Schloss Raesfeld, Vogelperspektive auf die Schloss-Rückseite, © Tourismus NRW e.V.

Schloss Raes­feld in Raes­feld

Ge­heim­tipp für Na­tur­fans und Wel­ten­bumm­ler

Ein schö­ner Tier­gar­ten mit Er­leb­nis­pfad, ein idyl­li­sches Zen­trum mit denk­mal­ge­schütz­ten Häu­sern und ein ei­ge­nes Be­su­cher­zen­trum mit Aus­stel­lungs­flä­che: Die vie­len klei­nen At­trak­tio­nen in der näh­ren Um­ge­bung ma­chen Schloss Raes­feld zu ei­nem be­son­de­ren Aus­flugs­ziel.

Beim gemütlichen Gang durch die heimeligen Straßen der Gemeinde Raesfeld fällt Bummelnden nach einiger Zeit automatisch der steinerne Riese ins Auge, der mit Zwiebeldach und Wetterfahne sonstige Gebäude weit überragt. Er ist – als höchster Schlossturm Westfalens mit über 52 Metern Höhe – eines von vielen Alleinstellungsmerkmalen, die das Schloss Raesfeld kennzeichnen.

Obwohl die schöne Anlage mit ihrer Kapelle, Vor- und Hauptburg mittlerweile weit über die Grenzen des Münsterlandes bekannt ist, ist sie als Ausflugsziel für Kulturinteressierte und Naturliebhaber doch noch ein echter Geheimtipp. Dabei bietet die heutige Erlebnis- und Fortbildungsstätte, deren Geschichte bis in die Anfänge des 12. Jahrhunderts zurückreicht, alles das, was sich entdeckungsfreudige Reisende nur wünschen können.

Ehemalige Stadt mit eingeschränktem Recht

Die Burganlage ist von einer historischen Freiheit umgeben, also einer ehemaligen kleinen Stadt mit eingeschränktem Recht, in der zu Beginn des 18. Jahrhunderts Hof- und Dienstleute der Schlossherren lebten. Heute finden Urlauber in dem Zentrum kleine Lädchen mit persönlicher Atmosphäre, aber auch größere Restaurants und Hotels.

Im Zuge des Ausbaus von einer Burg zum Schloss ließ Reichsgraf Alexander II. von Velen ab 1653 im Westen der Anlage einen Tiergarten im Stil der Renaissance errichten. Nachdem er über Jahrhunderte verwilderte, ist er seit einer Revitalisierung im Jahr 2004 wieder frei zugänglich. Wanderer und Radfahrer nutzen das waldreiche Naherholungsgebiet nun als Ausgangspunkt für spannende Touren im Naturpark Hohe Mark. Familien informieren sich auf einem Lehrpfad über die Landschaft, sie schauen sich eine alte Mühlenruine hinter dem Schloss an oder toben sich auf einem Kletter- und Balancierpfad aus.

Isselquelle und Femeiche

Wer vor Ort mehr Details zu Freizeitangeboten in und um Raesfeld benötigt, der kann das schlosseigene Besucherzentrum mit Ausstellungsfläche aufsuchen. Das Team klärt gerne über nahegelegene Sehenswürdigkeiten wie die Isselquelle oder die Femeiche auf, den ältesten bekannten Gerichtsbaum in Mitteleuropa. Natürlich können Gäste hier auch mehr über die Schlossgeschichte oder Veranstaltungen wie den lokalen Bücher- und Adventmarkt erfahren.

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Schloss Raesfeld, Teich um das Schloss Raesfeld, © Tourismus NRW e.V.
Schloss Raesfeld, Rückansicht des Schloss Raesfeld, © Tourismus NRW e.V.
Schloss Raesfeld, Vogelperspektive auf Schloss und Teich, © Tourismus NRW e.V.
Schloss Raesfeld, Vogelperspektive auf Schloss Raesfeld, © Tourismus NRW e.V.
Schloss Raesfeld, Blick auf den Turm, © Tourismus NRW e.V.
Schloss Raesfeld, Blick auf den gastronomischen Außenbereich, © Tourismus NRW e.V.
Schloss Raesfeld, Schloss und Außenbereich, © Tourismus NRW e.V.
Schloss Raesfeld, Vogelperspektive auf die Schloss-Rückseite, © Tourismus NRW e.V.

Weitere Infos

Was Du noch wissen solltest

Kontakt

Schloss Raesfeld
Freiheit 27
46348 Raesfeld
Telefon: +49 211 30 07 700
Web: www.schloss-raesfeld.nrw/

Anreise

mit Google Maps
mit der Deutschen Bahn

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten:
Der Tiergarten, die Außenbereiche und der Innenhof sind ganzjährig frei zugänglich.

Öffnungszeiten Besucherzentrum:
April – September:
Montag – Freitag: 09.30 bis 12.30 Uhr, 13.30 bis 17.00 Uhr
Samstag: 13.30 bis 17.00 Uhr
Sonntag, Feiertag: 11.00 bis 17.00 Uhr

Oktober – März:
Montag – Freitag: 09.30 bis 12.30 Uhr, 13.30 bis 16.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag: 13.00 bis 16.00 Uhr

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