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Illustration Kölner Dom, © Saskia Wragge

Der Sound of Köln


Von Krautrock und Minimal Techno bis zu Fortuna Ehrenfeld

Köln klingt gut, auch wenn es in der Stadt nicht überall gut aussieht. Der erste Blick gilt dem Dom. Und der zweite? Es empfiehlt sich, den Ohren das Feld überlassen, denn: Die Domstadt ist ohne Zweifel der Underdog unter den deutschen Musikstädten. Am Anfang von allem stehen Can, die sich von Karlheinz Stockhausen und seinen Kölner Klassen für Neue Musik inspirieren ließen. 

Viele andere bedeutsame Musikgeschichten nahmen hier ihren Anfang. Wie und wo es dann weiterging, erfährst Du auf einer digitalen Tour durch das popmusikalische Köln. Wähle dazu den Walk aus, der dich zu ausgewählten Orten in Köln leitet. Wenn Du Dich einfach umsehen und die Pop-Spots in Deiner Nähe entdecken möchtest, wähle den Impro-Modus aus. In der Pop-Reportage kannst du von A wie A-Musik und Z wie Zeltinger Band alles im Detail nachlesen, was sich in der Stadt zum Thema Rock- und Popmusik im Laufe der letzten Dekaden getan hat.

Spots in Liste zeigen
Die Sicht auf das a-Musik, © Tourismus NRW e.V.
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a-Musik


In dem kleinen, fein sortierten Laden findet sich eine ausgesuchte Mischung elektronischer Besonderheiten.

Urban Art am Brüsseler Platz, © Timo Klein
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Brüsseler Platz


Rund um den Brüsseler Platz entstand Anfang der 1990er Jahre der „Sound of Cologne“.

Severinstorburg am Chlodwigplatz Köln, © Tourismus NRW e.V.
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Chlodwigplatz


Der Chlodwigplatz ist viel mehr als die touristische Altstadt, das Herz Kölns - für einen Künstler auch der "Nabel der Welt".

Das Underground vor seinem Abriss, © Tourismus NRW e.V.
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EX-Underground


Einst zogen niedrige Mieten und leerstehende Industriebauten hier wilde Köpfe an, die ein kulturelles Biotop aufblühen ließen.

Das Gebäude des ehemaligen Lovers Club, © Tourismus NRW e.V.
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(Ehemaliger) Lovers Club / (Ehemaliger) Rave-Club


In der Kölner Ausgabe des Studio 54 trafen sich High-Society, Hippies und Gestalten der Halbwelt.

Die Häuserwand des Kompakt, © Tourismus NRW e.V.
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Kompakt


Kompakt – als Label, Bookingagentur und Plattenladen – ist der Inbegriff des „Sound of Cologne“.

Das Neon-Licht des Roxy, © Ole Löding
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Roxy


Ganz viel Vinyl, unüblich guter Sound und die Utopie der klassenlosen Gesellschaft.

Einblick in den Hof der Live Music Hall, © Tourismus NRW e.V.
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Live Music Hall


In dem mittelgroßen Club meistert man den Spagat zwischen Pop und Metal-Party.

Der Tsunami Club mit Schaufenster, © Tourismus NRW e.V.
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Tsunami Club


Das "Programmkino unter den Clubs" gibt viel auf Konzept und Substanz und wenig auf Dresscode.

Straßenansicht des Sonic Ballroom, © Tourismus NRW e.V.
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Sonic Ballroom


Im rauen Sonic Ballroom wird dem kultivierten Krach noch gebührend Raum gegeben.

Außenansicht vom Hallmackenreuther, © Tourismus NRW e.V.
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Hallmackenreuther


Derzeit geschlossen bot das Hallmackenreuther lange Zeit ein perfektes Intro für eine lange Nacht.

Beschilderung zum Bootshaus, © Tourismus NRW e.V.
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Bootshaus


Electro, House und Trap prägen den Club mit High-End-Sound auf drei Floors und weltweiter Reputation.

Der Helios Leuchtturm, Köln, © Tourismus NRW e.V.
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Helios Leuchtturm


In Ehrenfeld dreht sich alles um den 44 Meter hohen Turm, auch wenn im Industriedenkmal selbst gar nichts los ist.

Ein Einblick in das Musikarchiv, © Musikarchiv NRW
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Musikarchiv


Öffnungszeiten auf gut Glück: Das Archiv mit über 150.000 Einzelstücken ist gleichermaßen Museum und Rechercheort.

Die KHM bei Nacht, © Tourismus NRW e.V.
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Kunsthochschule für Medien


Die KHM ist ein Experimentierfeld für Kunst, Sound, Film und Fotografie.

Simply Red Live in der Kölner Sporthalle (1990er), © Musikarchiv NRW
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Sporthalle


Hier spielten sie alle: viermal die Rolling Stones, Frank Zappa, zweimal Johnny Cash, David Bowie, viermal Queen, Prince und Depeche Mode.

Das Subway Gebäude, © Tourismus NRW e.V.
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Subway


Bleibt alles anders: Vom Jazzclub zu HipHop und Elektronik und - nächteweise - wieder zurück.

Eigangstor von Heinz Gaul, © Tourismus NRW e.V.
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Heinz Gaul


Das alte Gemäuer mit Charakter im "Elektro-Kultur-Stil" vereint seit 2012 Elektro und Hip-Hop Sounds im Szeneviertel Ehrenfeld.

Das sogenannte Bermudadreieck an der Schaafenstraße, © Andreas Möltgen
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Schaafenstraße


Hier trifft die Feierlaune der LGBT-Community mit der Kölner Lust am gemeinsamen Singen, Tanzen und Schunkeln.

Der Eingang zum Six Pack, © Tourismus NRW e.V.
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Six Pack


Lange Nächte mit schönen Kellner, elektronischer Musik und einem hellgrünen Waldmeisterschnaps namens Flimm.

Der Hof vom Gebäude 9, © Tourismus NRW e.V.
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Gebäude 9


Die Crème de là Crème des nationalen und internationalen Indie-Rock spielt hier brechend volle, schwitzige Clubgigs.

Die Bühne im Odonien, © Ole Löding
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Odonien


Ein Wunderland aus Skulpturenkunst mit rostigem Stahldinosaurier, ungewöhnlichen Parties und Endzeitstimmung.

Die Straßenansicht von Parallel Records, © Tourismus NRW e.V.
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Parallel Records


So muss das: Wer mit klaren Wünschen zu Parallel geht, der verlässt den Laden manchmal mit völlig anderen LPs.

Das Eingangsschild des Gloria, © Ole Löding
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Gloria


Plüschige Wände, hervorragender Sound, gute Sicht und ausgelassene Stimmung machen das Gloria in der Kölner Innenstadt zu einer wunderbaren Venue.

Die Straßenansicht der Lukastraße, © Tourismus NRW e.V.
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Ruine


Die Ruine war Kölns erster Ort für Techno. Heute wird die Kunst der illegalen Raves eher rechtsrheinisch gepflegt.

Der stark belebte Hohenzollernring, © Tourismus NRW e.V.
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Der Ring


Zwischen aufheulenden Autos, Studentenclubs und Halbprominenz und Erinnerungen an den ersten Techno-Club der Stadt.

Der Eingang des King Georg, © Tourismus NRW e.V.
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King Georg


Hinter der überdimensionalen Leuchtschrift vermutet man eine schmuddelige Kaschemme und findet einen der angesagtesten Elektro- und Liveclubs der Stadt.

Die Straßenansicht zum Loft Eingang, © Tourismus NRW e.V.
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Loft


Einer der bedeutendsten Jazz-Clubs Europas ist ein Labor für aufregende Klänge zwischen Neuer Musik, Jazz und Klassik.

Der Stadtgarten, © Tourismus NRW e.V.
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Stadtgarten/Studio 672


Mit über 400 Veranstaltungen ist der Stadtgarten einer der lebendigsten Kulturorte Kölns, Keimzelle des "Sound of Cologne" und dem Festival der noch-Underdogs: c/o Pop.

Schild und Torbogen des as/if RecordStoreCafé, © Tourismus NRW e.V.
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as/if RecordStoreCafé


Eine schmackhafte Mischung aus Café und gut sortiertem Plattenladen.

Die Außenansicht des (ehemaligen) Basement, © Tourismus NRW e.V.
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EX-Basement


In diesem Keller-Club kam es zur entscheidenden Begegnung zwischen Wolfgang Niedecken und Klaus "Major" Heuser. Das Ergebnis: BAP.

Das Schaufenster des Underdog Record Store, © Tourismus NRW e.V.
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Underdog Record Store


Im Underdog werden Vinyl-Fans kompetent und meinungsstark in allen Fragen von Indie, Punk und Hardcore beraten.

Die Beschilderung am Metronom, © Tourismus NRW e.V.
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Metronom


Seit 1968 existiert diese Kneipe, die nie digitale Musikreproduktion gesehen hat - und wahrscheinlich auch keine Renovierung.

Der Blick von der Straße auf den CBE, © Tourismus NRW e.V.
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Club Bahnhof Ehrenfeld


Konzerte, Partys, Flohmärkte, Poetry Slams, Ausstellungen und Plattenbörsen: Das Programm des CBE ist ergötzlich eklektisch.

Luxor, © Copyright für "Luxor"
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Luxor


Alles nur Legende? Joe Cocker scheitert an der Tür, Whitney Housten kommt inkognito & die Pogues brauchen backstage 20 Kästen Bier.

Das sogenannte Bermudadreieck an der Schaafenstraße, © Andreas Möltgen
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Schaafenstraße


Hier trifft die Feierlaune der LGBT-Community mit der Kölner Lust am gemeinsamen Singen, Tanzen und Schunkeln.

Der stark belebte Hohenzollernring, © Tourismus NRW e.V.
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Der Ring


Zwischen aufheulenden Autos, Studentenclubs und Halbprominenz und Erinnerungen an den ersten Techno-Club der Stadt.

Das Neon-Licht des Roxy, © Ole Löding
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Roxy


Ganz viel Vinyl, unüblich guter Sound und die Utopie der klassenlosen Gesellschaft.