Die Ausstellung „Zum Mondjahr des Pferdes. Ein Galopp durch Zeit und Raum“ im Museum für Ostasiatische Kunst Köln bittet Gäste vom 3. Dezember 2025 bis 31. Januar 2027 zu einer kulturhistorischen Zeitreise. Die Darstellung des Pferdes in der ostasiatischen Kunst steht im Mittelpunkt der Schau, die anlässlich des Mondjahres des Feuerpferdes 2026 ausgerichtet wird.
Sie beleuchtet das wirkungsmächtige Motiv als Symboltier in China, Japan und Korea. Rund 70 Exponate aus der eigenen Sammlung des Museums sowie ausgewählte Leihgaben, darunter Malereien, Holzschnittdrucke, Keramiken, Porzellane, Bronzeskulpturen, Lackobjekte, Elfenbeinschnitzereien und Textilien, die vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis in die Moderne reichen, können Gäste bewundern. Kulturfans entdecken in den Ausstellungshallen Exponate, die die enge Verknüpfung von Kunst, Mythos und Tradition plastisch erfahrbar machen.
Im kulturellen Kontext Chinas prägte das Pferd als Statussymbol, militärischer Begleiter und himmlisches Reittier jahrtausendelang Kunst und Gesellschaft; besonders die Tang- und Qing-Dynastien stehen für prachtvolle Darstellungen in Skulptur und Malerei. In Japan manifestiert sich die Bedeutung des Pferdes seit der Nara-Periode (710–794) in Shinto-Ritualen, Samurai-Ikonographie und japanischen Farbholzschnitten, während in Korea schon in der Zeit der Drei Reiche ein nationales System der Pferdezucht bestand und Pferde vor allem in Grabbeigaben und zeremoniellen Darstellungen als Zeichen von Autorität, Loyalität und Status auftauchen.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist die künstlerisch animierte Bearbeitung eines Abschnitts aus der chinesischen Querrolle Herbstliche Treibjagd durch die Filmemacherin Jie Lu, die das historische Pferdebild in bewegte Bilder übersetzt.
Leistungen - Angebot MuseumsCard
In diesem Angebot enthalten ist der Museumseintritt in die Ausstellung „Zum Mondjahr des Pferdes" vom 3. Dezember 2025 bis 31. Januar 2027 mit der MuseumsCard Single für Erwachsene oder der MuseumsCard Family. Mit der MuseumsCard können außerdem beliebig viele weitere Museen der Stadt Köln an insgesamt zwei aufeinanderfolgenden Öffnungstagen besucht werden. Es besteht die freie Auswahl:
- Museum Ludwig
- Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
- Römisch-Germanisches Museum
- Museum für Angewandte Kunst Köln
- Museum für Ostasiatische Kunst
- Museum Schnütgen
- Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt
- Kölnisches Stadtmuseum
- NS-Dokumentationszentrum
Die MuseumsCard gilt auch als Fahrausweis am ersten Tag der Gültigkeit in den Verkehrsmitteln der VRS-Partnerunternehmen innerhalb des Stadtgebietes Köln.