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Goldener Pfad, Niedersfeld im Sauerland, © Tourismus NRW e.V.

Ent­schleu­ni­gung im Grü­nen

Die Na­tur in NRW wirkt heil­sam und ent­span­nend

Die Welt dreht sich im­mer schnel­ler, so ein ver­brei­te­tes Emp­fin­den, da fällt es mit­un­ter schwer, ei­ne Pau­se zu ma­chen, das Smart­pho­ne zur Sei­te zu le­gen, sich be­wusst sport­lich zu be­tä­ti­gen oder Kör­per und See­le ein­fach mal ei­ne Aus­zeit zu gön­nen. Ob  beim Yo­ga un­ter frei­em Him­mel, auf ei­ner Acht­sam­keits­wan­de­rung durch die Hoch­hei­de oder beim Wald­ba­den - in der Na­tur Nord­rhein-West­fa­lens kannst Du neue En­er­gie tan­ken und den Blick fürs We­sent­li­che schär­fen.

Smart­pho­nes sind mitt­ler­wei­le ein fes­ter Be­stand­teil un­se­res All­tags. Selbst bei ent­spann­ten Aus­zei­ten vom All­tag, wie ei­ner Yo­ga-Ses­si­on oder ei­nem Spa­zier­gang durch den Wald, ist das Smart­pho­ne nicht weit: Die neu­es­te Sto­ry auf Ins­ta­gram zeigt, wie schön es doch an die­sem Herbst­tag im Wald ist und der eben ak­tua­li­sier­te Sta­tus bei Whats­app be­weist den Freun­den, dass man es end­lich mal wie­der zum Yo­ga-Kurs ge­schafft hat.

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    Externsteine Luftansicht, Teutoburger Wald, © Tourismus NRW e.V.
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    Heilwald Bad Lippspringe, Teutoburger Wald, © Tourismus NRW e.V.
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    Goldener Pfad, Winterberg-Niedersfeld, Goldener Pfad, © Tourismus NRW e.V.
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    Yoga Externsteine, Bad Meinberg, © Tourismus NRW Dominik Ketz
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Sauerland Waldroute, © Tourismus NRW e.V., Oliver Franke

Der di­gi­ta­len Welt ent­flie­hen

Ein­fach mal den All­tag hin­ter sich las­sen, Kraft tan­ken, sei­ne Ge­dan­ken ord­nen: Ob Acht­sam­keits­trai­ning, ein Be­such im Klos­ter oder ei­ne Aus­zeit in den Heil­bä­dern und Kur­or­ten mit ih­ren na­tür­li­chen Heil­mit­teln ? wer be­wusst ?ab­schal­ten? möch­te, dem ste­hen un­ter­schied­lichs­te An­ge­bo­te zur Ver­fü­gung.

Ei­ne ganz be­son­de­re Ru­he­zo­ne bie­tet der Wald ? beim Shin­rin-yo­ku, dem tra­di­tio­nell ja­pa­ni­schen Wald­ba­den, nut­zen Spa­zier­gän­ger und Wan­de­rer  die Um­ge­bung be­wusst als Ru­he­raum und tan­ken neue Kraft. So kann der Kör­per sich ent­span­nen und das Im­mun­sys­tem wird ge­stärkt.

Auch vie­le kul­tu­rel­le Or­te in NRW hel­fen bei der Ent­schleu­ni­gung: Auf Pil­ger­we­gen, im Klos­ter oder in be­son­de­ren Wall­fahrts­or­ten kön­nen Be­su­cher in Nord­rhein-West­fa­len in al­ler Ru­he neue En­er­gie tan­ken.

Yo­ga an den Ex­tern­stei­nen

Neue En­er­gi­en wer­den auch beim Yo­ga an be­son­de­ren Or­ten frei: Die Ex­tern­stei­ne im Teu­to­bur­ger Wald  et­wa gel­ten un­ter Eso­te­ri­kern und Geo­man­ti­kern als be­son­de­rer Kraf­t­ort. Da­bei setzt sich der Be­griff Geo­man­tie aus Geo=Er­de und Man­ta­ya= Weis­sa­gung zu­sam­men und be­schreibt die En­er­gieflüs­se der Er­de und der Na­tur. An der be­deu­tungs­vol­len Kult­städ­te in der Nä­he von Horn-Bad Mein­berg kön­nen Yo­ga-Be­geis­ter­te die 5000 Jah­re al­te in­di­sche Tra­di­ti­on in der Mo­der­nen Va­ri­an­te des Ha­tha-Yo­ga aus­füh­ren und so die Har­mo­nie von Geist, Kör­per und See­le wie­der her­stel­len.

Ver­schie­de­ne Rund­wan­der­we­ge im Na­tur­park Teu­to­bur­ger Wald/Eg­ge­ge­bir­ge kom­bi­nie­ren Na­tur, Be­we­gung und Yo­ga- Atem-, Me­di­ta­ti­ons- und Kon­zen­tra­ti­ons­übun­gen. Drei Rou­ten mit Län­gen zwi­schen 3,6 und 9 Ki­lo­me­tern rich­ten sich ge­zielt an Men­schen mit Stress­be­las­tung, Er­schöp­fungs­zu­stän­den, Ver­span­nun­gen und Be­we­gungs­man­gel - und bie­ten so ei­ne gu­te Ge­le­gen­heit, der di­gi­ta­len Welt zu ent­flie­hen und die rea­le Um­ge­bung wohl­tu­end wir­ken zu las­sen.

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    Die Externsteine bei Nacht, © Tourismus NRW
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    Externsteine aus der Vogelperspektive, © Tourismus NRW
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    Die Externsteine im Herbst von oben , © Tourismus NRW
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    Sommer an den Externsteinen, © Tourismus NRW

Die Na­tur als The­ra­peut

Hoch oben auf dem Dach des Sau­er­lands kön­nen Wan­de­rer die heil­sa­me Wir­kung der Na­tur be­son­ders gut er­le­ben: Der Gol­de­ne Pfad führt auf sei­ner rund fünf Ki­lo­me­ter lan­gen Stre­cke durch die land­schaft­li­che Schön­heit der Nie­ders­fel­der Hoch­hei­de, die sich mit dem Wech­sel der Jah­res­zei­ten ste­tig ver­än­dert. Im Som­mer wach­sen et­wa wil­de Blau­bee­ren und Prei­sel­bee­ren am We­ges­rand, spä­ter zur Hei­de­blü­te ver­wan­delt sich die Land­schaft in ein ?vio­let­tes Meer?. Als Land­schafts­the­ra­pie­pfad bie­tet der Rund­wan­der­weg zu­dem nicht nur wei­te Bli­cke und Pan­ora­ma-Aus­sich­ten, son­dern auch zehn Sta­tio­nen, die Wan­de­rern da­bei hel­fen, den Blick für in­ne­re und äu­ße­re Ein­drü­cke zu schär­fen.

Ganz be­son­de­re Na­tur­er­leb­nis­se bie­tet auch der Na­tio­nal­park Ei­fel, in dem die Na­tur weit­ge­hend sich selbst über­las­sen ist. Wer will, kann ta­ge­lang durch die Wäl­der und Tä­ler strei­fen und da­bei die ihn um­ge­be­ne Stil­le ge­nie­ßen. Der Schöp­fungs­pfad bei Sim­merath bie­tet ganz ge­zielt ei­nen spi­ri­tu­el­len Zu­gang zur Ei­fel-Na­tur: Der rund drei Ki­lo­me­ter lan­ge Weg um­fasst zehn Sta­tio­nen, an de­nen Zi­ta­te aus der Bi­bel und der Welt der Li­te­ra­tur zum Nach­den­ken an­re­gen. Im Kneipp­kur­ort Ge­münd sorgt ein Na­tur-Ge­sund­heits-Park mit drei Vit­al­tou­ren, ei­nem Fit­ness­gar­ten, Kneipp­an­la­gen und ei­nem Ro­sen­bad ab­wechs­lungs­rei­che Be­we­gung in ge­sun­der Luft.

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    Der Goldene Pfad auf der Niederfelder Hochheide in Winterberg, © Tourismus NRW
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    Wanderer auf dem Goldenen Pfad in Winterberg, © Tourismus NRW
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    Die Niedersfelder Hochheide in Winterberg aus Vogelperspektive, © Tourismus NRW
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    Die Niederfelder Hochheide in Winterberg mit dem Goldenen Pfad aus der Luft., © Tourismus NRW
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E-Bike in Winterberg im Sauerland, © Tourismus NRW e.V.

Di­gi­ta­le Me­di­en ef­fek­tiv ein­set­zen

Üb­ri­gens gilt auch für die di­gi­ta­len Mit­tel un­se­rer Zeit ei­ne al­te Weis­heit: Die Do­sie­rung ist ent­schei­dend für die je­wei­li­ge Wir­kung. Ge­zielt ein­ge­setzt kön­nen Smart­pho­ne und Co. auch ei­nen po­si­ti­ven Nut­zen ha­ben und ef­fek­tiv in der Frei­zeit ein­ge­setzt wer­den. Ne­ben Off­line-Im­pul­sen zu mehr Krea­ti­vi­tät und Be­we­gung, zei­gen An­ge­bo­te, wie di­gi­ta­le Me­di­en po­si­tiv ge­nutzt wer­den kön­nen, statt sie di­rekt aus dem All­tag zu ver­ban­nen. Das Health-Tracking zum Bei­spiel hilft da­bei, den ei­ge­nen Kör­per und sei­ne Si­gna­le bes­ser zu ver­ste­hen.

Gudrun Hagemeister, © Ralph Sondermann, Tourismus NRW e.V.