Illustration Rheinturm, © Saskia Wragge

Der Sound of Düsseldorf


Alles auf NEU! In der Stadt mit der Kunstakademie

Um nach Düsseldorf zu kommen, nimm die Autobahn. Die von Kraftwerk. Es gibt keinen schnelleren Weg, tief einzutauchen in das Düsseldorf der 70er und 80er Jahre, als Techno, New Wave und Punk die Stadt in ein einziges, schwitziges, bizarres, großartiges Konzert verwandelten. NEU! – die Lieblingsband und Inspiration von Größen wie Blur, Radiohead und David Bowie ist, ergab sich aus Kraftwerk – einem der hellsten Sterne an Deutschlands Musikhimmel. Auch die Krupps und Toten Hosen kamen hier zusammen: Fällt der Name Düsseldorf, schlagen die Herzen von Punk-Fans bis heute besonders hoch. Dreh und Angelpunkt der Szenen ist die Kunstakademie. Auf den ehemaligen Studenten und Kreidler-Mitglied Detlef Weinrich geht der "Salon des Amateurs" zurück, dessen Zweiter Vorname Furore ist. 

Um die popmusikalische Führung durch Düsseldorf zu beginnen, wähle die Pop-Route aus. Sie leitet dich zu ausgewählten Orten in Düsseldorf. Wenn Du Dich einfach umsehen und die Pop-Pilgerstätten in Deiner Nähe entdecken möchtest, wähle den Impro-Modus aus. In der Reportage kannst du alles im Detail nachlesen und -hören, was sich in der Stadt zum Thema Rock- und Popmusik im Laufe der letzten Dekaden getan hat.
 

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Gleis 17 am Düsseldorfer Hauptbahnhof, © Tourismus NRW e.V.

Hauptbahnhof Gleis 17


Der letzte Trans-Europa-Express ist hier schon lange abgefahren und trotzdem ist das Gleis 17 der Ort, an dem die Reise durch die Düsseldorfer Popgeschichte mit Kraftwerk und einem ikonischen Foto beginnt.

Eingang mit Flair: Museum Kunstpalast, © Düsseldorf Tourismus GmbH

Ehrenhof


So wie die Beatles in Liverpool: 15.000 Fans feierten mit 3-D Brillen auf der Nase im Ehrenhof zur Tour de France ein Best-of von Kraftwerk und entlockten der Mensch-Maschine tatsächlich sowas wie Heimatgefühl.

Die Straßenansicht des Zakk, © C. Wolff

zakk - Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation


Die alte Fabrikhalle in Flingern verhilft seit 1977 Menschen, Ideen und Projekten auf die Bühne. Beim Lieblingsplatte Festival werden seit 2016 wichtige Alben deutscher Popgeschichte auf die Bühne gebracht.

Die Theke im Kreuzherreneck, © Markus Luigs

Kreuzherreneck


In den 1950er das Herz der Jazz-Szene Düsseldorfs ist das Kreuzherreneck heute noch ein Ort, der so ganz anders daherkommt als die nahe Bolkerstraße.

Eine Darbietung von Klein und Kuball, © Markus Luigs

Mintropstraße 16


Das Schild von "Elektro Müller" und ein auffälliger Pylon erinnern hier an einen Ort, an dem bis 2009 wechselvolle Musikgeschichte geschaffen wurde.

Der Ratinger Hof, © Markus Luigs

Stone im Ratinger Hof


Das heutige Stone wird pophistorisch überlagert von einer umstrittenen Legende: Im Ratinger Hof bildeten Punks und Künstler eine brisante Mischung, die sich in radikalen Sounds entlud.

Die Fassade des Engelchen, © Tourismus NRW e.V.

Engelchen (inkl. Schaukelstühlchen & EX-Q-Stall)


Im wahrsten Sinne des Wortes feiern Düsseldorfer hier im engsten Kreise: auf verhältnismäßig wenigen Quadratmetern mit Altbier und Rockmusik mitten in der Altstadt.

Die Flinger Straße in der Düsseldorfer Altstadt, © Düsseldorf Tourismus GmbH

Wolfgang Riechmann/Tatort Flinger Str.


Zwei Wochen bevor sein Album "Wunderbar" in die Läden kam, wurde der Musiker Wolfgang Riechmann am Carlsplatz erstochen.

Das Schaufenster von Pure Freude, © Tourismus NRW e.V.

Pure Freude


Das zauberhafteste Hinterhof-Café der Stadt ist eine Hommage an den ehemaligen Platten gleichen namens: Pure Freude.

Der ehemalige Unique Club, © Andreas Schiko

EX-Unique Club


Von der Großraumdisco in den eigenen (ehemaligen Strip-)Club - Henry Storch verwirklichte seinen Traum vom Unique Club in gold, rot und weiß.

Auftritt des Künstlers Gigi Masin in 2016, © Markus Luigs

Kunstakademie


In Düsseldorf befruchten sich Kunst- und Musikszene wie in kaum einer anderen Popstadt der Welt. In der Kunstakademie wurden Bands und Clubs gegründet & Revolutionen ausgerufen - und abgeblasen.

Eine historische Aufnahme des Cream Cheese, © Creamcheese e.V. Sammlung Achim Reinert

EX-Creamcheese


Was passiert, wenn ein Objektünstler (Günther Uecker), ein Filmemacher (Lutz Mommartz), ein Designer (Danilo Silvestrin) und ein Allround-Künstler (Ferdinand Kriwet) ein Lokal konzeptionieren? Das (ehemalige) Creamcheese ist die Antwort.

Der Eingang zur Mitsubishi Electric HALLE, © Jörg Eicker

Mitsubishi Electric Halle (EX-Philipshalle)


Seit den 70ern pilgern Fans zur Mehrzweckhalle. Stevie Wonder und AC/DC haben sich hier schon die Ehre gegeben, als sie noch "Philipshalle" hieß.

Der Salon des Amateurs, © Markus Luigs

Salon des Amateurs


Ein Ort, an dem sich die hauptsächlich von der Kunstakademie ausgehende Subkultur nicht nur entfaltet, sondern tanzbar ist.

Die bekannte Königsallee in Düsseldorf, © Düsseldorf Tourismus GmbH

Königsallee / "Bergischer Löwe"


Vom Bildhauer Philipp Harth geschaffen und Treffpunkt für die große Mod-Szene der Stadt in den 80er Jahren.

Die "Bühne" des AK47, © Markus Luigs

AK47


Bühne und Zuschauerraum sind eins, Pogo auf Augenhöhe in Düsseldorfs Club für Punkrock, inmitten der ehemals besetzten Häuser von der Kiefernstraße.

Sicht auf die Tonhalle am Rheinufer, © Düsseldorf Tourismus GmbH

Rheinhalle (Tonhalle)


Lange bevor die Tonhalle zur guten Stube der Düsseldorfer Symphoniker wurde, war hier eine Station des großen Tourzirkus internationaler Rockgrößen.

So klingt Düsseldorf

Sound of #urbanana

Elektro Müller Beschilderung, © Andreas Schiko

Pop-Route


In Düsseldorf vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen heißt: Von Punk und New Wave zu Krautrock und Minimal.

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Open Source Festival, © Sebastian Wolf

Impro-Modus


Egal, wo Du Dich in Düsseldorf befindest: Schalte in den Impro-Modus und entdecke Musikorte ganz in Deiner Nähe auf eigene Faust.

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New Fall Festival Tonhalle, © Andreas Schiko

Reportage


Lies hier wie eins zum andern kam, mit Kraftwerk, NEU!, den Toten Hosen und vielen anderen Protagonisten der Düsseldorfer Musikszene von früher bis heute.

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