Holzsteg des großen Torfmoors in Lübbecke, © Leo Thomas

Tipps für Re­gen­ta­ge


Ei­ne Lie­bes­er­klä­rung an das schlech­te Wet­ter

Zugegeben, bei Regenwetter, Wind und Kälte denken wir nicht direkt an Ausflüge an der frischen Luft. Und vielleicht kostet es auch ein bisschen Überwindung, sich dick einzupacken, Regenjacke und Gummistiefel anzuziehen und loszugehen. Doch gerade schlechtes Wetter hat seinen ganz besonderen Reiz und bringt eine einzigartige Stimmung mit sich: Das ist ein Plädoyer für einen Regentag im Zoo, ein Lobeslied an einen Städtetrip mit Schlechtwetter-Garantie und eine unbedingte Empfehlung für eine Wanderung im Tiefdruckgebiet. Gib‘ der Wintermüdigkeit keine Chance – mit unseren Kurztipps für Schlechtwetter-Tage. 

Murmeltier im Tierpark Olderdissen in Bielefeld , © Johannes Höhn

Al­lein im Zoo


Tipp 1

Keine Parkplatzsuche, leere Wege und eine gute Sicht auf alle Tiere: Das ist Deine Chance, die Zoos und Tierparks in Deinem NRW für Dich allein zu haben. Im Gegensatz zu den Menschenmengen an schönen Sommertagen, herrscht hier im Winter eine entspannte Stimmung und alles wirkt ein bisschen entschleunigend. Und wer sich doch mal aufwärmen muss, der findet sicherlich ein Plätzchen im Tropenhaus.

Sarah Morris Wand-Mosaik Düsseldorf , © Nina Hüpen-Bestendonk

Düs­sel­dorf bei Re­gen


Tipp 2

Schirm im Gepäck und los geht’s: Nina nimmt Dich mit nach Düsseldorf und zeigt Dir ihre liebsten Orte und Entdeckungen, die auch bei Regen Spaß machen. Für einen ersten Überblick eignet sich bei dem Wetter ein HoppOn HoppOff besonders gut: Während Du es Dir gemütlich machen kannst, prasselt der Regen aufs Dach und Du kannst Dir die Highlights der Stadt anschauen, ohne nass zu werden.

Unser Geheimtipp für Düsseldorf: Ein Abstecher zur AR-Biennale. Hier erscheinen vir­tu­el­le Ar­bei­ten von über 20 in­ter­na­tio­na­len Künst­le­rin­nen und Künst­lern mit mo­derns­ter Tech­nik im Eh­ren­hof und Hof­gar­ten, die spe­zi­ell für diese Or­te ent­wor­fen wurden.

Burgruine Drachenfels im Naturpark Siebengebirge, © Tourismus NRW e.V.

Mys­tik im Sie­ben­ge­bir­ge


Tipp 3

Statt Weitblicke gibt es eine Sicht auf aufsteigende Nebelschwaden, die Landschaft wirkt magisch und Wandernde fühlen sich den Geschichten rund um den sagenhaften Drachenfels ganz nah: Die mystische Atmosphäre des Siebengebirges eignet sich ideal für eine Schlechtwetter-Wanderung. Teste doch mal den Beethoven-Wanderweg – bei den Höhenmetern fängst Du sicherlich nicht an zu frieren.

Hagemeister tritt durch das Kneippbecken, © Ralph Sondermann, Tourismus NRW e.V.

Bar­fuß im Wald


Tipp 4

Es ist eh schon eisig draußen und jetzt auch noch barfuß ins kalte Wasser? Klar, denn Kneippen stärkt nicht nur die Abwehrkräfte sondern macht auch jede Menge Spaß. Im Storchengang geht es durch das Tretbecken, etwa auf dem Kneipp-Weg rund um den Kneipp-Kurort Olsberg. Lass‘ Dich zu einer Kneipp-Wanderung inspirieren, von Gudrun Hagemeister, die immer in den Sauerländer Wäldern unterwegs ist – egal bei welchem Wetter und egal, zu welcher Jahreszeit.

Naturschutzgebiet großes Torfmoor, © Johannes Höhn

Raus in die Na­tur


Tipp 5

Du fühlst Dich jetzt bereit für Dein Abenteuer in der Natur, möchtest Naturgewalten trotzen und kein Wetter ist Dir zu schlecht? Dann raus in die Natur – in die zwölf Naturparke oder dem Nationalpark Eifel in Deinem NRW. Am Ende des Tages wirst du stolz sein den inneren Schweinehund überwunden zu haben – und das wohlig warme Sofa fühlt sich gleich noch gemütlicher an.

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