Sonnenaufgang im Sauerland, Winter, © Jan Neus

Win­ter­li­che Glücks­mo­men­te


Aus­flugs­tipps für die kal­te Jah­res­zeit

Trübes Wetter – trübe Stimmung? Nicht in NRW! Wir geben Dir Ausflugstipps gegen winterliche Verstimmungen und zeigen Dir, wo Du bei Nebel, Schnee und Kälte richtige Glücksmomente erleben kannst: Hoch auf der Halde, in der nächtlichen Natur mit funkelndem Sternenhimmel oder beim Winterpicknick. Pack' Dich warm ein und genieße die kalte Jahreszeit mit all ihren Facetten. 

Blässgänse am Niederrhein, © Sebastian Hennigs

Gän­se­sa­fa­ri am Nie­der­rhein


Tipp 1

Ein unvergleichliches Naturschauspiel bietet sich alljährlich am Niederrhein: In der kalten Jahreszeit landen rund 250.000 Wildgänse zwischen Duisburg und der niederländischen Grenze und bevölkern die Wiesen und Wasserstellen entlang des Rheins in Scharen. Schon von weitem hört man das Geschnatter der arktischen Blässgänse, die den Niederrhein als vergleichsweise warmes Winterquartier nutzen. Im Naturschutzgebiet Bislicher Insel etwa, einem der letzten naturnahen Auenlandschaften in Deutschland, fühlen sie sich besonders wohl. Das Besuchszentrum dort sorgt mit einer Dauerausstellung und Exkurisonsangeboten für anschauliche Informationen. Zudem bietet die NABU-Naturschutzstation Niederrhein in Kleve von Mitte November bis Mitte Februar Bustouren zu den Gänsen an.
www.rvr.ruhr | www.nrw.nabu.de

Nebel im Winter-Weierbachtal in Siegen-Wittgenstein, © Johannes Höhn

Win­ter­wan­dern durch Ne­bel und Schnee


Tipp 2

Wer im Winter wandert, erlebt die Landschaft in einer ganz besonderen Stimmung; fast scheint es so, als wolle auch die Natur zur besinnlichen Stimmung rund um Weihnachten beitragen. Meist ist es ruhig, oft ist man allein auf den Wegen unterwegs. Die kahlen Bäume knacken beim Windstoß und unter den Schuhen knirscht vielleicht der Schnee. Entdecke hier die schönsten Winterwanderwege in vierschiedenen Regionen. 

Das Geleucht auf der Halde Rheinpreussen bei Moers am Niederrhein, © Johannes Höhn

Hal­den­kunst, die leuch­tet


Tipp 3

Auf den Gipfeln des Ruhrgebiets gibt es strahlende Highlights, denn einige Halden leuchten im Dunkeln besonders schön. Wie etwa Halde Rheinpreußen in Moers: Wie eine überdimensionale rote Kerze sorgt „Das Geleucht“ auf der Spitze der Halde für einen Farbklecks in der Dunkelheit. Die begehbare Industriekultur-Skulptur ist zusammen mit der Halde unter ihr rund 120 Meter hoch und bietet Tag und Nacht Panoramablicke über die Landschaft nach Duisburg, Bottrop und Kamp-Lintfort sowie den Rhein und noch in Betrieb befindliche Stahlwerke.

Eifel Sternenpark Kermeter, © Harald Bardenhagen

Stipp­vi­si­te bei den Ster­nen


Tipp 4

Wie gut, dass die Tage im Winter so kurz sind: Denn dann lässt der funkelnde Sternenhimmel nicht so lange auf sich warten. Besonders schön leuchtet er über der Erlebnisregion Nationalpark Eifel, in der es so dunkel ist, dass die Milchstraße mit bloßem Auge zu erkennen ist. Dafür hat es sogar das Gütesiegel „Internationaler Sternenpark Nationalpark Eifel“ gegeben. Verschiedene Besuchs-Angebote lenken den Blick an klaren Winterabenden ins Universum, sensibilisieren aber auch die anderen Sinnesorgane für Besonderheiten der Eifel-Natur auf der Erde.

Schloss Nordkirchen mit rosa Abendhimmel, © Johannes Höhn

Pick­nick mit Aus­blick und Spe­zia­li­tä­ten


Tipp 5

Picknick im Winter? Ja, ganz recht! Das Münsterland lädt nicht nur im Sommer zu schönen Pausen in der Parklandschaft ein, sondern packt Dir auch im Winter einen Picknickkorb. Für die Aktion „Verschenke ein Picknick“ stellen rund 30 Kommunen lokale und regionale Genuss-Produkte zusammen. Die gefüllten Picknickkisten machen sich gut als Geschenk unter dem Tannenbaum, können aber auch direkt beim nächsten Ausflug mit Winterpicknick verspeist werden. Und falls der Boden zu kalt oder zu nass ist für die Pause: Picknickplätze mit Tischen und Bänken finden sich vielerorts in der Region, zum Beispiel rund um die vielen Schlösser und Burgen des Münsterlands.

Und auch die Bielefelder Sparrenburg lädt im Winter zum Frischluft-Mahl ein. Der Turm des historischen Gemäuers kann eine Stunde lang für ein „Picknick mit Ausblick“ gemietet werden. Dafür wird in der kalten Jahreszeit ein Picknick mit Snacks und Getränken im Inneren des Turms aufgebaut. Die Turmspitze hoch über den Dächern der Stadt ist dabei jederzeit begehbar.
www.muensterland.com | www.bielefeld.jetzt

Schokoladentafeln im Kölner Schokoladenmuseum, © Ralph Sondermann, Tourismus NRW e.V.

Es ist Scho­ko­la­den­zeit!


Tipp 6

Das Schokoladenmuseum in Köln entfaltet im Winter eine ganz besonders große Anziehungskraft: Zum einen hat es im begehbaren Tropenhaus warme Temperaturen und einen echten Kakaobaum zu bieten, zum anderen lassen sich die Maîtres Chocolatiers bei der handwerklichen Herstellung winterlicher Schoko-Kreationen über die Schulter schauen. Nicht zu vergessen, dass es im ganzen Museum nach warmer Schokolade duftet. In einem eigens für das Haus gebauten Brunnen fließen 200 Kilogramm flüssige Schokolade, sorgen für köstliches Aroma – und können verkostet werden. Wer nicht nur zuschauen, schnuppern oder kosten, sondern selber machen möchte, kann in der Confiserie einen Kurs buchen und eigene Köstlichkeiten anfertigen. 

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