Der Naturpark Schwalm-Nette ist ein richtiges Wasserparadies, © Naturpark Schwalm-Nette

Naturpark Schwalm-Nette


Niederrheinisches Naturparadies zwischen Flüssen und Seen

Für Tiere und Pflanzen ist der Naturpark Schwalm-Nette ein wertvoller Lebensraum, für Menschen ein beliebtes Ausflugsziel und Erholungsgebiet am Niederrhein.

Im Naturpark Schwalm-Nette am Niederrhein dominiert eindeutig das Wasser: Schwalm, Rur, Niers, Nette und ihre Nebengewässer, Altarme, Feuchtgebiete und Baggerseen bieten Tieren und Pflanzen einen wertvollen Lebensraum und menschlichen Besuchern ein wunderbares Erholungsgebiet.

Die besonderen Seiten des Wassers zeigt das Projekt Wasser-Blicke: Gut zwei Dutzend Stellen mit besonders schönen Perspektiven auf die Gewässer sind markiert. Um die Landschaft nicht zu verbauen, sondern in ihrer Ursprünglichkeit zu erhalten, weisen blaue Bodenplatten statt Schilder auf die Aussichten hin.

Infos per QR-Code

Wer vor Ort Näheres über den Naturpark erfahren möchte, kann an den einzelnen Aussichtspunkten weitere Informationen per QR-Code oder Telefon abrufen. An der Vogelbeobachtungshütte an der Nette zum Beispiel sind Infos zu Rohrdrommeln verfügbar und auch ihren Ruf kann man sich gleich anhören – falls man ihn nicht ohnehin in natura erlebt.

Ein anderer Wasser-Blick beschäftigt sich mit den für den Niederrhein so typischen Kopfweiden, deren Äste früher für die Gefache der Fachwerkhäuser genutzt wurden. Wo die Äste abgeschnitten wurden, verdickten sich die Weiden und bekamen so ihre charakteristischen Köpfe. An das Leben am Wasser sind die Bäume optimal angepasst: Bis zu 150 Tage können sie in den Fluten stehen und ihre biegsamen Zweige knicken bei Hochwasser auch nicht so leicht ab.

Wassermühle mit Café

Dies und anderes Wissenswertes lernt man im Naturpark Schwalm-Nette ganz nebenbei und natürlich auch nur, wenn einem der Sinn danach steht. Wer mag, kann auch einfach nur die Landschaft und die Tier- und Pflanzenwelt auf sich wirken lassen oder auch die Kombination aus Natur und Kultur genießen.

Mehrere Wassermühlen fügen sich harmonisch in das Panorama ein, darunter die Molzmühle aus dem 14. Jahrhundert, ein behutsam restauriertes Kleinod in den Auenwäldern von Mühlenbach und Schwalm. Wo sich früher die Bauern stärkten, während sie auf ihr Mahlgut warteten, wartet heute ein duftendes Stück Kuchen auf die Besucher.

Frisch gestärkt kann man dann einen der Premiumwanderwege in der Wasser-Wander-Welt in Angriff nehmen. Sie locken mit bequemen Strecken am Wasser entlang und kommen fast ohne Asphalt aus. Stattdessen geht es über Wiesen-, Kies- und Waldwege zum Beispiel durch den Schwalmbruch, das Nettetal mit seinen Seen oder durch den Birgeler Urwald. Zwischen einer und fünf Stunden dauern die Touren, zu denen unter anderem der Galgenvenn gehört, der 2016 von den Lesern des Wandermagazins unter die drei schönsten Tagestouren Deutschlands gewählt wurde.

www.npsn.de

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