Hohenzollernbrücke in Köln, © Oliver Franke, Tourismus NRW e.V.
Claudia Stern, © Tourismus NRW e.V. / Dominik Ketz

Claudia Stern


Deine Genuss-Botschafterin für die Region Köln & Rhein-Erft

Claudia Stern ist gelernte Hotelfachfrau und Sommelière und mittlerweile zwei Jahrzehnte im Dienste kulinarischer Genüsse engagiert.

Köln und Kölsch, das gehört zusammen wie Köln und der Dom. Das helle, obergärige Bier ist in nahezu jeder Kneipe zu haben. Wer das richtige Ambiente dazu erleben möchte, lässt es sich am besten im Brauhaus von einem „Köbes“ (Kellner) servieren. Passend dazu werden „Kölscher Kaviar“, ein Roggenbrötchen mit „Flönz“, also Blutwurst, oder ein „Halver Hahn“, ein Roggenbrötchen mit Gouda, gereicht. Aber auch der Rheinische Sauerbraten oder „Himmel un Ääd“, ein Gericht aus Blutwurst, Kartoffeln und Apfelmus, dürfen auf keiner echt Kölschen Speisekarte fehlen.

Wem der Sinn eher nach ausgefallener Küche steht, wird in Köln ebenfalls fündig. Sternerestaurants und andere Gourmettempel sind in der weltoffenen Stadt ebenso zu finden wie Spezialitäten aus aller Welt – große, weit bekannte Namen ebenso wie kleine Geheimtipps. Im Umland locken Cafés und Biergärten an der Erft oder in Schlössern und Burgen und laden nach einem entspannten Ausflug per Rad oder zu Fuß zum Einkehren ein.

In der Kölner Innenstadt hat Claudia Stern ihr exklusives Kochatelier und Weinloft „Sterns“ eröffnet. Hier nimmt die gelernte Hotelfachfrau und Sommelière ihre Gäste mit auf kulinarische Reisen – frei nach dem Motto: „Es gibt alles auch in lecker“. Um ihre Begeisterung für die Vielfalt der nordrhein-westfälischen Genusslandschaft mit noch mehr Menschen zu teilen, ist sie zudem bereits seit Jahren als Genuss-Botschafterin für die Region Köln & Rhein-Erft unterwegs.

Genuss in NRW?
7 Fragen an … Claudia Stern

Sie sind Genuss-Botschafterin der Region Köln & Rhein-Erft – warum eigentlich?
Ich liebe meine Stadt Köln, obwohl ich keine waschechte Kölnerin bin, sondern eine Immigrantin aus Baden. Wahrscheinlich erlebe ich gerade jetzt nach beinahe 20 Jahren, wie schön es ist, zum Karneval, zum Klüngel und zur kreativen Kunstszene Zugang zu haben oder gar richtig dazu zu gehören. Für mich ist wichtig, dass jeder Gast nach einem kulinarischen Abend im VINTAGE entweder einen interessanten Menschen kennengelernt hat oder eine genussvolle Botschaft mit nach Hause nehmen kann. Das ist eine der Grundanforderungen, die ich an mich selbst und an mein Team stelle. Ich bin überzeugt, wenn wir gemeinsam dazu beitragen, dass jeder Besucher von Köln oder NRW eine genussvolle Botschaft mitnimmt, dann zahlt das auch immer auf unser Tun ein. Deshalb engagiere ich mich gerne im Hotel- und Gaststättenverband, im Ausschuss für Tourismus und Handel der IHK. Außerdem bin ich einfach ein kreativer Kopf und ich freue mich sehr, dass ich mit dem VINTAGE auch über die Grenzen Kölns hinaus einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht habe. Ein herausragendes Event, das ich weit über zehn Jahre lang organisiert habe, ist die Gala des Deutschen Fernsehpreises, eines der bedeutendsten und strahlendsten Medienevents in Deutschland. Es ist ein gutes Gefühl, als Gastgeberin zu mehr Genuss in NRW beitragen zu können.

Was denken Sie: Warum kann man Nordrhein-Westfalen als Genussland bezeichnen?
Es ist die Vielfalt, die NRW ausmacht. Es gibt so vieles Genussvolles zu entdecken. Dabei sind die zwölf Regionen so unterschiedlich und so bunt. In den Metropolen gibt es hervorragende Restaurants mit einem großartigen Szenario. Auf dem Land gibt es Häuser in großer Zahl, in die man gerne einkehrt. Und nicht zuletzt sind es die besonderen Produzenten, die einen immer wieder ins Staunen versetzen: zum Beispiel Peter van Nahmen, die Erzeuger des Niederrheinischen Gänseeis oder die Familie Frason vom Biohof Peters. Dann das Kölsch: Ein Bier mit solch einem Stadtbezug und solch hoher Qualität – das gleicht einer Lebenseinstellung! Nicht zu vergessen: die Brüder Richraths, die mit ihren REWE-Märkten Regionalität wirklich leben. Oder der Rübensirup, mit dem man wunderbare Gerichte zaubern kann. Oder auch große NRW-Traditionsunternehmen wie zum Beispiel Miele, die eine Unternehmens- und Genuss-Kultur pflegen, die ihresgleichen sucht. Oder, oder, oder.

Was für ein Charakterzug zeichnet einen Genussmenschen aus?
Bestimmt: Neugier. Ganz sicher: Freude. Aber auch: Liebe zur Natur. Kurz: Menschen, die das Glück haben, die schönen Seiten des Lebens zu kennen, zu erkennen und vor allem zu schätzen.

Sie bringen jeden Tag Höchstleistung. Wie sieht für Sie der perfekte kulinarische Start in den Tag aus?
Ich unterscheide da zwischen unter der Woche und dem Sonntag! Ein richtiger Espresso frisch gebrüht. Dann im Grüngürtel erstmal die schönste Allee von Köln lang joggen und dann bis zum Fernsehturm und zurück oder einfach mal ein paar Runden um den Aachener Weiher. Dann ohne Zeitdruck schönmachen und einen Joghurt mit frischen Früchten genießen. Sonntags sieht das anders aus: Aufwachen, Kaffee ins Bett holen, ein gutes Buch lesen, noch mal einduseln, das Mittagessen zum Frühstück und umgekehrt machen. Dann gehört für mich ein richtig gutes Frühstücksei mit Fleur de Sel und gebuttertes Schwarzbrot dazu. Und Rosinenplatz mit Butter...aber da widerstehe ich – denn da kann man einfach nicht aufhören.

Mit Ihren Produkten und Speisen inspirieren Sie Ihre Gäste, Kolleginnen und Kollegen. Von welchem Produzenten Ihrer Region lassen Sie sich selbst inspirieren?
Da gibt es eine ganze Menge, die Familie Frason vom Biohof Peters zum Beispiel. Oder Peter Metternich von der Naturmetzgerei Hennes. Dann die Löffelweis- Lebensmittelmanufaktur. Und wenn’s süß sein darf, Schokolade von Coppeneur. Auch der Kollege Heinemann ist ein echter Könner seines Fachs. Und wie schon gesagt – Peter van Nahmen genauso wie die Richraths. Und natürlich Frau Römer von der Haaner Felsenquelle. Wir haben eine wirklich tolle Mineralwasser-Idee ins Leben gerufen. Das stille Wasser für Köln und das laute Wasser für Köln aus der am nächsten zu Köln gelegenen Wasserquelle. Es wäre einfach wunderbar, wenn viel mehr Menschen diese in meinen Augen pure Stadtmarketingidee und vor allem die höchste Qualität des Mineralwassers zu schätzen wüssten.

Haben Sie eine persönliche Empfehlung, einen speziellen Tipp für Besucher des Genusslandes NRW?
Natürlich den Dom in Köln erleben. Und ein Kölsch trinken. Und mit dem Boot nach Königswinter und ganz klassisch auf den Drachenfels mit der Bahn. Die Aussicht auf das Rheintal ist sensationell.

Das Beste zum Schluss: Ihr persönliches Genuss-Motto?
„Einfach Lust auf gut“ ist mein aktuelles. Weil – mit Superlativen geizt die Werbung ja schon nicht und mir ist es richtig „gut“ am allerliebsten.
Dann mit einem Augenzwinkern: save water, drink wine.
Das macht dann das dritte direkt logisch: love food, love life.

www.claudiastern.de

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