Schloss Drachenburg im Herbst
Johannes Höhn, Tourismus NRW e.V., Schloss Drachenburg im Herbst

Naturpark Siebengebirge

Bad Honnef

Schluchtenartige Täler, dicht bewaldete Gipfel, raue Felsen und ein traumhafter Blick auf den Rhein – beim Anblick des Siebengebirges kamen bereits der Komponist Ludwig van Beethoven oder Dichter wie Heinrich Heine und Lord Byron ins Schwärmen. Stenzelberg, Petersberg oder Drachenfels – insgesamt sieben Bergkuppen treten in der Region durch ihre Höhen besonders hervor, allerdings sind es mehr als vierzig Gipfel, die Du im Naturpark erklimmen kannst. Und das Schönste am Bergsteigen ist ja: Die Pause am Gipfelkreuz mit traumhafter Aussicht.

Damals Steinbruch, heute Naturparadies

Während das Siebengebirge heute vor allem Wildnisgebiet ist und sich erster Naturpark Nordrhein-Westfalens nennen darf, wurde es zwei Jahrtausende lang ausgebeutet. Das vielfältige Gestein der Region wurde abgebaut, zur Errichtung von Kirchen und Schlössern, wie etwa der Unesco-Welterbestätte Augustusburg und Falkenlust. Heute hat sich die Natur die ehemaligen Steinbrüche zurückerobert. Tiere und Pflanzen fühlen sich besonders wohl. Auch die Seltenen. Schwarzspecht oder Zippammer etwa. Ein wahres Naturparadies.

Ein besonderes Naturerlebnis mit Weitblick über den Rhein bis nach Bonn bietet der Stenzelberg. Quasi die sächsische Schweiz des Siebengebirges. Zahlreiche Wanderrouten – von Spaziergang bis Tagestour – führen durch vielfältige Mischwälder auf den Berg. Hier erhebt sich ein ehemaliger Steinbruch als ungewöhnliche Gesteinsformation. Eine einzigartige Naturlandschaft.

Dem Komponisten auf der Spur

Bergauf und bergab – immer dem „B“ nach. Welches übrigens für Beethoven steht. Der 15 Kilometer lange Rundweg macht deutlich, warum Beethoven in der Natur des Siebengebirges Inspiration für sein Werk gefunden hat. Es geht durchs Nachtigallental, vorbei an Schloss Drachenburg, hinauf auf den Drachenfels. Über den Geisberg, Stenzelberg und Weilberg bis zum Petersberg. Die Aussichten variieren – und sind doch allesamt beeindruckend schön: Mal auf die Bergkette, mal auf den Rhein oder die Burgruine. Dabei ist ein bisschen Kondition gefragt. Doch es lohnt sich. Ein Highlight: Eine Pause im Biergarten des Grandhotels auf dem Petersberg – mit tollem Blick auf den Rhein. In der Fünf-Sterne-Residenz haben sogar schon die Queen und Bill Clinton residiert.

Genusstour Lecker-Ländchen

Wandern macht hungrig. Daher die Idee: Erst wandern, dann die regionalen Köstlichkeiten der Region genießen. Denn der Naturpark Siebengebirge beeindruckt nicht nur mit seinen Ausblicken, sondern auch mit regionalen Produkten. Und die gibt’s vor allem im Lauterbachtal. An Feldern, Weiden und Wiesen vorbei kannst Du das Pleiser Ländchen – die sogenannte Obst- und Gemüsekammer des Naturparks – kennenlernen. Auf der 6,5 Kilometer langen Genusstour Lecker-Ländchen liefern sieben Stationen Hintergründe zur lokalen Landwirtschaft und den Produkten, die die Region hervorbringt. QR-Codes geben Infos zu Hofläden, Bäckern und Märkten in der Region.

Schatzsuche & Zeitreisen

Woher kommen die riesigen Löcher? Warum verschwinden ganze Berge? Der Naturerlebnisweg Himberger See führt auf die Spuren eines besonderen Bausteins. An sieben Erlebnisstationen heißt es: Entdecken, Anpacken, Erforschen. Und der Frage nachgehen: Wofür holen wir Menschen so große Mengen Material aus dem Boden? Und was sind die Wege in eine umweltfreundliche Zukunft?

Lust auf eine Zeitreise? Der Entdeckerpfad Zeitsprung gibt Einblicke in die Vergangenheit: Wie haben die Menschen hier früher gelebt? Welche Folgen hatte das für die Natur? Wie leben wir heute? Wie wichtig ist Umwelt- und Naturschutz? 10 Erlebnisstationen bieten einen spielerischen Zugang zu wichtigen Themen unserer Zeit. Für traumhafte Aussichten in eine umweltfreundliche Zukunft.

Alles Wichtige im Überblick

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  • Kontakt

    Naturpark Siebengebirge

    Drachenfelsstraße 23 53604 Bad Honnef

    0223380822-41

    E-Mail

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