Hermannshöhen - Etappe 12 von Willebadessen nach Blankenrode

Willebadessen
  • Wandern, Fernwanderweg
  • 19 km
  • 6:30 Stunden
  • mittel
Der Eggeweg führt auf dieser Etappe durch eine fast menschenleere Landschaft, die als europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen ist. Der Weg verläuft als Klippenweg in leichten Schwüngen durch die Schönheit der Egge und bietet faszinierende Ausblicke auf die schroffen Felshänge und Felsen.
      • Start- und ZielpunktWillebadessen, Sendeturm
      • Schwierigkeitmittel
      • Länge19 km
      • Dauer6:30 Stunden
      • Bergauf276 hm
      • Bergab326 hm
      • Wandern
      • Fernwanderweg
      • Tour mit Hund
      • Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
      • Natur Highlight
      • Hermannshöhen - Etappe 12 von Willebadessen nach Blankenrode

        34439 Willebadessen

    Die Etappe im Überblick:

    1. Kurzer Etappenverlauf
      Startpunkt dieser Etappe ist der Bahnhof Willebadessen. Von hier aus wandern Sie über den Zugangsweg Richtung Fernmeldeturm hinauf zur Egge. Der Eggeweg führt Sie auf dem Kamm zum “Kleinen Herrgott” - den Resten eines Steindenkmals. Danach geht es oberhalb der schroffen Sandsteinfelsen der Teutonia Klippen durch einen Buchenwald. Vorbei an Klippen- und Felsenmeer geht es bis zum Gipfel der “Nadel” - einer Berghöhe - über einen steilen Pfad bis in das Schwarzbachtal, ein europäisches Schutzgebiet. Auf dem weiteren Etappenverlauf erreichen Sie die mittelalterliche Stadtwüstung von Blankenrode. In Blankenrode endet die Etappe 12 des Wanderweges Hermannshöhen.
    2. Länge der Etappe in Kilometern / Höhenmeter / Streckencharakter
      Die Etappe ist 19 Kilometer lang und hat einen Höhenunterschied von 270 Metern. Sie ist mittelschwer und eignet sich für geübte Wanderer.
    3. Landschaftliche Besonderheiten
      Schroffe Felshänge, dunkle Gewässer, ein Vogelschutzgebiet, romantische Schluchten, wunderschöne Ausblicke auf die Landschaft des Naturparks Teutoburger Wald/Eggegebirge und in den Abgrund auf beeindruckende Felsformationen, Buchenwälder und naturnahe Laubwälder erwarten Sie auf dieser Etappe. Mit etwas Glück sehen Sie in dem Vogelschutzgebiet den dort beheimateten Schwarzstorch. Es gibt zahlreiche Quellaustritte, umgeben von üppiger Krautvegetation wie Farnen, Schachtelhalmen und Sauergräsern, Bäche und eine vielfältige Vegetation. An den Teutonia Klippen sehen Sie eingestürzte Stollen, Gruben, Halden und Pingen als Zeugen der Eisenindustrie. Im Naturschutzgebiet "Bleikuhlen" können Sie das blau bis violett blühende Galmeiveilchen entdecken, das als endemische Art nur an dieser Stelle in Europa vorkommt.
    Pausen-Tipp: Am Aussichtsturm "Bierbaums Nagel": Hier haben Sie bei gutem Wetter einen wunderschönen Ausblick, der Sage nach bis nach Kassel - Wie gesagt, der Sage nach…
    Highlights auf der Route
    • Die Schlucht der "Alten Eisenbahn": Ein Naturdenkmal mit schroffen Klippen und dunklen Gewässern. Die Schlucht ist durch  frühere Tunnelbauten entstanden. Diese wurden jedoch aufgrund von Wassereinbrüchen und Schwierigkeiten beim Streckenbau eingestellt. Ein Lehrpfad vom Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge informiert über die Geschehnisse rund um diese historische Baustelle. Auch hier gibt es wieder eine Hörstation, an der Anna & Hermann, ein ortskundiger Senior mit seiner Enkelin, Details über die historische Baustelle preisgeben.
    • Die Teutonia Klippen sind ein beeindruckendes Naturschauspiel. Es handelt sich hierbei um ein Gelände einer aufgegebenen Eisenerzgrube, auf dem eingestürzte Stollen, Gruben, Halden und Pingen an die Eisenindustrie erinnern. Schon gewusst? Den Namen erhielt das Gebiet durch den Aufkauf des Waldes durch die Teutonia Gesellschaft.
    • Das ehemalige Kloster Hardehausen wurde 1140 von den Zisterziensermönchen gegründet und ist damit das älteste Zisterzienserkloster in Westfalen.
    • Das Wisentgehege am Waldinformationszentrum Hammerhof bei Warburg-Scherfede ist ein Schaugehege für Wisente und andere Wildtiere. Ein neuer Aussichtsturm ermöglicht Aus- und Einblicke in die Anlage.
    • Die mittelalterliche Stadtwüstung Blankenrode ist eine Grenzfestung, die Mitte des 13. Jahrhunderts n. Chr. von dem Fürstbischof von Paderborn auf dem Bergsporn der Egge erbaut wurde. Obwohl die Stadt bereits im Jahr 1390 vollständig zerstört wurde, sind vereinzelte Wall-, Graben- und Mauerreste noch heute sichtbar und zeugen von der einstigen Existenz der Stadt. Familien-Tipp: In der Stadtwüstung gibt es ein Hörmuseum, in dem Agnes und Konrad, zwei Kinder aus der alten Stadt Blankenrode, die BesucherInnen auf eine besondere Erlebnisreise mitnehmen. Auf diese Weise wird die mittelalterliche Stadt wieder lebendig.

    Zertifikate und Markierungen

    • Qualitätsweg Wanderbares Deutschland

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