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Illustration Rheinturm, © Saskia Wragge

Der Sound of Düs­sel­dorf


Al­les auf NEU! In der Stadt mit der Kunst­aka­de­mie

Um nach Düsseldorf zu kommen, nimm die Autobahn. Die von Kraftwerk. Es gibt keinen schnelleren Weg, tief einzutauchen in das Düsseldorf der 70er und 80er Jahre, als Techno, New Wave und Punk die Stadt in ein einziges, schwitziges, bizarres, großartiges Konzert verwandelten. NEU! – die Lieblingsband und Inspiration von Größen wie Blur, Radiohead und David Bowie ist, ergab sich aus Kraftwerk – einem der hellsten Sterne an Deutschlands Musikhimmel. Auch die Krupps und Toten Hosen kamen hier zusammen: Fällt der Name Düsseldorf, schlagen die Herzen von Punk-Fans bis heute besonders hoch. Dreh und Angelpunkt der Szenen ist die Kunstakademie. Auf den ehemaligen Studenten und Kreidler-Mitglied Detlef Weinrich geht der "Salon des Amateurs" zurück, dessen Zweiter Vorname Furore ist. 

Um die popmusikalische Führung durch Düsseldorf zu beginnen, wähle die Pop-Route aus. Sie leitet dich zu ausgewählten Orten in Düsseldorf. Wenn Du Dich einfach umsehen und die Pop-Pilgerstätten in Deiner Nähe entdecken möchtest, wähle den Impro-Modus aus. In der Reportage kannst du alles im Detail nachlesen und -hören, was sich in der Stadt zum Thema Rock- und Popmusik im Laufe der letzten Dekaden getan hat.
 

Spots in Liste zeigen
Die Fassade des Engelchen, © Tourismus NRW e.V.
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En­gel­chen (inkl. Schau­kel­stühl­chen & EX-Q-Stall)


Im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes fei­ern Düs­sel­dor­fer hier im engs­ten Krei­se: auf ver­hält­nis­mä­ßig we­ni­gen Qua­drat­me­tern mit Alt­bier und Rock­mu­sik mit­ten in der Alt­stadt.

Sicht auf die Tonhalle am Rheinufer, © Düsseldorf Tourismus GmbH
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Rhein­hal­le (Ton­hal­le)


Lan­ge be­vor die Ton­hal­le zur gu­ten Stu­be der Düs­sel­dor­fer Sym­pho­ni­ker wur­de, war hier ei­ne Sta­ti­on des gro­ßen Tourzir­kus in­ter­na­tio­na­ler Rock­grö­ßen.

Der Salon des Amateurs, © Markus Luigs
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Sa­lon des Ama­teurs


Ein Ort, an dem sich die haupt­säch­lich von der Kunst­aka­de­mie aus­ge­hen­de Sub­kul­tur nicht nur ent­fal­tet, son­dern tanz­bar ist.

Der Ratinger Hof, © Markus Luigs
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Sto­ne im Ra­tin­ger Hof


Das heu­ti­ge Sto­ne wird po­phis­to­risch über­la­gert von ei­ner um­strit­te­nen Le­gen­de: Im Ra­tin­ger Hof bil­de­ten Punks und Künst­ler ei­ne bri­san­te Mi­schung, die sich in ra­di­ka­len Sounds ent­lud.

Das Schaufenster von Pure Freude, © Tourismus NRW e.V.
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Pu­re Freu­de


Das zau­ber­haf­tes­te Hin­ter­hof-Ca­fé der Stadt ist ei­ne Hom­mage an den ehe­ma­li­gen Plat­ten glei­chen na­mens: Pu­re Freu­de.

Eine Darbietung von Klein und Kuball, © Markus Luigs
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Min­trop­st­ra­ße 16


Das Schild von "Elek­tro Mül­ler" und ein auf­fäl­li­ger Py­lon er­in­nern hier an ei­nen Ort, an dem bis 2009 wech­sel­vol­le Mu­sik­ge­schich­te ge­schaf­fen wur­de.

Die Theke im Kreuzherreneck, © Markus Luigs
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Kreuz­her­ren­eck


In den 1950er das Herz der Jazz-Sze­ne Düs­sel­dorfs ist das Kreuz­her­ren­eck heu­te noch ein Ort, der so ganz an­ders da­her­kommt als die na­he Bol­ker­stra­ße.

Die "Bühne" des AK47, © Markus Luigs
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AK47


Büh­ne und Zu­schau­er­raum sind eins, Po­go auf Au­gen­hö­he in Düs­sel­dorfs Club für Punk­rock, in­mit­ten der ehe­mals be­setz­ten Häu­ser von der Kie­fern­stra­ße.

Das Em Pöötzke in Düsseldorf, © Tourismus NRW e.V.
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Em Pöötz­ke


Jazz­lo­kal seit gut ei­nem hal­ben Jahr­hun­dert und ein Li­ve­mu­sik-Pro­gramm, dass kei­ne Spit­zen­spar­te der hand­ge­mach­ten Mu­sik mis­sen lässt.

Gleis 17 am Düsseldorfer Hauptbahnhof, © Tourismus NRW e.V.
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Haupt­bahn­hof Gleis 17


Der letz­te Trans-Eu­ro­pa-Ex­press ist hier schon lan­ge ab­ge­fah­ren und trotz­dem ist das Gleis 17 der Ort, an dem die Rei­se durch die Düs­sel­dor­fer Pop­ge­schich­te mit Kraft­werk und ei­nem iko­ni­schen Fo­to be­ginnt.

Die Location des Cubes, © Tourismus NRW e.V.
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Cu­be (EX-Down­town)


Gro­ße Jaz­zer mach­ten das "Down­town" in der Mer­tens­gas­se in den 1960er und 1970er welt­be­rühmt. In­ha­ber Pütz hat sei­ne Er­in­ne­run­gen und An­ek­do­ten 2013 in ei­nem Buch ver­öf­fent­licht, das auch von Deutsch­lands be­rühm­tes­tem Jazz­mu­si­ker, Klaus Dol­din­ger, Lob er­hielt.

Die Flinger Straße in der Düsseldorfer Altstadt, © Düsseldorf Tourismus GmbH
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Wolf­gang Riech­mann/Tat­ort Flin­ger Str.


Zwei Wo­chen be­vor sein Al­bum "Wun­der­bar" in die Lä­den kam, wur­de der Mu­si­ker Wolf­gang Riech­mann am Carls­platz er­sto­chen.

Der ehemalige Unique Club, © Andreas Schiko
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EX-Uni­que Club


Von der Groß­raum­dis­co in den ei­ge­nen (ehe­ma­li­gen Strip-)Club - Hen­ry Storch ver­wirk­lich­te sei­nen Traum vom Uni­que Club in gold, rot und weiß.

Die bekannte Königsallee in Düsseldorf, © Düsseldorf Tourismus GmbH
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Kö­nigs­al­lee / "Ber­gi­scher Lö­we"


Vom Bild­hau­er Phil­ipp Harth ge­schaf­fen und Treff­punkt für die gro­ße Mod-Sze­ne der Stadt in den 80er Jah­ren.

Eingang mit Flair: Museum Kunstpalast, © Düsseldorf Tourismus GmbH
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Eh­ren­hof


So wie die Beat­les in Li­ver­pool: 15.000 Fans fei­er­ten mit 3-D Bril­len auf der Na­se im Eh­ren­hof zur Tour de Fran­ce ein Best-of von Kraft­werk und ent­lock­ten der Mensch-Ma­schi­ne tat­säch­lich so­was wie Hei­mat­ge­fühl.

Auftritt des Künstlers Gigi Masin in 2016, © Markus Luigs
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Kunst­aka­de­mie


In Düs­sel­dorf be­fruch­ten sich Kunst- und Mu­sik­sze­ne wie in kaum ei­ner an­de­ren Pop­stadt der Welt. In der Kunst­aka­de­mie wur­den Bands und Clubs ge­grün­det & Re­vo­lu­tio­nen aus­ge­ru­fen - und ab­ge­bla­sen.

Der Eingang zur Mitsubishi Electric HALLE, © Jörg Eicker
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Mi­tsu­bi­shi Electric Hal­le (EX-Phi­lip­shal­le)


Seit den 70ern pil­gern Fans zur Mehr­zweck­hal­le. Stevie Won­der und AC/DC ha­ben sich hier schon die Eh­re ge­ge­ben, als sie noch "Phi­lip­shal­le" hieß.

Eine historische Aufnahme des Cream Cheese, © Creamcheese e.V. Sammlung Achim Reinert
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EX-Cream­cheese


Was pas­siert, wenn ein Ob­jek­tünst­ler (Gün­ther Uecker), ein Fil­me­ma­cher (Lutz Mom­martz), ein De­si­gner (Da­ni­lo Sil­vestrin) und ein All­round-Künst­ler (Fer­di­nand Kri­wet) ein Lo­kal kon­zep­tio­nie­ren? Das (ehe­ma­li­ge) Cream­cheese ist die Ant­wort.

Die Straßenansicht des Zakk, © C. Wolff
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zakk - Zen­trum für Ak­ti­on, Kul­tur und Kom­mu­ni­ka­ti­on


Die al­te Fa­brik­hal­le in Flin­gern ver­hilft seit 1977 Men­schen, Ide­en und Pro­jek­ten auf die Büh­ne. Beim Lieb­lings­plat­te Fes­ti­val wer­den seit 2016 wich­ti­ge Al­ben deut­scher Pop­ge­schich­te auf die Büh­ne ge­bracht.