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Club Bahnhof Ehrenfeld, © Ole Löding

EX-Tan­te Ol­ga


Tan­te Ol­ga und Udo Lin­den­berg

Be­son­ders be­rüch­tigt in­mit­ten des Ver­gnü­gungs­vier­tels Ruhr­ort war ab An­fang der 60er Jah­re die Bar Tan­te Ol­ga. Sie war pas­sen­der­wei­se auf hal­ber Stre­cke zwi­schen den Kirch­tür­men der evan­ge­li­schen und der ka­tho­li­schen Pfar­rei si­tu­iert war. Es ist ver­gnüg­lich, sich mit halb­ge­schlos­se­nen Au­gen vor das heu­te bor­deaux­rot ge­stri­che­ne Wohn­haus zu stel­len und sich zu vor­stel­len, wie tief in den 60ern of­fen­her­zi­ge Ani­mier­da­men die Schif­fer be­spaß­ten und sich hier und dort auch mu­ti­gen Kids aus der Beat­be­we­gung da­zu­ge­sell­ten. Un­ter die­sen war auch Udo Lin­den­berg, heu­te Deutsch­lands größ­te Rock­le­gen­de. Er stu­dier­te nach wil­den An­fangs­ta­gen in Düs­sel­dorf am Duis­bur­ger Kon­ser­va­to­ri­um Schlag­zeug und ver­brach­te die Näch­te bei Tan­te Ol­ga. In der Knei­pe setz­te ihn der Schla­ger­sän­ger Ben­ny Quick, der mit sei­nem Stück „Mo­tor­bie­ne“ ei­nen Hit hat­te, auf die Spur. „Ich ha­be ihn ge­fragt, ob Pop­sän­ger ein gei­ler Be­ruf ist. Klar, sag­te der: lan­ge Au­tos, lan­ge Schecks, je­de Men­ge Frau­en und Män­ner. Okay, dach­te ich mir, das ma­che ich auch.“, er­zähl­te Lin­den­berg vor ei­ni­gen Jah­ren dem "Han­dels­blatt".

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen
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