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Häuserfassade Frankenberger Viertel in Aachen, © Johannes Höhn

Kai­ser­stadt Aa­chen


Well­ness und Welt­er­be im Drei­län­der­eck

In Aachen ist wirklich immer etwas los: Die Stadt im Dreiländereck Niederlande, Belgien und Deutschland ist bekannt für ihr Weltkulturerbe, den Dom, Karl den Großen sowie die urige Altstadt. Im Winter duftet es auf einem der schönsten Weihnachtsmärkte der Region nach Printen und Glühwein und im Sommer tummeln sich Bewohner wie Touristen in bunten Szeneviertel mit Altbauten, Cafés und kleinen Läden.

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UNESCO-Weltkulturerbe Aachener Dom von der Seite, © Johannes Höhn

Der Aa­che­ner Dom


Deutsch­lands ers­te Unesco-Welt­er­be­stät­te

Aachen steckt voller Geschichte(n): Im löwenköpfigen Türknauf des Aachener Doms soll einer Sage nach der Daumen des Teufels stecken. Heute ist das Metall am Knauf ganz blank poliert, da alle Besucher ihn berühren möchten. Über Jahrhunderte war der Aachener Dom Krönungsstätte deutscher Könige und Kaiser – heute gilt er als Wahrzeichen der Stadt und seine Domschatzkammer beherbergt eine der bedeutendsten kirchlichen Schatzkammern nördlich der Alpen.

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Weihnachtsmarkt Aachen Katschhof, © Tourismus NRW e.V., Ralph Sondermann

Glüh­wein, Prin­ten & Ster­nen­lich­ter


Weih­nachts­markt in der Alt­stadt

Warmes Licht scheint aus den Fenstern der urigen Häuschen in der Aachener Altstadt, gemütliche Hütten verteilen sich auf dem Kopfsteinpflaster und es duftet nach Glühwein und Printen – eine ganz besondere Atmosphäre herrscht auf dem Aachener Weihnachtsmarkt, der sich über die Plätze und Gassen rund um Dom und Rathaus erstreckt. Der “Oecher Glühwein-Treff” direkt am Katschhof ist der älteste Stand auf dem Markt. Hier steht mit Marcel Schmitz die zweite Generation hinter der Theke.

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Altbau Frankenberger Viertel in Aachen, © Johannes Höhn

In Aa­chens Sze­ne­vier­teln


Bunt und in­di­vi­du­ell

Vom Ponttor bis zum Aachener Marktplatz erstreckt sich die Pontstraße. Hier tummeln sich vorwiegend Studenten in Restaurants, Cafés, Bars und Kneipen. Besucher können sich einfach treiben lassen. Und auch im Frankenberger Viertel ist immer etwas los: Geprägt von eindrucksvollen Altbauten, kleinen Geschäfte, Shops und Cafés, lohnt es sich, hier entlang zu flanieren.

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Elisabethhalle Aachen, © www.medien.aachen.de, Andreas Herrmann

Bad Aa­chen und das Was­ser


Well­ness in der Kai­ser­stadt

Die Aachener Thermalquellen gehören zu den heißesten Quellen Mitteleuropas und waren schon bei Kelten und Römern sehr beliebt. Ihre Temperatur verdanken sie den Eifel-Vulkanen, die das aus dem Boden sprudelnde Wasser auf bis zu 74 Grad aufheizen. Die wohltuenden Kräfte des Thermalwassers machen Bad Aachen zum Kurort. Und in den Carolus-Thermen wird die Tradition der Römer fortgesetzt. Die Thermen sollen es auch gewesen sein, die Karl den Großen nach Aachen zogen. Überwiegend hielt er sich hier auf und machte Aachen damit zum Zentrum des europäischen Reiches. Auf der Route Charlemagne können sich Besucher heute auf die Spuren des Kaisers begeben.

Geheimtipp: Die Elisabethhalle

In der Elisabethhalle gibt es zwar kein Thermalwasser, allerdings ist sie als Jugendstil-Schwimmhalle eine der Schönsten in der Region und gehört zu den wenigen noch erhaltenen und betriebenen Schwimmhallen aus der Epoche des Jugendstils. Hier fühlen sich Besucher beim Bahnen ziehen in ein anderes Zeitalter zurückversetzt.

Aachen vom Lousberg, © @sauldejongh @vincentcroce

Die schöns­ten Aus­sichts­punk­te


Klas­si­ker und Ge­heim­tipps

Ob Joggen, Spazieren gehen oder einfach ein bisschen Zeit an der frischen Luft – Der Lousberg mit seinen 264 Metern ist einer von drei Aachener Hausbergen. Besucher haben von hier oben einen tollen Blick über die Stadt, inklusive Hängematte. Auch die Aussicht vom Haarberg ist grandios – und andersrum gilt das ebenso: Das markante Gipfelkreuz auf dem 240 Meter hohen Berg ist von Aachen aus gut zu erkennen.

Etappe 3 des Eifelsteigs, © @delaforce.music

His­to­ri­scher Orts­kern Kor­ne­li­müns­ter


Das Tor zu Ei­fel

Aachens malerischster Stadtteil Kornelimünster besticht vor allem durch den fast vollständig erhalten gebliebenen historischen Ortskern mit seiner mittelalterlichen Propsteikirche St. Kornelius. Ein Stadtbummel lohnt sich unbedingt. Kornelimünster ist ebenfalls Tor zum Nationalpark Eifel. Ob Mountainbike-Tour auf der Vennbahn oder Wandern auf dem Eifelsteig – von hier aus können Wanderer und Radfahrer zu tollen Ausflügen und Touren in der Umgebung starten. 

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    Aachener Dom, © Leo Thomas
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    Straße im Frankenberger Viertel in Aachen, © Johannes Höhn
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    Frankenberger Viertel in Aachen, © Johannes Höhn
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    Wasserfall in den Carolus Thermen in Bad Aachen., © Carolus Thermen Bad Aachen
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    Oecher Eistreff in Aachen, © Johannes Höhn
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    Die Aachener Printen sind eine weltbekannte Lebkuchenspezialität, © aachen tourist service e.v.

Lust auf wei­te­re Städ­te­trips?


Blick auf die Altstadt von Münster, © @een_wasbeer-c-@een_wasbeer XD X3
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Müns­ter

Das Luisenviertel in Wuppertal, © Malte Reiter
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Wup­per­tal

Street Art der Künstler Majabrothers, Ben Mathis und der Föns Crew in der Kiefernstrasse in Düsseldorf., © Johannes Höhn; Künstler: Majabrothers, Ben Mathis und Föns Crew
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Düs­sel­dorf

Blick auf die Stadt Siegen., © Universitätsstadt Siegen
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Sie­gen

Winterberg im Herbstnebel, © Ferienwelt Winterberg
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Win­ter­berg

Köln Panorama mit Dom, Rhein und Rheinschiffen, © Johannes Höhn
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Köln

Häuserfassade Frankenberger Viertel in Aachen, © Johannes Höhn
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Aa­chen

Museum Ostwall im Dortmunder U, © Frank Vinken | dwb
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Dort­mund

Bonn Panorama Innenstadt, © Michael Sondermann, Bundesstadt Bonn
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Bonn

Altstadt Mönchengladbach, © Andreas Lousberg
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Mön­chen­glad­bach

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