©
Illustration Kölner Dom, © Saskia Wragge

Der Sound of Köln


Von Krau­t­rock und Mi­ni­mal Tech­no bis zu For­tu­na Eh­ren­feld

Köln klingt gut, auch wenn es in der Stadt nicht überall gut aussieht. Der erste Blick gilt dem Dom. Und der zweite? Es empfiehlt sich, den Ohren das Feld überlassen, denn: Die Domstadt ist ohne Zweifel der Underdog unter den deutschen Musikstädten. Am Anfang von allem stehen Can, die sich von Karlheinz Stockhausen und seinen Kölner Klassen für Neue Musik inspirieren ließen. 

Viele andere bedeutsame Musikgeschichten nahmen hier ihren Anfang. Wie und wo es dann weiterging, erfährst Du auf einer digitalen Tour durch das popmusikalische Köln. Wähle dazu den Walk aus, der dich zu ausgewählten Orten in Köln leitet. Wenn Du Dich einfach umsehen und die Pop-Spots in Deiner Nähe entdecken möchtest, wähle den Impro-Modus aus. In der Pop-Reportage kannst du von A wie A-Musik und Z wie Zeltinger Band alles im Detail nachlesen, was sich in der Stadt zum Thema Rock- und Popmusik im Laufe der letzten Dekaden getan hat.

Spots in Liste zeigen
Der Eingang zum Six Pack, © Tourismus NRW e.V.
©

Six Pack


Lan­ge Näch­te mit schö­nen Kell­ner, elek­tro­ni­scher Mu­sik und ei­nem hell­grü­nen Wald­meis­ter­schnaps na­mens Flimm.

Die KHM bei Nacht, © Tourismus NRW e.V.
©

Kunst­hoch­schu­le für Me­di­en


Die KHM ist ein Ex­pe­ri­men­tier­feld für Kunst, Sound, Film und Fo­to­gra­fie.

Einblick in den Hof der Live Music Hall, © Tourismus NRW e.V.
©

Li­ve Mu­sic Hall


In dem mit­tel­gro­ßen Club meis­tert man den Spa­gat zwi­schen Pop und Me­tal-Par­ty.

Die Straßenansicht der Lukastraße, © Tourismus NRW e.V.
©

Rui­ne


Die Rui­ne war Kölns ers­ter Ort für Tech­no. Heu­te wird die Kunst der il­le­ga­len Ra­ves eher rechts­rhei­nisch ge­pflegt.

Die Beschilderung am Metronom, © Tourismus NRW e.V.
©

Me­tro­nom


Seit 1968 exis­tiert die­se Knei­pe, die nie di­gi­ta­le Mu­sik­re­pro­duk­ti­on ge­se­hen hat - und wahr­schein­lich auch kei­ne Re­no­vie­rung.

Der Eingang des King Georg, © Tourismus NRW e.V.
©

King Ge­org


Hin­ter der über­di­men­sio­na­len Leucht­schrift ver­mu­tet man ei­ne schmud­de­li­ge Ka­schem­me und fin­det ei­nen der an­ge­sag­tes­ten Elek­tro- und Li­ve­clubs der Stadt.

Schild und Torbogen des as/if RecordStoreCafé, © Tourismus NRW e.V.
©

as/if Re­cor­d­S­to­re­Ca­fé


Ei­ne schmack­haf­te Mi­schung aus Ca­fé und gut sor­tier­tem Plat­ten­la­den.

Die Bühne im Odonien, © Ole Löding
©

Odo­ni­en


Ein Wun­der­land aus Skulp­tu­ren­kunst mit ros­ti­gem Stahl­di­no­sau­ri­er, un­ge­wöhn­li­chen Par­ties und End­zeit­stim­mung.

Außenansicht vom Hallmackenreuther, © Tourismus NRW e.V.
©

Hall­ma­cken­reu­ther


Der­zeit ge­schlos­sen bot das Hall­ma­cken­reu­ther lan­ge Zeit ein per­fek­tes In­tro für ei­ne lan­ge Nacht.

Die Sicht auf das a-Musik, © Tourismus NRW e.V.
©

a-Mu­sik


In dem klei­nen, fein sor­tier­ten La­den fin­det sich ei­ne aus­ge­such­te Mi­schung elek­tro­ni­scher Be­son­der­hei­ten.

Beschilderung zum Bootshaus, © Tourismus NRW e.V.
©

Boots­haus


Elec­tro, Hou­se und Trap prä­gen den Club mit High-End-Sound auf drei Floors und welt­wei­ter Re­pu­ta­ti­on.

Der stark belebte Hohenzollernring, © Tourismus NRW e.V.
©

Der Ring


Zwi­schen auf­heu­len­den Au­tos, Stu­den­ten­clubs und Halb­pro­mi­nenz und Er­in­ne­run­gen an den ers­ten Tech­no-Club der Stadt.

Die Außenansicht des (ehemaligen) Basement, © Tourismus NRW e.V.
©

EX-Bas­e­ment


In die­sem Kel­ler-Club kam es zur ent­schei­den­den Be­geg­nung zwi­schen Wolf­gang Nie­de­cken und Klaus "Ma­jor" Heu­ser. Das Er­geb­nis: BAP.

Das sogenannte Bermudadreieck an der Schaafenstraße, © Andreas Möltgen
©

Schaa­fen­stra­ße


Hier trifft die Fei­er­lau­ne der LGBT-Com­mu­ni­ty mit der Köl­ner Lust am ge­mein­sa­men Sin­gen, Tan­zen und Schun­keln.

Severinstorburg am Chlodwigplatz Köln, © Tourismus NRW e.V.
©

Chlod­wig­platz


Der Chlod­wig­platz ist viel mehr als die tou­ris­ti­sche Alt­stadt, das Herz Kölns - für ei­nen Künst­ler auch der "Na­bel der Welt".

Das Underground vor seinem Abriss, © Tourismus NRW e.V.
©

EX-Un­der­ground


Einst zo­gen nied­ri­ge Mie­ten und leer­ste­hen­de In­dus­trie­bau­ten hier wil­de Köp­fe an, die ein kul­tu­rel­les Bio­top auf­blü­hen lie­ßen.

Urban Art am Brüsseler Platz, © Timo Klein
©

Brüs­se­ler Platz


Rund um den Brüs­se­ler Platz ent­stand An­fang der 1990er Jah­re der „Sound of Co­lo­gne“.

Ein Einblick in das Musikarchiv, © Musikarchiv NRW
©

Mu­si­k­ar­chiv


Öff­nungs­zei­ten auf gut Glück: Das Ar­chiv mit über 150.000 Ein­zel­stü­cken ist glei­cher­ma­ßen Mu­se­um und Re­cher­cheort.

Die Straßenansicht von Parallel Records, © Tourismus NRW e.V.
©

Par­al­lel Re­cor­ds


So muss das: Wer mit kla­ren Wün­schen zu Par­al­lel geht, der ver­lässt den La­den manch­mal mit völ­lig an­de­ren LPs.

Das Neon-Licht des Roxy, © Ole Löding
©

Ro­xy


Ganz viel Vi­nyl, un­üb­lich gu­ter Sound und die Uto­pie der klas­sen­lo­sen Ge­sell­schaft.

Der Stadtgarten, © Tourismus NRW e.V.
©

Stadt­gar­ten/Stu­dio 672


Mit über 400 Ver­an­stal­tun­gen ist der Stadt­gar­ten ei­ner der le­ben­digs­ten Kul­tur­or­te Kölns, Keim­zel­le des "Sound of Co­lo­gne" und dem Fes­ti­val der noch-Un­der­dogs: c/o Pop.

Die Häuserwand des Kompakt, © Tourismus NRW e.V.
©

Kom­pakt


Kom­pakt – als La­bel, Boo­king­agen­tur und Plat­ten­la­den – ist der In­be­griff des „Sound of Co­lo­gne“.

Simply Red Live in der Kölner Sporthalle (1990er), © Musikarchiv NRW
©

Sport­hal­le


Hier spiel­ten sie al­le: vier­mal die Rol­ling Sto­nes, Frank Zap­pa, zwei­mal John­ny Cash, Da­vid Bo­wie, vier­mal Queen, Prin­ce und De­pe­che Mo­de.

Der Hof vom Gebäude 9, © Tourismus NRW e.V.
©

Ge­bäu­de 9


Die Crè­me de là Crè­me des na­tio­na­len und in­ter­na­tio­na­len In­die-Rock spielt hier bre­chend vol­le, schwit­zi­ge Club­gigs.

Das Schaufenster des Underdog Record Store, © Tourismus NRW e.V.
©

Un­der­dog Re­cord Store


Im Un­der­dog wer­den Vi­nyl-Fans kom­pe­tent und mei­nungs­stark in al­len Fra­gen von In­die, Punk und Hard­core be­ra­ten.

Der Blick von der Straße auf den CBE, © Tourismus NRW e.V.
©

Club Bahn­hof Eh­ren­feld


Kon­zer­te, Par­tys, Floh­märk­te, Poe­try Slams, Aus­stel­lun­gen und Plat­ten­bör­sen: Das Pro­gramm des CBE ist er­götz­lich eklek­tisch.

Das Gebäude des ehemaligen Lovers Club, © Tourismus NRW e.V.
©

(Ehe­ma­li­ger) Lo­vers Club / (Ehe­ma­li­ger) Ra­ve-Club


In der Köl­ner Aus­ga­be des Stu­dio 54 tra­fen sich High-So­cie­ty, Hip­pies und Ge­stal­ten der Halb­welt.

Der Helios Leuchtturm, Köln, © Tourismus NRW e.V.
©

He­li­os Leucht­turm


In Eh­ren­feld dreht sich al­les um den 44 Me­ter ho­hen Turm, auch wenn im In­dus­trie­denk­mal selbst gar nichts los ist.

Eigangstor von Heinz Gaul, © Tourismus NRW e.V.
©

Heinz Gaul


Das al­te Ge­mäu­er mit Cha­rak­ter im "Elek­tro-Kul­tur-Stil" ver­eint seit 2012 Elek­tro und Hip-Hop Sounds im Sze­ne­vier­tel Eh­ren­feld.

Die Straßenansicht zum Loft Eingang, © Tourismus NRW e.V.
©

Loft


Ei­ner der be­deu­tends­ten Jazz-Clubs Eu­ro­pas ist ein La­bor für auf­re­gen­de Klän­ge zwi­schen Neu­er Mu­sik, Jazz und Klas­sik.

Luxor, © Copyright für "Luxor"
©

Lu­xor


Al­les nur Le­gen­de? Joe Co­cker schei­tert an der Tür, Whit­ney Hous­ten kommt in­ko­gni­to & die Po­gues brau­chen back­stage 20 Käs­ten Bier.

Das Subway Gebäude, © Tourismus NRW e.V.
©

Sub­way


Bleibt al­les an­ders: Vom Jazz­club zu Hip­Hop und Elek­tro­nik und - näch­te­wei­se - wie­der zu­rück.

Straßenansicht des Sonic Ballroom, © Tourismus NRW e.V.
©

So­nic Ball­room


Im rau­en So­nic Ball­room wird dem kul­ti­vier­ten Krach noch ge­büh­rend Raum ge­ge­ben.

Das Eingangsschild des Gloria, © Ole Löding
©

Glo­ria


Plü­schi­ge Wän­de, her­vor­ra­gen­der Sound, gu­te Sicht und aus­ge­las­se­ne Stim­mung ma­chen das Glo­ria in der Köl­ner In­nen­stadt zu ei­ner wun­der­ba­ren Ve­nue.

Der Tsunami Club mit Schaufenster, © Tourismus NRW e.V.
©

Tsu­na­mi Club


Das "Pro­gramm­ki­no un­ter den Clubs" gibt viel auf Kon­zept und Sub­stanz und we­nig auf Dress­code.

Das sogenannte Bermudadreieck an der Schaafenstraße, © Andreas Möltgen
©

Schaa­fen­stra­ße


Hier trifft die Fei­er­lau­ne der LGBT-Com­mu­ni­ty mit der Köl­ner Lust am ge­mein­sa­men Sin­gen, Tan­zen und Schun­keln.

Der stark belebte Hohenzollernring, © Tourismus NRW e.V.
©

Der Ring


Zwi­schen auf­heu­len­den Au­tos, Stu­den­ten­clubs und Halb­pro­mi­nenz und Er­in­ne­run­gen an den ers­ten Tech­no-Club der Stadt.

Das Neon-Licht des Roxy, © Ole Löding
©

Ro­xy


Ganz viel Vi­nyl, un­üb­lich gu­ter Sound und die Uto­pie der klas­sen­lo­sen Ge­sell­schaft.