Das Barockorchester Das Kleines Konzert tritt ab und an zusammen mit der Rheinischen Kantorei auf, © Thomas Kost

Fes­ti­val Al­te Mu­sik Knecht­ste­den

Klang­er­leb­nis­se aus Mit­tel­al­ter, Ba­rock und Klas­sik

Das jähr­lich statt­fin­den­de Fes­ti­val holt Kom­po­si­tio­nen aus ver­gan­ge­nen Jahr­hun­der­ten in die Ge­gen­wart. Rund 3000 Gäs­te lau­schen En­sem­bles, die be­son­de­ren Wert auf die Au­then­ti­zi­tät der Kon­zer­ter­fah­rung le­gen.

Gregorianischer Gesang erklingt in der Basilika des Klosters Knechtsteden bei Dormagen. Klare, hohe Stimmen füllen das romanische Kirchenschiff, dessen besondere Akustik für eine nahezu beseelte Atmosphäre auf den Bänken sorgt. Denn einmal im Jahr öffnen die Brüder des Spiritaner-Ordens die große Kirchentür für Musik-Enthusiasten, einmal im Jahr verwandelt das Festival für Alte Musik die Klosterkirche in einen Konzertsaal von internationalem Rang.

Die beeindruckende romanische Basilika inmitten der Klosterlandschaft ist dann der Hauptanziehungspunkt des rund zehntägigen Festivals für Alte Musik im Spätsommer. Als weitere Spielstätten präsentieren sich Orte wie das Kreismuseum Zons, die Dormagener Christuskirche oder der Kulturhof Knechtsteden mit umgebautem Bullenstall und Theaterscheune.

Die Gäste zieht es hier dann zu Abenden mit mittelalterlicher Klangkunst, traditioneller Barockmusik oder klassischen Kompositionen. Sie lauschen gregorianischer Vokalpolyphonie, etwa in in Wiederentdeckungen franko-flämischer Komponisten wie Johannes Ockeghem oder Marbriano de Orto. Sie vernehmen barocke Stücke von Bach, Telemann, Lully oder Scarlatti. Die Besuchenden hören Meisterwerke von Beethoven, Purcell, Monteverdi, Schubert oder Mendelssohn, die von renommierten Formationen in Originalklang dargeboten und in Szene gesetzt werden.

Die Idee des 1992 von Hermann Max ins Leben gerufenen Festivals ist es nämlich, Alte Musik auf lebendige Art in die Gegenwart zu überführen. Mit dabei sind jährlich Ensembles wie die Rheinische Kantorei oder das Barockorchester „Das Kleine Konzert“. Die Konzerte werden von Programmen internationaler Musikerinnen und Musikern flankiert, die das Festival zusätzlich mit Leben füllen.

Musikalische Radtour erweitert Festivalkosmos

Eine Erweiterung für die Alte Musik Knechtsteden bildet seit 2021 die musikalische Radtour „MOVIMENTO“, die in zwei Auflagen mit verschiedenen Streckenverläufen rund um die Festivaltage im Sommer stattfindet. Auf 28 und 25 Streckenkilometern sorgen Bläserformationen, Klangduos, Orchester-Ensembles sowie Künstlerkollektive und Schauspielgruppen für außergewöhnliche Showmomente. Rund 400 Musikfans legen pro Tour an Schlössern, Klöstern, Museen, Auen und Baggerseen einen Halt ein, um dort sowohl musikalische wie auch szenische Aufführungen zu erleben. Die Klänge reichen von meditativ bis groovig, die Aufführungen sind einnehmend und machen Lust auf mehr.

MOVIMENTO I führt die Reisenden am 11. September entlang des Rheins von Düsseldorf über Monheim nach Dormagen, während MOVIMENTO II am 25. September mit seinen Gästen eine Erft-Tour von Grevenbroich nach Neuss unternimmt. Orientierung auf der Strecke verspricht eine webbasierte Festival-App, in der Radelnde etwa die Stationen, eine Karte und Zusatzinformationen abrufen können.

Termin (Alte Musik Knechtsteden): 17. bis 24. September 2022
Termin (MOVIMENTO): 11. September 2022 und 25. September 2022

www.knechtsteden.com
www.movimento-fahrradkonzert.de

Impressionen & Videos

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Die Rheinische Kantorei zählt zu den festen Ensembles des Festivals Alte Musik Knechtsteden, © Thomas Kost
In der Theaterscheune Knechtsteden warten Konzertabende in gemütlicher Atmosphäre, © Festival Alte Musik Knechtsteden e.V.
Dirigent Hermann Max rief 1992 das Festival Alte Musik Knechtsteden ins Leben, © Privat, Festival Alte Musik Knechtsteden e.V.
Radreisende treffen auf der musikalischen Radtour MOVIMENTO auf verschiedene Aktionsgruppen, © Kay-Uwe Fischer

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