Beinahe sakral mutet die Atmosphäre in der Lobby an, wenn das Licht durch die hohen Fenster und Spitzbögen fällt. Fast möchte man meinen, der heilige Gereon halte hier seine schützende Hand über die Gäste. Zwischen Dom, Gereonsviertel und Belgischem Viertel mit seinen Boutiquen, Cafés und Szene-Kneipen ist das Designhotel in einem neugotischen Gebäude von 1897 untergebracht, dem ehemaligen Historischen Archiv der Stadt Köln.
Kreuzgewölbe, hohe Decken, Spitzbögen, gotische Fenster, Stuck und Stein treffen auf Design-Ikonen des 20. Jahrhunderts, zeitgenössische Kunst und Fotografie. Möbelklassiker von Eames, Arne Jacobsen, Mies van der Rohe, Le Corbusier oder Verner Panton stehen nicht hinter Glas, sondern werden Teil des Aufenthalts. Jedes Zimmer ist anders geschnitten und greift die Geschichte des Hauses auf. So ist The Qvest weniger klassisches Hotel als stilles Gesamtkunstwerk - und ein besonderer Rückzugsort.