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Museum Marte Herford, © Tourismus NRW e.V.

Kunstgenuss


Einzigartige Sammlungen und exklusive Exponate mit Muße genießen

Kunst von internationalem Rang finden Besucher in Nordrhein-Westfalen nahezu überall. In den großen Metropolen natürlich. Aber auch in kleineren Städten, wo Kunstinteressierte sich Zeit nehmen und exklusive Exponate mit Muße genießen können. Denn wohlhabende Industrielle und Mäzene bescherten Städten wie beispielsweise Krefeld, Mönchengladbach, Siegen oder Düren einzigartige Sammlungen des Expressionismus, der klassischen Moderne oder aktueller Gegenwartskunst auf höchstem Niveau. Zudem hatten international gefeierte Künstler wie Max Ernst und Wilhelm Morgner ihre Wurzeln in Westfalen und kehrten immer wieder zurück in ihre Heimat.

Luftbild vom Museum Wilhelm Morgner hinter dem Dom St. Patrokli, © Tourismus NRW e.V.

Museum Wilhelm Morgner

Expressionismus aus Westfalen

Er wurde nur 26 Jahre alt. Dennoch gilt Wilhelm Morgner als einer bedeutendsten Expressionisten Westfalens, der in kürzester Zeit weit mehr als 200 Gemälde und 2.000 Zeichnungen schuf. Ein großer Teil seines Werks befindet sich im Besitz seiner Geburtsstadt Soest, die dem Maler bereits 1962 ein eigenes Museum errichtete: das Museum Wilhelm Morgner.

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Das Museum für Gegenwartskunst Siegen zeigt die Videoinstallation von Diane Thater, © MGK Siegen, Foto: Mustafa Kizilcay

Museum für Gegenwartskunst Siegen

Malerei und mehr

Die Geburtsstadt des bedeutenden Barockmalers Peter Paul Rubens geht mit der Zeit. Das Museum für Gegenwartskunst Siegen widmet sich aktuellen Positionen der Kunst von der Malerei über Fotografie und Video bis hin zu raum- und zeitbezogenen Installationen. Dank der privaten Sammlung Lambrecht-Schadeberg haben außerdem Künstler wie Sigmar Polke, Lucian Freud und Emil Schumacher im Siegerland eine zweite Heimat gefunden.

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Gartenseite Haus Esters, © Volker Döhne, Kunstmuseen Krefeld

Kunstmuseen Krefeld

Drei Orte für zeitgenössische Kunst

Im niederrheinischen Krefeld findet Kunst nicht nur in den Museen statt, auch die Gebäude selbst sind Teil der Kunstgeschichte – und könnten unterschiedlicher kaum sein. Hier das Kaiser Wilhelm Museum, ein prächtiges Gebäude des ausgehenden 19. Jahrhunderts, dort die Museen Haus Lange und Haus Esters, zwei ursprünglich als Privathäuser gebaute sachliche Villen der Bauhaus-Zeit der 1920er Jahre. Drei spannende Orte für zeitgenössische bildende und angewandte Kunst mit Schwerpunkten im 20. und 21. Jahrhundert, die im Verbund die Kunstmuseen Krefeld bilden.

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Das Museum Abteiberg ist eines der ersten Museumsbauten im Stil der Postmoderne, © Tourismus NRW e.V.

Museum Abteiberg Mönchengladbach

Bedeutende Sammlung zeitgenössischer Kunst

Der renommierten Architekturpreis „Pritzker Award“ und „Museum des Jahre“ 2016 - mit gleich zwei hochkarätigen Auszeichnungen kann sich das Museum Abteiberg in Mönchengladbach schmücken.

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In der mittelalterlichen Burg Hengebach befindet sich seit 2009 die Int. Kunstakademie Heimbach, © Torismus NRW e.V.

Internationale Kunstakademie Heimbach

Neue Kunst in alten Mauern

In einem der ältesten Bauwerke der Eifel, der mittelalterlichen Burg Hengebach, befindet sich seit 2009 die Internationale Kunstakademie Heimbach. In den Ateliers lernen ambitionierte Laien und Profis, ihre Kreativität zu entfalten – lassen mitunter aber auch einfach mal den Blick über die kleine Eifelstadt, die Wälder und das idyllische Rurtal schweifen.

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Luftbild des Marta Herford, entworfen von Frank Gehry, © Tourismus NRW e.V.

Marta Herford

Das Museum in Bewegung

Das Marta im ostwestfälischen Herford ist einer der international aufregendsten und spektakulärsten Museumsbauten. Wie ein eigenes Kunstwerk steht das von Stararchitekt Frank Gehry entworfene Gebäude in der Stadt und hat sich seither zu einem Ort entwickelt, an dem Fragen an die Gegenwart auf Ideen von morgen treffen.

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Das Museum wurde 1905 in Gedenken an den Industriellen Leopold Hoesch eröffnet, © Tourismus NRW e.V.

Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren

Klassische Moderne und die Kulturgeschichte des Papiers

Zwei interessante Museumsbauten mit spannenden künstlerischen und kulturhistorischen Inhalten lassen sich in Düren entdecken. So umfasst die Sammlung des Leopold-Hoesch-Museum neben grafischen und kulturhistorischen Beständen bedeutende Werke der Klassischen Moderne und des Expressionismus. Das benachbarte Papiermuseum Düren knüpft an den besonderen Stellenwert, den Papier seit Jahrhunderten für die Stadt und die Region hat, an.

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Schloss Moyland ist ein Wasserschloss bei Bedburg-Hau, © Dominik Ketz, Tourismus NRW e.V.

Museum Schloss Moyland

Joseph Beuys in historischem Ambiente

Seit seiner Restaurierung in den 1990er Jahren ist das neugotische Wasserschloss ein bedeutendes Museum für moderne und zeitgenössische Kunst. Unter anderem verfügt die Stiftung Museum Schloss Moyland über die weltgrößte Sammlung des Werks von Joseph Beuys und ist ein Forschungszentrum von internationalem Rang. Rund um das Schloss am Niederrhein erstrecken sich zudem historische Gartenanlagen.

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Aus dem Jahr 1844 stammt das Gebäude des heutigen Max Ernst Museums Brühl des LVR, © Tourismus NRW e.V.

Max Ernst Museum Brühl des LVR

Im Labor der Fantasie

Die Ehrenbürgerschaft der Stadt Brühl lehnte der Maler, Bildhauer und Weltbürger Max Ernst (1891-1976) einst ab, da sie „mit seinem Denken, Handeln und Betragen nicht vereinbar sei“. Große Teile seines künstlerischen Erbes aber kehrten zurück in seine Heimatstadt im Rheinland. Im ehemaligen „Brühler Pavillon“ eröffnete im Jahr 2005 das Max Ernst Museum. Neben einigen frühen Bildern kann es nahezu das gesamte grafische Werk sowie 70 Plastiken des Dadaisten und Surrealisten präsentieren, der vor allem in Frankreich und den USA wirkte.

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Außenansicht des Museums B. C. Koekkoek-Haus, © Tourismus NRW e.V.

B.C. Koekkoek-Haus

Museum für niederländische Landschaftsmalerei der Romantik

Der Landschaftsmaler Barend Cornelis Koekkoek kam im Jahr 1834 nach „Bad Cleve“. Hier fand er reizvolle Motive für seine Gemälde und erbaute sich standesgemäß ein Wohnpalais im Stil der italienischen Renaissance. Seit 1997 ist das Haus mit der angrenzenden Parkanlage ein Spezialmuseum für niederländische Landschaftsmalerei der Romantik.

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Vogelperspektive vom Marta Herford, © Tourismus NRW e.V.
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