Ein Schatz wurde gefunden: ohne es zuvor zu ahnen, hatten die Arbeitenden den Eingang zur sagenhaften Atta-Höhle freigelegt, die damit nach Millionen von Jahren zum ersten Mal von Menschen betreten wurde. Benannt wurde dieses Steinreich später wie die Hansestadt Attendorn, in deren Bereich die Höhle liegt, nach der Fürstin Atta.
Auf einer Strecke von 1,8 Kilometern können Besuchende heute diese imposante Unterwelt erkunden und bei einer konstanten Temperatur von neun Grad in eine kühle und geheimnisvolle Welt eintauchen. Weit weg von Wind und Wetter hören Abenteurer hier in ruhigen Momenten das ewige Tropfen des Wassers, das die Steine alle zehn Jahre um nur etwa einen Millimeter wachsen lässt.
Ruhig geht es in der Attahöhle heutzutage jedoch nicht mehr unbedingt zu, wird sie doch jährlich von 150.000 bis 200.000 Menschen besucht. Denn sie gilt zurecht als eine der größten und schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands.
Informationen zu den aktuellen Öffnungszeiten unter folgendem Link: www.atta-hoehle.de/ihr-besuch/preise-oeffnungszeiten