Hermannshöhen - Etappe 13 von Blankenrode bis Obermarsberg

Lichtenau
  • Wandern, Fernwanderweg
  • 14 km
  • 4:15 Stunden
  • mittel
Die letzte Etappe des Eggewegs führt Sie auf befestigten Wegen durch eine reizvolle Landschaft mit herrlichen Ausblicken und an einigen kleinen Ortschaften vorbei.
      • Start- und ZielpunktLichtenau-Blankenrode
      • Schwierigkeitmittel
      • Länge14 km
      • Dauer4:15 Stunden
      • Bergauf219 hm
      • Bergab332 hm
      • Wandern
      • Fernwanderweg
      • Tour mit Hund
      • Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
      • Natur Highlight
      • Kulturell interessant
      • Hermannshöhen - Etappe 13 von Blankenrode bis Marsberg

        33165 Lichtenau

    Die Etappe im Überblick:
    1. Kurzer Etappenverlauf
      Startpunkt der Etappe 13 ist Blankenrode. Die Etappe führt zu Beginn durch die Blankenroder Bleikuhlen. Kurz vor Oesdorf gibt es zwei Möglichkeiten, in den Ort zu gelangen: Entweder Sie folgen dem Eggeweg oder Sie nehmen nach ungefähr 4,5 km der Etappe an einer Aussichtsbank den Wiesenweg, der bergab zur Oesdorfer Kirche führt. Willkommen im Sauerland! Aus dem Ort heraus gelangt man nach einem größeren Anstieg zu einem Wasserwerk. Nach ungefähr 3,5 km sind Sie in Essentho angekommen. Von Essentho an verläuft der Eggeweg auf der alten “Via Regia” - einer einstigen Völkerstraße, die im Mittelalter eine wichtige Verbindung von Worms über Mainz bis nach Bremen darstellte. In Marsberg führt die Route eine Zeit entlang des Diemel-Ufers, bis Sie im Zentrum des Ortes angekommen sind und das Ziel erreicht haben.
    Tipp: Der steile Aufstieg bis nach Obermarsberg lohnt sich. Der Ortsteil zählt zu den ältesten besiedelten Punkten des Hochsauerlandkreises und hat viel zu erzählen.

    1. Länge der Etappe in Kilometern / Höhenmeter / Streckencharakter
      Die Etappe ist 14 km lang, führt über befestigte Wege und weist einen moderaten Höhenunterschied auf. Der einzige größere Anstieg erfolgt aus Oesdorf hinaus.
    2. Landschaftliche/historische Besonderheiten
      Auf der Strecke gibt es einige landschaftliche Besonderheiten zu entdecken, darunter z.B. die geologischen Verwerfungslinien der Blankenroder Bleikuhlen, wo einst Blei, Zink und Schwefeleisenerze abgebaut wurden. Hier finden Sie außerdem eine naturgeschützte Flora, u.a. das einzig hier angesiedelte Westfälischen Galmeiveilchen. Neben den landschaftlichen Besonderheiten kommen Sie auf dieser Etappe auch an einigen historischen Stellen vorbei, die Sie weit zurück in die Vergangenheit abtauchen lassen.
    Highlights auf der Route
    • An der geologischen Verwerfungslinie Blankenroder Bleikuhlen bildeten sich im Laufe der Erdgeschichte Lagerstätten für Blei, Zink und Schwefeleisenerze. Diese wurden über Jahrhunderte über und unter Tage abgebaut. Die dadurch entstandenen Bodenbedingungen ermöglichten es, dem sehr seltenen blau-lila farbenen Galmei-Veilchen hier heimisch zu werden.
    • Die Oesdorfer Kirche aus dem Mittelalter mit beeindruckenden Wandmalereien.
    • Essentho: Eine Siedlung mit einer langen Geschichte, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht. Hier haben sich schon sehr früh Menschen niedergelassen. Das ist nicht zuletzt auf das hohe Wasseraufkommen zurückzuführen. An der Essenthoer Mühle gibt es übrigens eine privat geführte Pflege- und Auswilderungsstation für Greifvögel und Eulen, die für Tierfreunde sehr interessant ist.
    • Obermarsberg ist der älteste besiedelte Punkt des Hochsauerlandkreises und liegt auf einem nach drei Seiten steil abfallenden Bergplateau. Kurzer Geschichtsexkurs:  Im 5./4. Jahrhundert v. Chr. wurde der Ort “Eresburg” genannt. Die Burg gehörte den Sachsen.

     
    Wussten Sie das?
    Der Sage nach eroberte Karl der Große diese bei seinem Sachsenfeldzug und zerstörte das Heiligtum der Sachsen, die Irminsul.  Da die Schlacht hier so lange dauerte, soll er gesagt haben “Das ist hier wahrhaft mein sauer Land”, wodurch der Name Sauerland entstanden sein soll.

    Zertifikate und Markierungen

    • Qualitätsweg Wanderbares Deutschland

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