Passend zur Internationalen Gartenausstellung 2027 (IGA) im Ruhrgebiet widmet sich das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm der Kulturgeschichte des Gartens. Es führt mit der Ausstellung „Der Gärtner war’s! Gartenwelten von der Laube bis zum altägyptischen Palastgarten“ von April bis Oktober 2027 durch rund 5.000 Jahre Gartengeschichte. Ausgangspunkt ist die bedeutende altägyptische Sammlung des Gustav-Lübcke-Museums, deren Schätze mit kunst- und kulturhistorischen Objekten aus der heutigen Zeit in Beziehung gesetzt werden.
Die Schau möchte zentrale Themen der IGA 2027 aufgreifen und Inhalte zur nachhaltigen Stadtentwicklung und zukunftsfähigen Lebensräumen präsentieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der Kleingartenkultur in Westfalen und im Ruhrgebiet. Privatpersonen, Familien sowie Vereine steuern persönliche Erinnerungsstücke, historische Satzungen und Gartenwerkzeuge bei. Die Gemeinschaften geben ihr Pflanzenwissen an die Besuchenden weiter, berichten in aufgezeichneten Interviews etwa von Selbstversorgung und Grünpflege.
Führungen, Veranstaltungen und weitere Vermittlungsangebote eröffnen Gästen zudem besondere Zugänge zur Gartenwelt. Sie schlagen den Bogen von der historischen Gartenkultur zu aktuellen Fragen: Wie verändern Grünflächen unsere Städte? welche Bedeutung besitzen gemeinschaftlich genutzte Gärten? Wie wollen wir künftig leben?