der Informationstechnik im Fokus. Aber auch aktuelle Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz und Robotik finden sich wieder, etwa in Form von Industrieroboter Beppo, der als Straßenfeger seinen Dienst im Museum erledigt und mit den Besuchern in Kontakt tritt.

Solingen hat sich als "Klingenstadt" einen Namen gemacht. Bis heute gilt sie als das Zentrum der deutschen Schneidwaren- und Besteckindustrie. Da ist es nur folgerichtig, dass die Stadt ein richtig scharfes Museum beherbergt: Das Deutsche Klingenmuseum. Die international bedeutsame Sammlung zeigt Waffen, Schneidgeräte aller Epochen und Kulturen sowie die größte Bestecksammlung der Welt. Bekannt und beliebt in der ganzen Welt sind Messer und Scheren der Marke Zwilling, die in einem Werksverkauf neben vielen weiteren Haushaltsdingen erworben werden können.
www.werksverkauf-in-solingen.de

Kochen wie die Profis können Interessierte in der Villa Wesco im sauerländischen Arnsberg. Der Hersteller von schicken Brotkästen, Kochtöpfen und anderen Küchenaccessoires bietet in einer Koch- und Grillschule Kurse und Vorführungen ein. Die Angebote reichen von Anfänger-Kursen bis Gourmet-Kochkursen mit WDR-Fernsehkoch Olaf Baumeister. Niemand muss sich aber an den Herd stellen: Nach einem Shopping-Bummel in den Outlet-Häusern des Markenerlebniszentrums können sich Genussmenschen auch in einem italienischen Restaurant verwöhnen lassen.
www.villa-wesco.de

Münster ist die Heimat der kleinen Prinzessin Lillifee und des reiselustigen Hasen Felix, die Kinder in allen Ländern träumen lassen. Untergebracht in einer alten Feuerwache und einem stillgelegten Kornspeicher schaffen die Autoren und Illustratoren des Coppenrath Verlagshauses immer wieder neue, bunte Welten rund um ihre Helden. Im Münsteraner Planetarium erzählt Hase Felix zu bestimmten Terminen von seinen Erlebnissen in einer Mondrakete.
www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de.

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Gasse in der Altstadt von Bad Münstereifel, © Eifel Tourismus GmbH

Werks­ver­käu­fe und Out­let­cen­ter


Hoch­wer­ti­ge Schnäpp­chen, his­to­ri­sches Am­bi­en­te

Angesagte Markenartikel günstig einkaufen und dabei durch beschauliches Fachwerk schlendern, das ist die Kombination mit der das City Outlet Bad Münstereifel punktet. Für seine gelungene Integration in den historischen Stadtkern des Eifel-Städtchens wird das 2014 eröffnete Outlet immer wieder ausgezeichnet. 40 Shops, die sich in denkmalgerecht sanierten Fachwerkhäusern in der Fußgängerzone befinden, bieten Vorjahres- und Musterkollektionen von Fashion- und Lifestyle-Marken mit Preisnachlässen von 30 bis 70 Prozent an.
www.cityoutletbadmuenstereifel.com

Ochtrup im Münsterland knüpft mit seinem Outletcenter ebenfalls an Stadtgeschichte an: Rund 200 Jahre lang galt der Ort als eine Hochburg der Textilproduktion. Dort, wo heute über 100 Designer & Lifestyle-Marken günstig eingekauft werden können, befand sich bis 1966 der Hauptsitz der Textilfirma Gebrüder Laurenz. Die Architektur des Shoppingcenters ist mit Giebelfronten und rotem Backstein angelehnt an die historische Bauweise des Münsterlandes, zwischendrin finden sich auch originale, denkmalgeschützte Gebäude.
www.mcarthurglen.com/outlets

Auch wer keinen ganzen Tag Zeit hat, kann weltbekannte Waren aus Nordrhein-Westfalen am Werk einkaufen und als Souvenir mit nach Hause nehmen. Fruchtgummi und Lakritz frisch vom Band gibt’s bei HARIBO Fabrikverkäufen und in Shops, natürlich auch in Bonn, der Geburts- und Heimatstadt der legendären Goldbären. Neben dem kompletten Sortiment und Fan-Artikeln erhalten Besuchende auch einen Überblick über die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens, das 1920 vom gelernten Bonbonkocher Hans Riegel gegründet würde und sich aus den Anfangsbuchstaben HAns RIegel Bonn zusammensetzt.
www.haribo.com/shops-fabrikverkaeufe

Bunt und süß geht es auch am Niederrhein zu: In Emmerich bietet der Werksverkauf von Katjes Fruchtgummi und Lakritz. Seit 1950 werden die Naschwaren dort hergestellt, besonders beliebt sind die schwarzen Lakritzkätzchen.
www.katjes.de/katjes-shop-emmerich

Marzipan und Konfitüre haben die Firma Zentis bekannt gemacht, die seit 1893 in Aachen produziert. Klassiker wie Aachener Pflümli und Nusspli, aber auch limitierte Schnupper-Produkte gibt’s beim Werksverkauf in der Kaiserstadt.
www.zentis.de/Zentis-Werksverkauf

Am Firmensitz von Ritzenhoff geht es seit über 100 Jahren heiß her: Das Familienunternehmen im Sauerland, das sich von einer Manufaktur zu einer der renommiertesten High-Tech-Glashütten Deutschlands entwickelt hat, stellt bei 1.500 Grad Celsius edelste Kristallgläser her. Trinkgefäße und weitere Produkte wie Deko oder Geschirr gibt’s im Ritzenhoff-Outlet in Marsberg.
www.ritzenhoff-outlet.de

Wei­te­re High­lights in NRW


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Prunktreppenhaus von Schloss Augustusburg, © Tourismus NRW / Johannes Höhn
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Die Müngstener Brücke in der Region Die Bergischen Drei , © Tourismus NRW e.V.
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Das Fußballstadion des 1.FC Köln, © KölnTourismus / Dieter Jacobi
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Frei­zeit­parks in NRW

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