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Der Rursee liegt im Nationalpark Eifel, © Nationalpark Eifel - Nationalparkverwaltung
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Der Wald im Nationalpark Eifel gleicht einem Urwald, © Nationalparkforstamt Eifel
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Der Rursee in der Eifel versprüht im Nebel ein mysteriöse Atmosphäre, © Nationalpark Eifel

Nationalpark Eifel


Nordrhein-Westfalens erster und bislang einziger Nationalpark

Wildkatzen, Schwarzstörche und ein Meer aus wilden Narzissen – Nordrhein-Westfalens einziger Nationalpark ist ein Paradies für Naturliebhaber.

Wasser, Wald und wilde Tiere – im Nationalpark Eifel kommt die wilde Natur so richtig zur Geltung. Seit 2004 verzichtet der Mensch im ersten und bislang einzigen Nationalpark Nordrhein-Westfalens darauf, Naturgüter wie Holz oder Früchte zu nutzen. Gleichzeitig wird der Wald in seinen ursprünglichen Zustand zurückverwandelt, sodass ein wortwörtlicher Urwald entsteht.

Und der Plan geht auf: Über 1.800 bedrohte Tier- und Pflanzenarten haben sich in der Eifel inzwischen wieder angesiedelt und machen einen Besuch zu einer Begegnung mit wilder und ursprünglicher Natur. Wer Glück hat, kann hier auf einer Fläche von rund 110 Quadratkilometern unter anderem die scheue Wildkatze finden, hört im Herbst den tiefen Brunftschrei der Hirsche oder das Klappern des seltenen Schwarzstorches.

Geschichte trifft Natur

Einen Überblick über die Besonderheiten von Flora und Faune bietet das Forum Vogelsang IP in der Nähe von Schleiden. Auf dem Gelände der einst als NS-Kaderschmiede gedachten Burg Vogelsang, die hoch über dem Urftsee thront, gibt die Erlebnisausstellung des Nationalpark-Zentrums Eifel mit dem Titel „Wildnis(t)räume“ eine anschauliche Einführung in die natürlichen Gegebenheiten. Besucher finden Stationen zum Hören und Fühlen, Spiele und ein 3D-Film zur Waldentstehung.

Eine zweite Dauerausstellung greift die NS-Geschichte des Ortes auf. Unter der Überschrift „Bestimmung: Herrenmensch | NS-Ordensburgen zwischen Faszination und Verbrechen“ nimmt das NS-Dokumentationszentrum die Zeit des Nationalsozialismus in den Blick. Außerdem bietet das riesige Areal eine Gastronomie mit außergewöhnlichem Landschaftsblick sowie einen 48 Meter hohen historischen Turm mit Aussichtsplattform.

Wildnis-Trail

Nur rund 65 Kilometer von Köln entfernt liegt das Naturparadies und ist doch so weit weg vom Trubel der Stadt. Wer den Nationalpark mit allen Sinnen erfahren will, wählt am besten den Wildnis-Trail, eine 86 Kilometer lange Route, die einmal quer durch das Gebiet in der Eifel führt. Er ist das ganze Jahr hindurch ein Spektakel.

Im Frühling verwandeln wilde Narzissen die Wiesen in ein gelbes Blütenmeer und im Winter schmücken Eiszapfen die Bäume und Tiere hinterlassen ihre Spuren im Schnee. Für die teilweise anstrengenden Anstiege belohnen tolle Panoramaaussichten, zum Beispiel über Rur-, Ober- und Urftsee.

Barrierefreies Wandern

Damit möglichst alle Menschen den Nationalpark genießen können, wurde der barrierefreie Natur-Erlebnisraum Wilder Kermeter geschaffen. Seit 2014 führt durch das Gebiet der Wilde Weg, ein eineinhalb Kilometer langer barrierefreier Rundweg, auf dem Besucher hautnah erleben können, wie sich das Gebiet wieder in einen Urwald verwandelt.

Über Tiere und Pflanze, die hier leben, informieren die am Wegesrand aufgestellten Tafeln, die in vier Sprachen verfasst sind, darunter auch in der sogenannten leichten Sprache, einem besonders einfach verständlichem Deutsch.

Hier funkeln die Sterne besonders schön

Romantikern und Wissenschaftsfans hat die Nationalparkregion Eifel bei Dunkelheit eine weitere Attraktion zu bieten: An kaum einem anderen Ort in Europa funkeln die Sterne so hell und klar. Sogar die Milchstraße ist von hier aus mit bloßen Augen zu sehen, das ist im dicht besiedelten Deutschland nur sehr selten möglich. Diese Besonderheit ist urkundlich festgehalten: Die International Dark-Sky Association (IDA) hat das Schutzgebiet 2014 zum ersten Sternenpark in Deutschland erklärt. Eine Astronomie-Werkstatt , die auf dem Gelände des Forums Vogelsang untergebracht ist, bietet geführte Sternenwanderungen und Himmelsbeobachtungen.

Nationalpark Eifel Übersicht | www.nationalpark-eifel.de

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Impressionen & Videos


Grün, wild, natürlich: Der Nationalpark Eifel in Bildern

Der Rursee in der Eifel, © Hans-Jürgen Sittig
Im Nationalpark Eifel sind Wildkatzen heimisch, © Nationalpark Eifel H.Grabe
Der Rursee in der Eifel versprüht im Nebel ein mysteriöse Atmosphäre, © Nationalpark Eifel
Der Aussichtspunkt oberhalb des Rursees lädt zum Picknick ein, © Nationalpark Eifel - Eifel Tourismus GmbH Fotograf Hans-Jürgen Sittig
Baumlehre mit einem Ranger im Nationalpark Eifel, © Nationalpark Eifel, Nationalparkverwaltung

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Übersicht der Nationalpark-Tore

Außenansicht Nationalpark-Tor Gemünd, © Nationalparkverwaltung Eifel
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Nationalpark-Tor Gemünd

Nationalpark-Tor Heimbach, © T.Geschwind/Nationalpark Eifel
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Nationalpark-Tor Heimbach

Das Tor zum Nationalpark in Höfen, © Nationalparkverwaltung Eifel
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Nationalpark-Tor Höfen

Erkunde die Natur, © G.Priske/Nationalpark Eifel
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Nationalpark-Tor Nideggen

Nationalpark-Tor Rurberg, © Nationalparkverwaltung Eifel
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Nationalpark-Tor Rurberg

Naturschutzgebiete im Überblick

Kall Königsberg mit Blick auf das Kloster Steinfeld, © Naturpark Nordeifel e.V.
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Naturparke in NRW im Überblick

Im Naturpark Hohes Venn-Eifel kann man im Frühjahr die Narzissenblüte erleben, © Naturpark Hohes Venn-Eifel
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Naturpark Hohes Venn-Eifel

Das große Torfmoor in Hille, © Gemeinde Hille
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Naturgebiet Großes Torfmoor

Die Auenlandschaft Bislicher Insel bei Xanten ist ein regelrechtes Wasserparadies, © Sprave Regionalverband Ruhr
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Schutzgebiet Auenlandschaft Bislicher Insel

Am Aussichtspunkt Heimatblick haben Spaziergänger einen tollen Ausblick, © Rhein Voreifel Touristik e.V.
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Südlicher Naturpark Rheinland

Der Rursee liegt im Nationalpark Eifel, © Nationalpark Eifel - Nationalparkverwaltung
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Nationalpark Eifel

Der Naturpark Schwalm-Nette ist ein richtiges Wasserparadies, © Naturpark Schwalm-Nette
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Naturpark Schwalm-Nette

Der Weser-Skywalk bietet tolle Ausblicke in die Landschaft des Teutoburger Waldes, © Beverungen Marketing e.V.
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Weser-Skywalk im Naturschutzgebiet

Die Flamingos am Zwillbrocker Venn teilen sich ihren Lebensraum mit Kolonien von Lachmöwen, © Biologische Station Zwillbrock e. V.
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Naturschutzgebiet Zwillbrocker Venn