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Museum Marte Herford, © Tourismus NRW e.V.

Kunst­ge­nuss


Ein­zig­ar­ti­ge Samm­lun­gen und ex­klu­si­ve Ex­po­na­te mit Mu­ße ge­nie­ßen

Kunst von in­ter­na­tio­na­lem Rang fin­den Be­su­cher in Nord­rhein-West­fa­len na­he­zu über­all. In den gro­ßen Me­tro­po­len na­tür­lich. Aber auch in klei­ne­ren Städ­ten, wo Kunst­in­ter­es­sier­te sich Zeit neh­men und ex­klu­si­ve Ex­po­na­te mit Mu­ße ge­nie­ßen kön­nen. Denn wohl­ha­ben­de In­dus­tri­el­le und Mä­ze­ne be­scher­ten Städ­ten wie bei­spiels­wei­se Kre­feld, Mön­chen­glad­bach, Sie­gen oder Dü­ren ein­zig­ar­ti­ge Samm­lun­gen des Ex­pres­sio­nis­mus, der klas­si­schen Mo­der­ne oder ak­tu­el­ler Ge­gen­warts­kunst auf höchs­tem Ni­veau. Zu­dem hat­ten in­ter­na­tio­nal ge­fei­er­te Künst­ler wie Max Ernst und Wil­helm Morg­ner ih­re Wur­zeln in West­fa­len und kehr­ten im­mer wie­der zu­rück in ih­re Hei­mat.

In der mittelalterlichen Burg Hengebach befindet sich seit 2009 die Int. Kunstakademie Heimbach, © Tourismus NRW e.V.

In­ter­na­tio­na­le Kunst­aka­de­mie Heim­bach

Neue Kunst in al­ten Mau­ern

In ei­nem der äl­tes­ten Bau­wer­ke der Ei­fel, der mit­tel­al­ter­li­chen Burg Hen­ge­bach, be­fin­det sich seit 2009 die In­ter­na­tio­na­le Kunst­aka­de­mie Heim­bach. In den Ate­liers ler­nen am­bi­tio­nier­te Lai­en und Pro­fis, ih­re Krea­ti­vi­tät zu ent­fal­ten – las­sen mit­un­ter aber auch ein­fach mal den Blick über die klei­ne Ei­fel­stadt, die Wäl­der und das idyl­li­sche Rur­tal schwei­fen.

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Luftbild vom Museum Wilhelm Morgner hinter dem Dom St. Patrokli, © Tourismus NRW e.V.

Mu­se­um Wil­helm Morg­ner

Ex­pres­sio­nis­mus aus West­fa­len

Er wur­de nur 26 Jah­re alt. Den­noch gilt Wil­helm Morg­ner als ei­ner be­deu­tends­ten Ex­pres­sio­nis­ten West­fa­lens, der in kür­zes­ter Zeit weit mehr als 200 Ge­mäl­de und 2.000 Zeich­nun­gen schuf. Ein gro­ßer Teil sei­nes Werks be­fin­det sich im Be­sitz sei­ner Ge­burts­stadt Soest, die dem Ma­ler be­reits 1962 ein ei­ge­nes Mu­se­um er­rich­te­te: das Mu­se­um Wil­helm Morg­ner.

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Das Museum Abteiberg ist eines der ersten Museumsbauten im Stil der Postmoderne, © Tourismus NRW e.V.

Mu­se­um Ab­tei­berg Mön­chen­glad­bach

Be­deu­ten­de Samm­lung zeit­ge­nös­si­scher Kunst

Der re­nom­mier­ten Ar­chi­tek­tur­preis „Pritz­ker Award“ und „Mu­se­um des Jah­re“ 2016 - mit gleich zwei hoch­ka­rä­ti­gen Aus­zeich­nun­gen kann sich das Mu­se­um Ab­tei­berg in Mön­chen­glad­bach schmü­cken.

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Gartenseite Haus Esters, © Volker Döhne, Kunstmuseen Krefeld

Kunst­mu­se­en Kre­feld

Drei Or­te für zeit­ge­nös­si­sche Kunst

Im nie­der­rhei­ni­schen Kre­feld fin­det Kunst nicht nur in den Mu­se­en statt, auch die Ge­bäu­de selbst sind Teil der Kunst­ge­schich­te – und könn­ten un­ter­schied­li­cher kaum sein. Hier das Kai­ser Wil­helm Mu­se­um, ein präch­ti­ges Ge­bäu­de des aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­derts, dort die Mu­se­en Haus Lan­ge und Haus Es­ters, zwei ur­sprüng­lich als Pri­vat­häu­ser ge­bau­te sach­li­che Vil­len der Bau­haus-Zeit der 1920er Jah­re. Drei span­nen­de Or­te für zeit­ge­nös­si­sche bil­den­de und an­ge­wand­te Kunst mit Schwer­punk­ten im 20. und 21. Jahr­hun­dert, die im Ver­bund die Kunst­mu­se­en Kre­feld bil­den.

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Das Museum für Gegenwartskunst Siegen zeigt die Videoinstallation von Diane Thater, © MGK Siegen, Foto: Mustafa Kizilcay

Mu­se­um für Ge­gen­warts­kunst Sie­gen

Ma­le­rei und mehr

Die Ge­burts­stadt des be­deu­ten­den Ba­rock­ma­lers Pe­ter Paul Ru­bens geht mit der Zeit. Das Mu­se­um für Ge­gen­warts­kunst Sie­gen wid­met sich ak­tu­el­len Po­si­tio­nen der Kunst von der Ma­le­rei über Fo­to­gra­fie und Vi­deo bis hin zu raum- und zeit­be­zo­ge­nen In­stal­la­tio­nen. Dank der pri­va­ten Samm­lung Lam­brecht-Scha­de­berg ha­ben au­ßer­dem Künst­ler wie Sig­mar Pol­ke, Lu­ci­an Freud und Emil Schu­ma­cher im Sie­ger­land ei­ne zwei­te Hei­mat ge­fun­den.

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Das Museum wurde 1905 in Gedenken an den Industriellen Leopold Hoesch eröffnet, © Tourismus NRW e.V.

Leo­pold-Hoesch-Mu­se­um & Pa­pier­mu­se­um Dü­ren

Klas­si­sche Mo­der­ne und die Kul­tur­ge­schich­te des Pa­piers

Zwei in­ter­es­san­te Mu­se­ums­bau­ten mit span­nen­den künst­le­ri­schen und kul­tur­his­to­ri­schen In­hal­ten las­sen sich in Dü­ren ent­de­cken. So um­fasst die Samm­lung des Leo­pold-Hoesch-Mu­se­um ne­ben gra­fi­schen und kul­tur­his­to­ri­schen Be­stän­den be­deu­ten­de Wer­ke der Klas­si­schen Mo­der­ne und des Ex­pres­sio­nis­mus. Das be­nach­bar­te Pa­pier­mu­se­um Dü­ren knüpft an den be­son­de­ren Stel­len­wert, den Pa­pier seit Jahr­hun­der­ten für die Stadt und die Re­gi­on hat, an.

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Außenansicht des Museums B. C. Koekkoek-Haus, © Tourismus NRW e.V.

B.C. Ko­ek­ko­ek-Haus

Mu­se­um für nie­der­län­di­sche Land­schafts­ma­le­rei der Ro­man­tik

Der Land­schafts­ma­ler Ba­rend Cor­ne­lis Ko­ek­ko­ek kam im Jahr 1834 nach „Bad Cle­ve“. Hier fand er reiz­vol­le Mo­ti­ve für sei­ne Ge­mäl­de und er­bau­te sich stan­des­ge­mäß ein Wohn­pa­lais im Stil der ita­lie­ni­schen Re­nais­sance. Seit 1997 ist das Haus mit der an­gren­zen­den Park­an­la­ge ein Spe­zi­al­mu­se­um für nie­der­län­di­sche Land­schafts­ma­le­rei der Ro­man­tik.

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Aus dem Jahr 1844 stammt das Gebäude des heutigen Max Ernst Museums Brühl des LVR, © Tourismus NRW e.V.

Max Ernst Mu­se­um Brühl des LVR

Im La­bor der Fan­ta­sie

Die Eh­ren­bür­ger­schaft der Stadt Brühl lehn­te der Ma­ler, Bild­hau­er und Welt­bür­ger Max Ernst (1891-1976) einst ab, da sie „mit sei­nem Den­ken, Han­deln und Be­tra­gen nicht ver­ein­bar sei“. Gro­ße Tei­le sei­nes künst­le­ri­schen Er­bes aber kehr­ten zu­rück in sei­ne Hei­mat­stadt im Rhein­land. Im ehe­ma­li­gen „Brüh­ler Pa­vil­lon“ er­öff­ne­te im Jahr 2005 das Max Ernst Mu­se­um. Ne­ben ei­ni­gen frü­hen Bil­dern kann es na­he­zu das ge­sam­te gra­fi­sche Werk so­wie 70 Plas­ti­ken des Da­da­is­ten und Sur­rea­lis­ten prä­sen­tie­ren, der vor al­lem in Frank­reich und den USA wirk­te.

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Luftbild des Marta Herford, entworfen von Frank Gehry, © Tourismus NRW e.V.

Mar­ta in Her­ford

Das Mu­se­um in stän­di­ger Be­we­gung

Das Mar­ta im ost­west­fä­li­schen Her­ford ist ei­ner der in­ter­na­tio­nal auf­re­gends­ten und spek­ta­ku­lärs­ten Mu­se­ums­bau­ten. Wie ein ei­ge­nes Kunst­werk steht das von Star­ar­chi­tekt Frank Gehry ent­wor­fe­ne Ge­bäu­de in der Stadt und hat sich seit­her zu ei­nem Ort ent­wi­ckelt, an dem Fra­gen an die Ge­gen­wart auf Ide­en von mor­gen tref­fen.

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Schloss Moyland ist ein Wasserschloss bei Bedburg-Hau, © Dominik Ketz, Tourismus NRW e.V.

Mu­se­um Schloss Mo­y­land in Bed­burg-Hau

Wer­ke von Jo­seph Beuys in his­to­ri­schem Am­bi­en­te

Seit sei­ner Re­stau­rie­rung in den 1990er Jah­ren ist das neu­go­ti­sche Was­ser­schloss ein be­deu­ten­des Mu­se­um für mo­der­ne und zeit­ge­nös­si­sche Kunst. Un­ter an­de­rem ver­fügt die Stif­tung Mu­se­um Schloss Mo­y­land über die welt­größ­te Samm­lung des Werks von Jo­seph Beuys und ist ein For­schungs­zen­trum von in­ter­na­tio­na­lem Rang. Rund um das Schloss am Nie­der­rhein er­stre­cken sich zu­dem his­to­ri­sche Gar­ten­an­la­gen.

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Und sonst?


Ent­de­cke hier wei­te­re Kul­tur­päck­chen!

Vogelperspektive vom Marta Herford, © Tourismus NRW e.V.
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Kunst­ge­nuss

Keramion in Frechen, © Tourismus NRW e.V.
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De­sign & Ma­nu­fak­tur

Museum Burg Altena, © Tourismus NRW e.V.
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Ver­steck­te Schät­ze

Peter-August-Böckstiegel Haus in Werther, © Tourismus NRW e.V.
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Kul­tur­Land­par­tie

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