Brunnenstraße Düsseldorf , © Johannes Höhn

Angesagte Szeneviertel

Hip und urban shoppen

Individuelle Läden, überraschende Galerien oder gemütliche Cafés - in diesen Szenevierteln und Künstlerquartieren in Nordrhein-Westfalen kannst Du ganz wunderbar flanieren und ausgefallen shoppen.

Es sind die Szene-Treffpunkte und Kreativzentren, die abseits der hektischen Innenstädte ein generationenübergreifendes Lebensgefühl vermitteln: Junggeblieben, weltoffen und anspruchsvoll. In hübschen kleinen Läden mit individueller Mode, handgefertigtem Schmuck und allerhand Spezialitäten, liebevoll dekorierten Kneipen und Cafés treffen sich Menschen voller Gegensätze.

Köln: Anziehungspunkt für junge Kreative

Weit über die Rheinmetropole bekannt ist das Belgische Viertel in Köln. In restaurierten Stadthäusern und schmucken Altbauten haben sich zahlreiche Designer:innen angesiedelt. Kleine Boutiquen, die sich auf besondere Fashionlabels spezialisiert haben, reihen sich an gemütliche Cafés, Restaurants und Bars, die dem Viertel seinen besonderen Charme verleihen und es so malerisch machen.
www.koelntourismus.de

Unkonventionelles – von Vintagemöbeln bis zum modischen Einzelstück – finden Besuchende auch im Design Quartier Ehrenfeld in Köln. Das Kreativzentrum ist Treffpunkt vor allem für Studierende, Kultur- und Kreativschaffende, lockt mit regelmäßigen Nachtflohmärkten und Street Food Festivals auf das ehemalige Güterbahnhofgelände.
http://www.d-q-e.net/

Nicht weit entfernt hat der Künstler Odo Rumpf einen außergewöhnlichen Ort des kulturellen Austausches geschaffen: Den Freistaat Odonien. Die einzigartige Mischung aus Freiluftatelier, Werkstatt, Veranstaltungsort und Kulturzentrum lädt Kulturschaffende, Künstler:innen und sozial Engagierte ein, ihre Ideen auszuarbeiten und mit anderen Kreativ-Denkenden in Austausch zu treten. Im reich bepflanzten Biergarten mit skurrilen Metallskulpturen finden zudem regelmäßig Parties und Konzerte statt.
www.odonien.de

Individuell Shoppen in Düsseldorf

Auch die Stadtteile Flingern-Nord und Unterbilk in Düsseldorf sind geprägt von einem hippen, weltoffenen Lebensgefühl. Vor Jahren beliebter, weil günstiger Wohnort von Studierenden und Künstler:innen, haben in den Gassen rund um die „Shoppingmeilen“ Acker- und Lorettostraße zahlreiche individuelle Geschäfte eröffnet, die Mode, Schmuck und Accessoires für Mensch und Haus im Angebot haben. Eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen des Viertels im Stadtteil Unterbilk ist das jährlich stattfindende Straßenfest. Im alten Stahlwerk Flingern zeigen beim Street Food Thursday überdies lokale Gastronomen einmal im Monat, was sie so drauf haben. Noch als Geheimtipp für Liebhabende kreativen Designs gilt der Stadtteil Oberkassel. Beim Bummel durch die Straßen mit vielen hübschen Altbauten lässt sich so manches Einzelstück entdecken, bevor der Tag in einem der internationalen Restaurants oder Cafés mit Blick auf den Rhein ausklingt.
www.lorettoviertel.com | www.streetfood-duesseldorf.de

In Düsseldorf ist auch die Modedesignerin Marion Strehlow zu Hause. Im Stadtteil Oberbilk hat sie in einem der großzügigen Altbauten ihr Atelier. Von Zeit zu Zeit veranstaltet sie in ihrer gemütlichen Wohnküche zwischen Kleiderständern und Nähmaschinen einen „Damensalon“. Es wird gequatscht, Sekt getrunken und der Flur wird kurzerhand zur Umkleide umfunktioniert.

Retro-Chic auf der Essener "Rü"

Liebevoll Rü nennen die Essener ihre Rüttenscheider Straße. Auch hier wird fündig, wer nach außergewöhnlichen Einzelstücken sucht - egal ob neu oder gebraucht. Denn neben Design aus der Region gibt’s in mehreren Second-Hand-Geschäften auch Schlaghose und Petticoat für Retro-Liebhabende. Lohnend ist auch ein Abstecher ins Südviertel der Stadt, das wegen seiner zentralen Lage und der besonderen Vielfalt von den Bewohnenden gern als „My Little Prenzelberg“ mitten im Ruhrgebiet bezeichnet wird. Ein Treffpunkt der Kreativszene ist das Unperfekthaus in Essen. Wie der Name schon sagt, können sich Kreative hier ausprobieren. Es ist eine Mischung aus Co-Working-Space, Abenteuerspielplatz, VHS und Restaurant.

Ruhrpottliebe

Kneipe trifft Kino, Kunst und Kreativität: Kaum ein Ort in NRW schafft diese Verbindung besser als das Bermuda3eck in Bochum. Das vor allem bei Studierenden beliebte Kneipen- und Szeneviertel in der Innenstadt bietet immer irgendwo Livemusik, Fashion- und Danceshows und leckere Angebote vom Cocktail bis zum Craft Beer. Doch auch wer selbst aktiv werden möchte, kann sich im Bermuda3eck austoben. Auf dem Dach des Stop Store, ein Szene-Einzelhandel mit erlebnisorientiertem Konzept für Streetware und Skateboarding, finden Skater einen 400 Quadratmeter großen Skate-Park – mit allen Schikanen und Blick über Bochum.
www.unperfekthaus.dewww.bermuda3eck.de

Apropos Ruhrgebiet: In Dortmund trifft sich die Szene im Kreuzviertel. In dem von Altbauten aus der Gründerzeit geprägten Stadtteil reihen sich trendige Kneipen an kleine Geschäfte, in denen man vom exklusiven Möbel über Grubengold bis zum kultigen Spültuch allerhand Außergewöhnliches findet. Gern auch mit dem Bekenntnis zur Heimat „Ruhrpott“.
www.visit.dortmund.de

Bergisch kreativ

Während sich in Solingen die Klingenindustrie auf Qualitätsmesser und Designerware für den Haushalt spezialisiert hat, trifft man sich in Wuppertal im historischen Luisenviertel, von dem die Stadt stolz behaupten kann, dass es „das Viertel mit der höchsten Kneipen-, Café- und Frisördichte des Planeten“ ist. In einer anderen Ecke der Stadt befindet ein eigener kreativer Kosmos: Im und am ehemaligen Bahnhofsgelände Mirke in Wuppertal entsteht eine Utopia-Stadt. Menschen treffen sich im sogenannten Stadtlabor, um visionäre und gesellschaftliche Ideen für eine kreative Stadt zu entwickeln. Im Café Hutmacher direkt an der Nordbahntrasse lässt sich ein leckerer Kaffee oder ein kühles Bier inmitten kreativer Szene genießen.
www.luisenviertel.com | www.utopiastadt.eu

Stadthafen Münster

Die Mischung aus umgebauten Speicherhäusern und moderner Architektur macht den besonderen Reiz von Münsters Stadthafen aus. Hier haben viele kreative Köpfe ihr Quartier gefunden: Werbeagenturen, Architekturbüros und Verlage wie der Coppenrath Verlag mit seinem Hasen Felix haben sich hier angesiedelt. Tagsüber empfiehlt sich ein Besuch in der Kunsthalle Münster, die in einem umgebauten Speicherhaus untergebracht ist, das auch noch 30 Künstlerateliers beheimatet. Abends könnte ein Kinobesuch oder ein Abstecher ins Wolfgang Borchert Theater auf dem Programm stehen. Bei gutem Wetter ist der Hafen ein großer Open-Air-Schauplatz, an dem man seinen Longdrink im Liegestuhl unter Palmen genießen kann.
www.muenster.de/hafen

Impressionen & Videos

Lass Dich inspirieren: Dein NRW in Bildern

Store NO59 Köln, © Johannes Höhn
Restaurant Kreuzviertel Dortmund, © Johannes Höhn
Kaffeetisch mit Rad im Düsseldorfer Lorettoviertel , © Johannes Höhn
Shopping Lorettoviertel Düsseldorf, © Johannes Höhn
Marion Strehlow Persona, © Ralph Sondermann, Tourismus NRW e.V.

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Die Schildergasse in Köln, © KölnTourismus GmbH / Andreas Möltgen

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