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Narzissen in der Eifel bei Monschau-Höfen, © Tourismus NRW e.V.

Ausflugstipps für den Frühling


Die Natur blüht auf und die Tiere kehren aus der Winterpause zurück

Die besten Tipps für Frühlingsausflüge in NRW. Egal ob mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Schiff - hauptsache raus an die frische Luft.

Auf neuen Wegen durch den Frühling radeln

Runter vom Sofa, rauf aufs Rad: In NRW lässt sich vom Fahrradsattel aus prima die Natur entdecken, gerade zur Frühjahrszeit, und zwar mit Augen und Ohren: Am Niederrhein etwa klappern immer mehr Störche in ihren gut sichtbaren Nestern. Der Storchenrundweg in Wesel-Bislich zum Beispiel führt vorbei an verchiedenen Storchennestern, in manchen können Storchenpaare im Frühling bei der Brut beobachtet werden.
www.bislich.de/storchenrundweg

Auf 15 neuen Routen können Radfahrer in diesem Frühjahr durchs Ruhrgebiet radeln. Die Tour „Haldenglück“ etwa verspricht spektakuläre Ausblicke und auf der „Landpartie“ geht es an Höfen und Heidelandschaften entlang durchs ländliche Idyll. Es gibt insgesamt elf Rundkurse, vier Streckenrouten und eine Mountainbike-Route, die zwischen 30 und 70 Kilometer lang sind und über ein neues Knotenpunktnetz laufen. 
www.ruhr-tourismus.de

Ab Mai 2019 können Radfahrer auf der "Apfelroute" durch den Duft von rotbäckigen Äpfeln radeln. Auf 120 Kilometern geht es durch eines der größten Obstbauangebiete Deutschlands, der Rhein-Voreifel, vorbei an Obstplantagen, Gemüsefeldern und Obsthöfen. Cafés, Restaurants und Übernachtungsbetriebe laden in romantischen Fachwerkstädtchen zum Verweilen ein. An der Route informieren 12 Stationen über Landwirtschaft und Kulturlandschaft in der Region.
www.apfelroute.nrw

Am westlichsten Punkt Deutschlands, im Heinsberger Land am Niederrhein, verbindet die neue West-Bike-Route seit dem letzten Frühjahr alle Städte und Gemeinden der Region miteinander. In Cafés und Ausflugslokalen können müde Radfahrer eine Pause machen und regionaltypische Spezialitäten probieren. Wer mit dem E-Bike unterwegs ist, kann die Akkus an zehn Ladestationen auf der Route wieder aufladen. 
www.west-bike-route.de

Auf ehemaligen Eisenbahntrassen und über alte Stein-Viadukte können Radfahrer auf einem 60 Kilometer langen Rundweg zischen Ruhrgebiet und Bergischem Land entlang radeln und dabei die ersten wärmenden Sonnenstrahlen des Jahres genießen. "Von Ruhr zu Ruhr" heißt ein Radweg, der auch gut für Hobbyfahrer geeignet ist: Weitestgehend ebenerdig geht es ohne große Anstrengung an zahlreichen Panoramablicken entlang.
www.ennepe-ruhr-tourismus.de

In NRW gibt es ein riesiges Radwegeangebot. Egal, ob Rad-Neuheit oder Klassiker, bei den Geheimtipps für Radler findet man tolle Ausflugsideen.

Auf neuen Wegen wandern

Die Teutoschleifen am Hermannsweg stellen abwechslungsreiche Tagestouren dar. Jetzt können Wanderer auf zehn neuen Rundwegen die abwechslungsreiche Umgebung mit sagenhaften Ausblicken genießen. Alle Strecken sind bereits vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwege ausgezeichnet worden. Zudem gibt es noch neu eingeführte „Teutoschleifchen“ – sie sind nur drei bis sieben Kilometern, also weniger anstrengend, dafür aber genauso abwechslungsreich. 
www.teutoschleifen.de

Mit dem Zertifikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ wurde der rund 25 Kilometer lange Niesetalweg in der Region Teutoburger Wald ausgezeichnet. Er führt im abgeschiedenen oberen Nieseltal von der Abtei Marienmünster bis ins malerische Fachwerkstädtchen Schwalenberg und wieder zurück. Auf dem Weg geht es vorbei an schönen Aussichtspunkten und historisch bedeutsamen Siedlungen.
www.eggegebirgsverein.de

Im Siebengebirge gibt es neue Herausforderungen für trainierte Wanderer: Drei neue Rundwege führen rund um Königswinter auf und ab durch Bachtäler, hochgelegene Felder, Obstplantagen und Streuobstwiesen. Auf den Kapellen-Schleifen geht es für Wanderer hoch hinaus. Nach teils steilen Anstiegen folgen weite Panoramablicke über das Siebengebirge. Die Kapellenschleifen sind jeweils rund 14 Kilometer lang und Rundtouren zur Kapellen-Wanderung, die auf insgesamt 42 Kilometern zwölf Kapellen verbindet. 
www.siebengebirge.com

So schmeckt der Frühling: Spargelgenuss in NRW

Endlich ist er da: Der Spargel steckt nun allerorts seine Köpfchen aus dem Boden, der Sonne sei dank. In NRW finden Genießer das erntefrische Gemüse vom Niederrhein bis hinunter in das Vorgebirge zwischen Köln und Bonn, über Westfalen-Lippe bis ins östliche Münsterland. Rund 400 Spargelhöfe in NRW sorgen dafür, dass die Stangen frisch auf den Tisch kommen. In dieser Zeit wird Kulturelles und Kulinarisches rund um den Spargel aus NRW für Besucher zum „Spitzen-Erlebnis", etwa bei Spargelfahrten mit der einzigen Schmalspurbahn in NRW oder bei einer Schlemmertour durch Walbeck.

Frühlingsluft schnuppern auf Seen und Talsperren

Im Boot die Frühlingssonne genießen oder einfach nur am Ufer entspannen: Das Bergische Land, die talsperrenreichste Region Europas, bietet auf sechs seiner insgesamt zwölf Stauseen ideale Freizeitmöglichkeiten für den Frühling. An der Aggertalsperre zum Beispiel laden Ruder- und Tretboote zu einer Frühlingstour über das Wasser ein. Die Brucher-Talsperre bei Marienheide bietet sogar nachts Sehenswertes: Bei Dunkelheit sind hier mitunter Edelkrebse, eine seltene nachtaktive heimische Flusskrebsart, zu beobachten.
www.dasbergische.de

Auch an den fünf großen Seen des Sauerlands lässt sich die frische Frühlingsluft herrlich genießen: Der barrierefreie „Airlebnisweg“ am Sorpesee zum Beispiel führt über gute drei Kilometer rund um ein Becken des Stausees, vorbei an 15 Erlebnisstationen. Möhneseeturm, Bigge-Lister-Rundweg mit Bigge-Skywalk, die Ausstellung Visionarium am Diemelsee und die Himmelstreppe am Hennesee sind weitere Ausflugsziele an den Sauerländer Seen.
www.sauerland.com/seen

Bei einer Schiffspartie auf dem Rursee lässt sich der Nationalpark Eifel vom Wasser aus genießen. Zu bestimmten Terminen gibt es von Schwammenauel aus spezielle Touren für Besucher mit eingeschränkter Mobilität. Ein Nationalpark-Ranger erklärt an Bord mit Hilfe von ertastbaren und duftenden Exponaten die Besonderheiten des Nationalparks.
www.rurseeschifffahrt.de

Das Münsterland leuchtet rosa, die Eifel blüht gelb

Im Frühling zeigt NRW sich besonders farbenfroh: Das münsterländische Zwillbrock leuchtet rosa, dafür sorgen wilde Flamingos, die bis Juli und bei erfolgreicher Brut bis in den September hinein im Naturschutzgebiet wohnen. In der Eifel verwandeln Millionen wilder Narzissen die Täler an Olef, Perlenbach und Fuhrtsbach in ein leuchtendgelbes Blütenmeer, das es so in Deutschland sonst nur noch im Hunsrück gibt. Ob wilde Orchideen in der Nähe von Aachen, Wisente in Siegen-Wittgenstein oder Wildpferde in Dülmen bei Münster – das "Wilde NRW" zeigt sich besonders im Frühling ursprünglich und farbenfroh.

Auch in Bonn sorgt der Frühling für Farbe: Jedes Jahr im April sorgen Japanische Kirchbäume mit ihrer Blüte für einen Farbenrausch in rosa. Touristen und Hobbyfotografen aus aller Welt strömen dann in die Altstadt, um das schönste Kirschblütenfoto zu schießen. Besonders schön blüht es in der  Heerstraße,  die es deshalb auch schon auf die Facebookseite "Places to see before you die" geschafft hat.
www.bonn.de

Gärten und Parks feiern den Frühling

In NRW blüht allerorts etwas! Wer das große Frühlingserwachen mit Gleichgesinnten feiern möchte, kann zum Beispiel vom 21. bis 22. April 2019 den Schlossfrühling auf Schloss Dyck in Jüchen feiern oder im Mai Schloss Rheda besuchen.
www.stiftung-schloss-dyck.de

Schloss Moyland am Niederrhein lädt kleine und große Gartenfreunde  zum Kräutergartenfest in die historische Parkanlage ein. Am 25. und 26. Mai 2019 geht es um Kräuter, deren Wirkung und Anwendung.
www.moyland.de

Der Gräfliche Park Bad Driburg, schon von Friedrich Hölderlin einst als "Tempel des Himmlischen" gerühmt, blüht in diesem Frühjahr besonders schön auf. Bis Anfang Juni verwandeln 286 verschiedene Sorten Tulpen, Narzissen und Krokusse den englischen Landschaftspark in ein Farbenmeer. In Bad Salzuflen sind Parkbesucher besonders aktiv: von April bis Oktober bietet die Reihe "Aktiv im Park" Bewegung an frischer Luft für Dauergäste und spontan Entschlossen.

www.graeflicher-park.de | www.staatsbad-salzuflen.de

Das schmucke Gut Kump in Hamm lädt vom 26. bis 28. April 2019 zu einer festlichen Landpartie ein. Auf dem rund 40.000 Quadratmeter großen Gutsgelände, in dessen Zentrum ein Herrenhaus mit Hotel und Restaurant steht, präsentieren rund 120 Aussteller hochwertiges Interieur, Mode, Accessoires und Pflanzenraritäten. Täglich um 17 Uhr wird die schönste Hutkreation prämiert. 
www.landpartie-gut-kump.de
 

Viele weitere Parks und Gärten in NRW  zeigen sich im Frühling von ihrer besonders farbenprächtgen Seite und laden zum Spazieren und Flanieren ein. 

Eine Digitale Auszeit nehmen

Ob beim Waldbaden, beim Yoga an den Externsteinen oder bei einer Kanutour auf dem Biggesee – an zahlreichen Orten und bei verschiedenen Aktivitäten bietet es sich an, das Handy aus der Hand zu legen, zur Ruhe zu kommen und sich selbst eine digitale Auszeit zu gönnen. Aber auch Urlaubsangebote zur „Digitalen Happiness“ finden sich in NRW – hierbei werden Smartphone und Co gezielt für die Regeneration genutzt.

Frühling in der Stadt genießen

Nicht nur in den Naturlandschaften in NRW lässt es sich wunderbar wandern – auch die Städte bieten spannende Möglichkeiten den Frühling zu Fuß zu genießen. Wie wäre es mit einem popmusikalischen Streifzug durchs Ruhrgebiet, Köln oder Düsseldorf? Mit der Web-App Sound of #urbanana lernst Du die Städte von ihrer musikalischen Seite kennen und tauchst bei einem gemütlichen Spaziergang in die Musikgeschichte der Regionen ein. Währenddessen erklingt über Deine Kopfhörer der Sound of #urbanana: Dann lässt Nena in Hagen 99 Luftballons steigen, BAP singen in Köln vom Chlodwigplatz und Kraftwerk baute in Düsseldorf seine erste Autobahn. 

In Düsseldorf können Besucher auf einem Urban Art Walk versteckte Kunstorte entdecken. Zu sehen sind Pop-, Punk-, Graffiti- und Streetart-Werke. Ein Kenner der Szene, der Kurator und Betreiber einer Urban-Art-Galerie, liefert Hintergrundinformationen zu den Kunstwerken. 
www.duesseldorf-tourismus.de
 

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Frischer Walbecker Spargel, © Michael Ricks
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Stembergs Rezept Carpaccio vom Kalbstafelspitz, © Marcus Scheuermann
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