Kräftige Farben, zylindrische Formen und klare Konturen: Fernand Légers (1881–1955) Bildsprache ist von Motiven der Großstadt, von Maschinen und moderner Technik geprägt. Der französische Maler zählt aufgrund seines außergewöhnlichen Stils zu den bedeutenden Künstlern der klassischen Moderne. Im Herbst 2027 widmet ihm die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im K20 in Düsseldorf eine Ausstellung, die neben seiner künstlerischen Arbeit auch seine Lehrtätigkeit in den Mittelpunkt rückt – ein bislang weniger bekannter Aspekt seines Schaffens.
Zwischen 1923 und 1955 kamen rund 350 junge Künstler:innen aus aller Welt in sein Pariser Atelier. Es entwickelte sich zu dieser Zeit zu einem internationalen Treffpunkt für neue künstlerische Ideen. Ein Netzwerk entstand, dessen Impuls weit über Frankreich hinausreichte.
Die Ausstellung untersucht erstmals umfassend, welchen Einfluss Léger als Mentor auf mehrere Generationen von Kunstschaffenden ausübte. Zu seinen Schülerinnen und Schülern und dem unmittelbaren Ateliersumfeld gehörten unter anderem Persönlichkeiten wie die brasilianische Malerin Tarsila do Amaral, die französisch-amerikanische Bildhauerin Louise Bourgeois und der US-amerikanische Maler Sam Francis.
Leistungen
- Eintritt in die Ausstellung "Atelier Fernand Léger" im K20 am Grabbeplatz
- Eintritt in die ständige Sammlung des K20 am Grabbeplatz