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Der Zeittunnel in Wülfrath im Neanderland, © Stadt Wülfrath / Gellert

Zeit­tun­nel Wülfrath


Me­ga­losau­rus und Ar­che­opte­ryx

Im 160 Me­ter lan­gen Zeit­tun­nel im Bo­chu­mer Bruch kön­nen Be­su­cher auf ei­ne Rei­se durch 400 Mil­lio­nen Jah­re Erd­ge­schich­te ge­hen.

In einem alten Abbautunnel, einem Überbleibsel aus der Zeit des Kalksteinabbaus, können Besucher auf eine Reise durch die Erdzeitalter gehen. Hinter farbigen „Zeitfenstern“ zwischen dunklen Tunnelabschnitten ertönt das Gebrüll des Raubsauriers Megalosaurus. Etwas weiter wird ein Film über den Pflanzenfresser Iguanodon gezeigt. Wer schnell friert, sollte sich auch im Sommer warme Kleidung anziehen, denn im Zeittunnel herrschen ganzjährig kühle Temperaturen. Am Ende des Tunnels ragen 70 Meter hohe Felswände des ehemaligen Steinbruchs Bochumer Bruch in die Höhe. Auf Aussichtsplattformen direkt an der Abbruchkante haben Besucher einen tollen Blick auf den Bochumer Bruch. 

Ein Paradies für Kletterer

Kaum zu glauben, aber Wülfrath lag vor 400 Millionen Jahren im Meer. Damals bewohnten Korallen und andere Meeresbewohner die Region. Die versteinerten Kalkskelette bildeten später den Wülfrather Kalkstein, der bis ins Jahr 1958 abgebaut wurde. Heute nutzen Kletterer die Felsen für ihr Hobby. Auf verschiedenen Routen können sie sich an rauem und überhängendem Kalkfels ausprobieren. Und das immer im Einklang mit der Natur. Denn der Bochumer Bruch ist Naturschutzgebiet und Rückzugsort für Kreuzkröten oder Schlingnattern. 

Historische Industrieanlagen und heimische Tiere

Wer alle Steinbrüche im Wülfrather Kalk erkunden möchte, macht das am besten zu Fuß oder mit dem Rad. Wander- und Radwege führen vorbei an historischen Industrieanlagen, schroffen Felsen und blauem Wasser. Vereinzelt werden Werksführungen zum Steinbruch Rohdenhaus, dem größten aktiven Steinbruch, angeboten. Moderne Abbauanlagen, Schwerlastkraftwagen und Radlader bieten dabei einen eindrucksvollen Anblick. Wer lieber heimische Tiere erkunden möchte, kann bei einer Führung mit Falknerin Uta Wittekind Uhus ganz nah sein und bei einem Fledermausbaukastenseminar oder Fledermausgeburtstag spannende Geschichten über die kleinen Vampire erfahren. 

Wichtige Information:
Die Neueröffnung des Zeittunnels ist am 10. Juni 2018. 

www.zeittunnel-wuelfrath.de

Ler­nen von der Na­tur im Über­blick

Im Geopark Ruhrgebiet informieren Infotafeln die Besucher, wie hier am Geostopp Deilbachtal, © GeoPark Ruhrgebiet
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Geo­park Ruhr­ge­biet

Bei speziellen Führungen lernen Kinder viel Spannendes über die heimische Natur, © Nationalparkforstamt Eifel Fotograf S. Wilden
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Rang­er­füh­run­gen im Na­tio­nal­park Ei­fel

Die Scheuerbachsenke in der Wahner Heide zeichnet sich durch ihre Dünenlandschaft aus, © Bündnis Heideterrasse e.V._
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Wah­ner Hei­de bei Köln

Der Rursee liegt im Nationalpark Eifel, © Nationalpark Eifel - Nationalparkverwaltung
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Wald­füh­run­gen im Na­tio­nal­park Ei­fel

Wisent Welt Bad Berleburg , © Tourismus NRW e.V.
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Wi­sent-Welt Witt­gen­stein

Sauerland Medebacher Bucht , © Tourismus NRW e.V.
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Me­de­ba­cher Bucht

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Quel­len­reich: Eder, Lahn und Sieg

Seit 2013 bringt die Lippefähre Radfahrer und Wanderer auf die andere Uferseite, © Lippefähre Dorsten
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Na­tur­er­leb­nis Au­en­land

Der Rursee liegt im Nationalpark Eifel, © Nationalpark Eifel - Nationalparkverwaltung
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Na­tio­nal­park Ei­fel

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Ran­ger-Tou­ren durch den süd­west­fä­li­schen Wald