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Stollen mit Marzipan, © M. Podzimek

Stol­len


Ein al­tes Fa­mi­li­en­re­zept von Mar­kus Pod­zimek

Hier fin­dest Du ein al­tes Fa­mi­li­en­re­zept für Stol­len zum Nach­ba­cken von Mar­kus Pod­zimek, Ge­nuss­bot­schaf­ter für die Re­gi­on Sie­gen-Witt­gen­stein. Le­cke­re Stol­len sind ein Muss in der kal­ten Win­ter­zeit.

Zutaten:

Stollenfrüchte

  • 650g Rosinen
  • 70g Zitronat
  • 70g Orangeat
  • 100g gestiftete Mandeln
  • 40ml Rum
  • 40ml Weißwein

Stollenteig

  • 50g Hefe
  • 160g Milch
  • 220g Weizenmehl
  • 200g Butter
  • 60g Zucker
  • 10g Zitronenschale
  • 10g Stollengewürz
  • ½ Vanilleschote
  • Prise Salz
  • 1 Ei
  • 400g Mehl
  • Je 100g Marzipanrohmasse zum einlegen
  • 150g Butterreinfett zum Bestreichen nach dem Backen

Zubereitung:

Eingelegte Früchte

Rosinen und die anderen Zutaten in Weißwein und Rum einlegen und über Nacht ziehen lassen.

Hefeteig

Aus der Hefe, Milch und Mehl einen Vorteig bereiten und ca.15 min. angehen lassen.

Dann die restlichen Zutaten, bis auf die Früchte, dazugeben und zu einem schönen glatten Teig verarbeiten. Richtig gut kneten - der Teig muss ordentlich Spannung bekommen.

Früchte einarbeiten

Die Früchte im vorgewärmten Ofen auf ca. 50°C erwärmen und vorsichtig unter den Teig kneten.

Den Teig teilen und länglich formen.

Formen

Am besten mit einem abgesägten Besenstiel oder Nudelholz in der Mitte eine Kuhle rollen, den Marzipanstrang einlegen und zu falten. In den gefalteten Stollen noch einmal mit dem Nudelholz eine Kuhle eindrücken, dadurch entsteht die typische Stollenform.

Nach 15 Minuten Ruhezeit, ca. 45 Min. bei 180°C backen. Tipp: Wenn der Stollen ca. 86°C Kerntemperatur hat ist er fertig gebacken. Direkt wenn der Stollen aus dem Ofen kommt, großzügig mit dem aufgelösten Butterreinfett bestreichen. Auf keinen Fall Butter nehmen, die wird schnell ranzig. Eine Nacht einziehen lassen. Diesen Vorgang am nächsten Tag wiederholen, dadurch wird der Stollen konserviert und hält sich mehrere Wochen. Zum Schluss noch in Vanillezucker wälzen und mit Puderzucker bestäuben.

Wenn mäglich 3-4 Tage ziehen lassen, dann schmeckt er am besten.

Podzimek, © dasnaschwerk., Markus Podzimek

Den Ge­nuss in der Re­gi­on Sie­gen-Witt­gen­stein ent­de­cken


Prä­sen­tiert vom Ge­nuss-Bot­schaf­ter Mar­kus Pod­zimek, Be­sit­zer und Chef-Pa­tis­sier in "das.nasch­werk".

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