Vom 27. März bis 26. Juli 2026 zeigt das Museum Ostwall auf der Ebene 6 im Dortmunder U eine facettenreiche Sonderausstellung zu globalen Abfallströmen, Konsumgesellschaften und Umweltfragen. Installationen, Skulpturen, Fotografien, Videos, Grafiken und Medienkunstwerke beleuchten in der Schau „Müll“, wie Abfall nicht nur als lokales, sondern als globales Phänomen ökonomische Abhängigkeiten und ökologische Folgen sichtbar macht.
Die Schau verknüpft mit rund 50 internationalen Arbeiten kunsthistorische Perspektiven seit den 1960er-Jahren. Kunstschaffende setzen sich kritisch mit vermeintlich „nicht mehr verwertbaren“ Dingen, mit aktuellen gesellschaftlichen Debatten zu Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und globalen Lieferketten auseinander. Mit dabei sind Exponate von Ana Alenso, César Baldacchini, Karimah Ashadu, Hicham Berrada, Nancy Holt, Allan Kaprow, Krištof Kintera, HA Schult, Tejal Shah und Klaus Staeck.
Die Ausstellung steht in der Tradition des Museums Ostwall, das ein Präsentationsort für moderne und zeitgenössische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts ist. Das Museum ist Teil des Kulturzentrums Dortmunder U und beherbergt darüber hinaus eine bedeutende Sammlung zur Fluxus-Bewegung und der Klassischen Moderne.
Leistungen
- Eintritt in die Ausstellung "Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls" des Museums Ostwall im Dortmunder U
Weitere Programmhöhepunkte
Das Dortmunder U ist ein Haus für aktuelle Kunst und Kultur. Es vereint seit 2010 unterschiedlichste Einrichtungen: Das sind das Museum Ostwall, der Hartware MedienKunstVerein (HMKV), die UZWEI, das storyLab kiU der Fachhochschule Dortmund und der Campus Stadt der Technischen Universität Dortmund. Neben einer großen Sonderausstellungsfläche sind im Dortmunder U, das im Gär- und Lagerkeller der ehemaligen Dortmunder Union-Brauerei beheimatet ist, auch eine Kunstbibliothek, ein Kinosaal und eine Dachterrasse zu finden, die einen atemberaubenden Blick über Dortmund bietet. Dazu kommen vielfältige Gastronomie-Angebote.
Das Dortmunder U bringt Kunst, Kultur und Kreativität sowie Wissenschaft und Forschung, Kunstvermittlung und kulturelle Bildung auf sieben Etagen zusammen. Wechselnde Ausstellungen von Malerei der klassischen Moderne bis hin zur digitalen Kunst und zusätzliche einrichtungsübergreifende Veranstaltungsformate wie z. B. „Kleiner Freitag“, „Sommer am U“ oder die Feierabendfilme im Kino sind im U zu Hause. Unterschiedliche Ausstellungen zum Expressionismus über zeitgenössische Kunst bis hin zur Netzkunst, Konzerte auf dem Vorplatz und Filmabende im Kino sowie Lesungen, Führungen und auch Bastelworkshops animieren zum Entdecken, Lernen, Mitmachen und Gestalten. Das U mit seinen „Fliegenden Bildern“ auf der Dachkrone ist inzwischen Wahrzeichen, Orientierungs- und Identifikationspunkt der Stadt. Es stellt einen Treffpunkt für Menschen jeglichen Alters und jeder Herkunft als Ort der Begegnung dar.