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Radfahren Rheinradweg Königswinter, © Dominik Ketz, Tourismus NRW e.V.

Ge­or­ad­rou­te Ruhr-Eder


Gold­su­che zwi­schen Sau­er­land und Nord­hes­sen

Schie­fer, Ei­sen, mäch­ti­ge Fel­sen und die Su­che nach Gold: Die Ge­or­ad­rou­te Ruhr-Eder ist ei­ne span­nen­de Rei­se durch 400 Mil­lio­nen Jah­re Erd­ge­schich­te.

Ein bisschen Kondition oder ein E-Bike sollte schon mitbringen, wer sich auf die 210 Kilometer lange Radtour durch den Geopark Grenzwelten zwischen Sauerland und Waldecker Land begibt. Zwar führt der Weg streckenweise über ehemalige Bahntrassen, doch geht es immer wieder auch auf und ab zwischen den Tälern von Ruhr und Eder und den Gipfeln der Mittelgebirgsregion. Doch die Anstrengung lohnt sich, denn dem Radwanderer eröffnen sich unterwegs spannende geologische Einblicke.

Wer seine sportliche Entdeckungsreise beispielsweise an der Ruhrquelle in Winterberg beginnt, erreicht schon nach gut 20 Kilometern die Bruchhauser Steine, eine gewaltige, bis zu 92 Meter hohe Felsformation, entstanden nach einem Vulkanausbruch auf dem Grund des devonzeitlichen Meeres vor etwa 390 Millionen Jahren. Und so mächtig die Felsen, so zart sind die arktisch-alpinen Pflanzen wie Alpen-Gänsekresse und Lotwurzblättriges Habichtskraut, die sich hier dank des extremen Klimas über die Jahrhunderte gehalten haben.

Schöne Aussicht und tiefe Einblicke

Der Ausschilderung mit dem „Korbacher Dackel“, dem Procynosuchus (ein säugetier-ähnliches Reptil), weiter folgend, geht es alsbald hinauf auf den 838 Meter hohen Ettelsberg. Wer – oben angekommen – noch ausreichend Puste hat, erklimmt die 241 Stufen zur gläsernen Aussichtsplattform des dortigen Hochheideturms zu Fuß. Erlaubt ist aber selbstverständlich auch eine Fahrt mit dem Aufzug. Entgehen lassen sollte man sich die Aussicht über Teile des Rothaargebirges, Hochsauerland und Upland jedoch keinesfalls.

Entlang der Georadroute Ruhr geht es jedoch nicht nur hoch hinaus, sondern auch hinab in die Tiefe. Im Besucherbergwerk am Eisenberg im hessischen Korbach sowie auf der dortigen „Goldspur“ begeben sich die Entdecker auf die Spuren der Goldgräber, die hier im Mittelalter gut eine Tonne Edelmetall bergen konnten. Ebenso wurde in der Region Schiefer abgebaut und gibt es natürlich Eisen-Vorkommen.

All das gilt es zu erkunden und zu entdecken, bevor das Ziel der Reise erreicht ist: die Edertalsperre, einer der größten Stauseen Deutschlands. Dort heißt es dann: Ab ins Wasser!

Karte von NRW

Tour im Überblick


Infos, Daten & Tourverlauf

Streckenlänge in km
210.4
Dauer in Tagen
-
Geh-/Fahrzeit in Stunden
20

Höchster Punkt in Meter
696
Höhenmeter bergauf
2.247
Höhenmeter bergab
2.226
Tour Level
Schwierigkeitsgrad
mittel
  • Rundtour
  • Familiengerecht
  • Rollstuhlgeeignet

Weitere Infos


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