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Luftaufnahme vom Tetraeder auf einer Halde in Bottrop., © Dominik Ketz, Tourismus NRW e.V.

Hal­den-Pan­ora­ma im Ruhr­ge­biet


Weit­bli­cke auf be­son­de­re In­dus­trie­na­tur

Nach der Still­le­gung der Stahl­wer­ke und Ze­chen hat die Na­tur die In­dus­trie­bra­chen wie­der zu­rück­er­obert - zum Teil mit sel­te­nen Ar­ten. Ein Be­such oben auf ei­ner Hal­de bie­tet ei­nen Über­blick über die­se be­son­de­re Land­schaft mit ih­rer Mi­schung aus In­dus­trie­kul­tur und -na­tur.

Tetraeder - Geometrie im Freien

Ein gigantisches Konstrukt, dessen Geometrie uns an den Mathematikunterricht erinnert, aber wahrscheinlich viel mehr Freude bereitet: Der Tetraeder. Auf der 60 Meter messenden Halde des ehemaligen Bergwerks Prosper Haniel in Bottrop steht die 90 Meter hohe begehbare Konstruktion. Über 400 Stufen geht es zum Gipfel und wer schwindelfrei ist, kann dann über Treppen auf drei Plattformen innerhalb der Industriepyramide klettern. Aber Vorsicht: Je höher Gipfelstürmer gehen, desto heftiger schwanken die Plattformen! Bei klarem Wetter reicht die Sicht hier oben bis nach Essen und Duisburg und sogar bis zur Landeshauptstadt Düsseldorf.
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Tiger & Turtle - Zu Fuß bis zum Looping

Auf der Heinrich Hildebrand Höhe in Duisburg-Wanheim thront eine Achterbahn. Allerdings ohne Waggons – zu Fuß geht es auf Stufen über die vermeintlichen Schienen, die sich an einer Stelle sogar zum Looping emporschwingen. An dieser Achterbahn gibt es kein Kassenhäuschen – Neugierige dürfen gratis auf dem Tiger & Turtle genannten Konstrukt herumspazieren und die sagenhaften Ausblicke auf Duisburgs Süden genießen.
www.ruhr-tourismus.de/heinrich-hildebrand-hoehe

Halde Hoheward - Dem Himmel so nah

180 Millionen Tonnen Berggestein ergeben die stolze 152 Meter hohe Halde Hoheward. Viele farbenprächtige Stauden haben das Areal inzwischen erobert. Und wo Haldenbezwinger den Sternen ohnehin etwas näher sind als anderswo, finden sie auch gleich ein Observatorium. Denn das Thema, das den Gipfel der Halde bestimmt, ist die Horizont-Astronomie. Hier oben sind die Bedingungen für die Beobachtung des Sonneneinfalls und der Gestirne besonders ideal!
www.ruhr-tourismus.de/halde-hoheward

Halde Rheinelbe: Wald mit neuen Bewohnern

Am Ende der Treppe auf dem kahlen, grauen Haldentop steht eine archaische Skulptur aus Stein: Die Himmelstreppe - so wird das Kunstwerk von Herman Prigann genannt. Der Spitzkegel aus Schutt ist nachträglich auf die als Tafelberg entstandene Halde aufgeschüttet worden, das Sahnehäubchen der Halde Rheinelbe. Am Fuß der Halde betreten Besucher den mystischen Skulpturenwald, in dem weitere Werke Priganns zu sehen sind. Auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Zeche Rheinelbe, das zu großen Teilen von Wald überwuchert wurde, sind Grünspecht und Sperber eingezogen.

Als einer der Hauptradwege des Ruhrgebiets führt der Emscher-Park-Radweg dicht an die Halde Rheinelbe im Süden Gelsenkirchens heran.
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Nordsternpark - Ein Park zum Staunen

Einst erste Zeche nördlich der Emscher, heute ein vielseitiger Landschaftspark. Der Nordsternpark in Gelsenkirchen ist nach und nach aufgehübscht worden, er punktet heute mit einer ganzen Reihe von Attraktionen. Dazu zählt etwa die 100 Meter lange Doppelbogen-Hängebrücke, deren Träger sich anmutig im Wasser spiegeln. Außerdem die Aussichtsplattform auf dem Nordsternturm in 83 Metern Höhe. Von hier überblicken Besucher den gesamten Nordsternpark. 
www.ruhr-tourismus.de/nordsternpark

Geleucht - Rotglühendes Highlight an der A42

Was ist knallrot und etwa 30 Meter hoch? Eine Grubenlampe. Aber nicht irgendeine: Seit 2007 ziert die überdimensionale Lichtquelle von Otto Piene den Gipfel der Halde Rheinpreussen in Moers. Von der Dämmerung bis Mitternacht strahlt das rote Licht über den Haldenhügel und ist bereits von der Autobahnbrücke der A42 sichtbar. Die Lampe ist begehbar, von oben blicken Besucher aus einer Höhe von 104 Metern auf das Ruhrgebiet bei Moers und Duisburg.
www.ruhr-tourismus.de/das-geleucht-auf-der-halde-rheinpreussen

Zeche Consolidation - Unser Geheimtipp

Selbst nachts leuchtet diese Zeche, genauer: Ihr eigentlich roter Förderturm, der nach Sonnenuntergang durch die Lichtkunstinstallation „Consol Gelb“ von Günther Dohr zum Leuchten gebracht wird. Er liegt inmitten einer weitläufigen und hügeligen Parklandschaft, die mit einer Skateranlage, einem Spielplatz und einem kleinen Fußballplatz ausgestattet ist. Das Maschinenhaus und der Förderturm werden heute kulturell genutzt: in ihnen befinden sich Werner Thiels Sammlung von Bergbaurelikten und das wuchtige Consol-Theater.
www.ruhr-tourismus.de/zeche-consol

Kennst Du schon Halden-Hügel-Hopping? Entdecke hier Bergwandern à la Ruhrgebiet.

Impressionen & Videos


Lass Dich inspirieren: Dein NRW in Bildern

Luftaufnahme vom Tetraeder auf einer Halde in Bottrop., © Dominik Ketz, Tourismus NRW e.V.
Tiger & Turtle in Duisburg im Ruhrgebiet, © Ruhr Tourismus Jochen Schlutius
Begehbare Achterbahn Tiger & Turtle auf der Heinrich Hildebrand Höhe in Duisburg., © Hannah Piecha / Tourismus NRW e.V.
Zeche Nordsternpark Gelsenkirchen, © Jochen Schlutius, Ruhr Tourismus
Himmelstreppe Rheinelbe, © Oliver Balke
Himmelsleiter Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen im Ruhrgebiet, © Jochen Schlutius, Ruhr Tourismus GmbH
Halde Hoheward Herten Sonnenuhr, © Ruhr Tourismus, Stefan Ziese
Halde Hoheward in Recklinghausen im Ruhrgebiet, © Ralph Lueger

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