Der Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal präsentiert vom 14. März bis zum 30. August 2026 das medienübergreifende Werk der 2024 verstorbenen deutschen Künstlerin Rebecca Horn (1944–2024). Die umfassende Retrospektive stellt unter anderem ihre großformatigen Installationen und kinetische Skulpturen vor, die teils durch mechanische Bewegungen Klänge erzeugen und die charakteristischen Themen von Bewegung, Klang, Körper und Raum verhandeln. Sie zeigt dreizehn maßgebliche Arbeiten in den Ausstellungshallen des Skulpturenparks sowie der historischen Villa Waldfrieden, die zwischen den 1980er- und 2010er-Jahren entstanden sind.
Rebecca Horn gilt als eine der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts: Sie studierte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, entwickelte in den 1960er-Jahren die berühmten Körperextensionen (mechanische Körperteile und -erweiterungen) und machte seit den 1970er-Jahren international auf sich aufmerksam – unter anderem mit einer Teilnahme an documenta 5 (1972) und zahlreichen Einzelausstellungen weltweit. Horns Œuvre umfasst Performances, mechanische Skulpturen, Installationen, Film, Malerei, Dichtung und Bühnenbild, stets geprägt von Fragilität, Poesie und der Frage nach den physischen und metaphysischen Bedingungen des Menschseins. Für ihr Lebenswerk erhielt sie internationale Auszeichnungen wie das Praemium Imperiale for Sculpture (2010), die Grande Médaille des Arts Plastiques (2011), den Orden pour le Mérite für Wissenschaften und Künste (2016) und den Wilhelm-Lehmbruck-Preis (2017).
Leistungen
- Eintritt in die Ausstellung "Rebecca Horn. Emotion in Motion"
- Zugang zu allen Ausstellungsbereichen im Skulpturenpark Waldfrieden