Mitten in der Kölner Innenstadt zeigt Kolumba, wie eindrucksvoll sich Geschichte, Architektur und Kunst verbinden können. Das Kunstmuseum des Erzbistums Köln entstand nach Plänen des Schweizer Architekten Peter Zumthor auf den Mauern der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kirche St. Kolumba. In den Neubau sind die Ruine, die Kapelle „Madonna in den Trümmern“ und archäologische Spuren eingebettet. Helle Ziegel, reduzierte Räume, wechselndes Licht und bewusst gesetzte Blickachsen prägen die Atmosphäre.
Hier werden 2000 Jahre Stadt- und Glaubensgeschichte sichtbar. Die Ausstellung zeigt Werke von der Spätantike bis zur Gegenwart begegnen sich in jährlich wechselnden Zusammenstellungen. Mittelalterliche Skulpturen, moderne Installationen, Malerei, Alltagsobjekte und sakrale Kunst treten in einen offenen Dialog. Kolumba erklärt nicht alles vorab, sondern lädt dazu ein, langsam zu schauen und eigene Verbindungen zu entdecken.