Begleitet von Vogelgezwitscher durch den Wald wandern, tief einatmen und Schritt für Schritt hinaus aus dem Alltagstrott dem nächsten Aussichtspunkt entgegengehen: Das ist wahres Wanderglück. Der Rothaarsteig ist ein Meister dieses Glücks und sorgt nebenbei für ein angemessenes Tempo. Denn der „Weg der Sinne“, wie er auch genannt wird, ist nichts für Eilige.
Ankommen und abschalten
Auf dem Rothaarsteig
Molle & Korn, Henri Schade, Baumstumpf mit Wegmerkmal des Rothaarsteigs. Molle & Korn, Henri Schade, Wanderer unterwegs auf Pfad des Rothaarsteigs. Molle & Korn, Henri Schade, Frau steht auf Bruchhauser Steinen beim Rothaarsteig. Molle & Korn, Henri Schade, Eismaschine bei der Hiebammenhütte auf dem Rothaarsteig.
Gleich auf der ersten Etappe zeigt er, was er kann: Tolle Aussichtspunkte, idyllische Einkehrmöglichkeiten, herrliche Landschaften. Auf den Ginsterköpfen bekommt die Ferne viel Raum. Fokus auf unendlich gestellt, das ist der Modus, in dem die Sinne entspannen. Und da hinten ist schon das nächste Highlight zu sehen: Die Bruchhauser Steine, vier durch Vulkane, Erosionen und Faltungen der Erdschichten entstandene Felsen. Einer von ihnen gewährt atemberaubende Ausblicke: Eine kleine Kletterpartie führt hinauf zum Gipfelkreuz des Feldsteins – und zu einer weiteren Panorama-Aussicht über die Region.
Ein Wanderer steht auf Felder blickend auf einem Pfad der Bruchhauser Steine. Molle & Korn, Henri Schade, Wanderer auf Pfad zum Gipfelkreuz der Bruchhauser Steine auf dem Rothaarsteig. Molle&Korn, Henri Schade, Ein Wanderer steht in die ferne blickend zwischen zwei Felsen auf Pfad der Bruchhauser Steine. Molle&Korn, Henri Schade, Zwei Esel in einem Stall bei Hiebammenhütte auf dem Rothaarsteig.
Früher oder später meldet sich auch der Appetit. Eine Einkehr auf der Hiebammenhütte lenkt die Aufmerksamkeit auf andere Arten des Genusses. In idyllischer Atmosphäre kommen hausgemachte Spezialitäten auf den Tisch – oder in die Hand: An einer Eismaschine kann sich jeder seine süße Belohnung selbst machen: Softeis mit Erdbeer- oder Schokoladensauce, aber warum eigentlich „oder“?
Wer auf den Geschmack gekommen ist, findet in den Orten an der Strecke weitere Einkehrmöglichkeiten. Die historische Hansestadt Brilon markiert den Startpunkt des Rothaarsteigs und ist bekannt für ihren charmanten historischen Stadtkern. Und auch die historische Altstadt von Winterberg besticht durch schieferverkleidete Fachwerkhäuser. Bei einem Bummel durch diese Orte gibt‘s Karten und Insider-Tipps für Deine Wandertour oben drauf: Die Tourismus Brilon-Olsberg GmbH ist die passende Anlaufstelle für den Start. Die Tourist-Information Winterberg begleitet die nächsten Schritte der Tour.
Überzeugt? Bis gleich, DeinNRW!
Unterwegs auf dem Rothaarsteig
Insider-Tipps
- Rund um Brilon und Winterberg gibt es viele nette Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten mit regionaler Küche, etwa das Schlosshotel Brilon Wald und den Landgasthof Gilsbach im Ortsteil Winterberg-Langewiese.
- Wer nicht den ganzen Rothaarsteig am Stück gehen möchte, kann vielerort gut mit Bus und Bahn hin und her kommsen.
Viel Zeit für die Bruchhauser Steine einplanen, es gibt viel zu entdecken. So deuten Wallanlagen aus der Eisenzeit auf eine bedeutende Kultstätte in vorchristlicher Zeit hin,