Der Kö-Bogen in Düsseldorf besteht aus zwei deutlich unterschiedlichen Architekturensembles, die gemeinsam den Stadtraum zwischen Königsallee, Schadowstraße, Hofgarten und Schauspielhaus prägen. Der Kö-Bogen I wurde von Daniel Libeskind entworfen ist mit seiner hellen Naturstein-Glas-Fassade und diagonale Einschnitten ein Hingucker. Der Kö-Bogen II setzt einen anderen Schwerpunkt. Das Ensemble fällt vor allem durch seine großflächige Begrünung auf: Mehr als 30.000 Hainbuchen bilden auf Fassaden und Dach eine rund acht Kilometer lange Hecke und machen das Gebäude zu einem Beispiel für klimabewusste Stadtarchitektur. Beide Gebäude verbinden hochwertige Handelsflächen, Gastronomie und Büros mit einem neu gestalteten Übergang zwischen Einkaufsstraße und Park. Zusammen zeigen Kö-Bogen I und II, wie Düsseldorf zentrale Innenstadtflächen neu geordnet hat: vom verkehrsgeprägten Bereich zu einem urbanen Ort mit Architektur, Handel, Grün und Aufenthaltsqualität.
Tourismus NRW e.V., Moderne Architektur des Kö-Bogens in Düsseldorf mit Glasfassaden und urbanem Umfeld. Tourismus NRW e.V., Moderne Architektur des Kö-Bogens in Düsseldorf mit Glasfassade und integrierten Pflanzen. Tourismus NRW e.V., Grüne Fassade des Kö-Bogens in Düsseldorf mit Kirchturm im Hintergrund. Johannes Hoehn, Tourismus NRW e.V., Luftaufnahme des Kö-Bogens in Düsseldorf mit begrünten Dächern und umliegender Stadtlandschaft.