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Museum Marte Herford, © Tourismus NRW e.V.

Kunst­ge­nuss


Ein­zig­ar­ti­ge Samm­lun­gen und ex­klu­si­ve Ex­po­na­te mit Mu­ße ge­nie­ßen

Kunst von internationalem Rang finden Besucher in Nordrhein-Westfalen nahezu überall. In den großen Metropolen natürlich. Aber auch in kleineren Städten, wo Kunstinteressierte sich Zeit nehmen und exklusive Exponate mit Muße genießen können. Denn wohlhabende Industrielle und Mäzene bescherten Städten wie beispielsweise Krefeld, Mönchengladbach, Siegen oder Düren einzigartige Sammlungen des Expressionismus, der klassischen Moderne oder aktueller Gegenwartskunst auf höchstem Niveau. Zudem hatten international gefeierte Künstler wie Max Ernst und Wilhelm Morgner ihre Wurzeln in Westfalen und kehrten immer wieder zurück in ihre Heimat.

Das Museum Abteiberg ist eines der ersten Museumsbauten im Stil der Postmoderne, © Tourismus NRW e.V.

Mu­se­um Ab­tei­berg in Mön­chen­glad­bach

Be­deu­ten­de Samm­lung zeit­ge­nös­si­scher Kunst

Der re­nom­mier­ten Ar­chi­tek­tur­preis „Pritz­ker Award“ und „Mu­se­um des Jah­re“ 2016 - mit gleich zwei hoch­ka­rä­ti­gen Aus­zeich­nun­gen kann sich das Mu­se­um Ab­tei­berg in Mön­chen­glad­bach schmü­cken. Es be­sitzt ei­ne der be­deu­tends­ten Samm­lun­gen der Kunst seit 1960.

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Außenansicht mit Haupteingang des Max Ernst Museums Brühl, © Tourismus NRW e.V.

Max Ernst Mu­se­um in Brühl

Im La­bor der Fan­ta­sie

Die Eh­ren­bür­ger­schaft der Stadt Brühl lehn­te der Ma­ler, Bild­hau­er und Welt­bür­ger Max Ernst (1891-1976) einst ab, da sie „mit sei­nem Den­ken, Han­deln und Be­tra­gen nicht ver­ein­bar sei“. Gro­ße Tei­le sei­nes künst­le­ri­schen Er­bes aber kehr­ten zu­rück in sei­ne Hei­mat­stadt im Rhein­land. Im ehe­ma­li­gen „Brüh­ler Pa­vil­lon“ er­öff­ne­te im Jahr 2005 das Max Ernst Mu­se­um. Ne­ben ei­ni­gen frü­hen Bil­dern kann es na­he­zu das ge­sam­te gra­fi­sche Werk so­wie 70 Plas­ti­ken des Da­da­is­ten und Sur­rea­lis­ten prä­sen­tie­ren, der vor al­lem in Frank­reich und den USA wirk­te.

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Das Museum wurde 1905 in Gedenken an den Industriellen Leopold Hoesch eröffnet, © Tourismus NRW e.V.

Leo­pold-Hoesch-Mu­se­um & Pa­pier­mu­se­um in Dü­ren

Klas­si­sche Mo­der­ne und die Kul­tur­ge­schich­te des Pa­piers

Zwei in­ter­es­san­te Mu­se­ums­bau­ten mit span­nen­den künst­le­ri­schen und kul­tur­his­to­ri­schen In­hal­ten las­sen sich in Dü­ren ent­de­cken. So um­fasst die Samm­lung des Leo­pold-Hoesch-Mu­se­um ne­ben gra­fi­schen und kul­tur­his­to­ri­schen Be­stän­den be­deu­ten­de Wer­ke der Klas­si­schen Mo­der­ne und des Ex­pres­sio­nis­mus. Das be­nach­bar­te Pa­pier­mu­se­um Dü­ren knüpft an den be­son­de­ren Stel­len­wert, den Pa­pier seit Jahr­hun­der­ten für die Stadt und die Re­gi­on hat, an.

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Sammlung mit losen Enden: Raumansicht mit Werken von Sigmar Polke, Günter Weseler, Danica Dakić, Gerhard Richter, 2015, © KNRW, Foto: Carl Brunn

Kunst­haus NRW Kor­ne­li­müns­ter in Aa­chen

Zeit­geist in pom­pö­sem Am­bi­en­te

Das Kunst­haus NRW prä­sen­tiert in der ehe­ma­li­gen Reichs­ab­tei Kor­ne­li­müns­ter Wer­ke von Künst­lern aus Nord­rhein-West­fa­len, die seit 1910 ent­stan­den. Be­rühmt­hei­ten wie Rich­ter, Pol­ke und Gurs­ky sind mit Ar­bei­ten eben­so ver­tre­ten wie aus­ge­wähl­te Nach­wuchs­künst­ler. Wand­bil­der und Stuck­ar­bei­ten aus dem 18. Jahr­hun­dert ma­chen den Aus­stel­lungs­ort in der spät­ba­ro­cken Schloss­an­la­ge zu et­was Be­son­de­rem.

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Gartenseite Haus Esters, © Volker Döhne, Kunstmuseen Krefeld

Kunst­mu­se­en in Kre­feld

Drei Or­te für zeit­ge­nös­si­sche Kunst

Im nie­der­rhei­ni­schen Kre­feld fin­det Kunst nicht nur in den Mu­se­en statt, auch die Ge­bäu­de selbst sind Teil der Kunst­ge­schich­te – und könn­ten un­ter­schied­li­cher kaum sein. Hier das Kai­ser Wil­helm Mu­se­um, ein präch­ti­ges Ge­bäu­de des aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­derts, dort die Mu­se­en Haus Lan­ge und Haus Es­ters, zwei ur­sprüng­lich als Pri­vat­häu­ser ge­bau­te sach­li­che Vil­len der Bau­haus-Zeit der 1920er Jah­re. Drei span­nen­de Or­te für zeit­ge­nös­si­sche bil­den­de und an­ge­wand­te Kunst mit Schwer­punk­ten im 20. und 21. Jahr­hun­dert, die im Ver­bund die Kunst­mu­se­en Kre­feld bil­den.

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Blick über die Gräfte auf den Westflügel und die Kirche St. Bernhard des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Gravenhorst, gegründet 1256, © Michael Jezierny

DA, Kunst­haus Klos­ter Gra­ven­horst in Hörs­tel

Le­ben­di­ger Kul­tur­ort regt zum Mit­den­ken und Mit­ge­stal­ten an

Ak­ti­ve Be­tei­li­gung steht im DA, Kunst­haus an ers­ter Stel­le. Pro­jek­te stel­len ei­nen Dia­log zwi­schen Kunst­schaf­fen­den und Be­su­chern her und re­gen zur ei­ner ak­ti­ven Teil­nah­me und Mit­ge­stal­tung an. Das Klos­ter­grün ist ei­ne gro­ße Frei­luft­aus­stel­lung mit Ar­bei­ten aus meh­re­ren Jahr­zehn­ten.

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Luftbild vom Museum Wilhelm Morgner hinter dem Dom St. Patrokli, © Tourismus NRW e.V.

Mu­se­um Wil­helm Morg­ner in Soest

Ex­pres­sio­nis­mus aus West­fa­len

Er wur­de nur 26 Jah­re alt. Den­noch gilt Wil­helm Morg­ner als ei­ner be­deu­tends­ten Ex­pres­sio­nis­ten West­fa­lens, der in kür­zes­ter Zeit weit mehr als 200 Ge­mäl­de und 2.000 Zeich­nun­gen schuf. Ein gro­ßer Teil sei­nes Werks be­fin­det sich im Be­sitz sei­ner Ge­burts­stadt Soest, die dem Ma­ler be­reits 1962 ein ei­ge­nes Mu­se­um er­rich­te­te: das Mu­se­um Wil­helm Morg­ner.

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Luftbild des Marta Herford, entworfen von Frank Gehry, © Tourismus NRW e.V.

Mar­ta in Her­ford

Das Mu­se­um in stän­di­ger Be­we­gung

Das Mar­ta im ost­west­fä­li­schen Her­ford ist ei­ner der in­ter­na­tio­nal auf­re­gends­ten und spek­ta­ku­lärs­ten Mu­se­ums­bau­ten. Wie ein ei­ge­nes Kunst­werk steht das von Star­ar­chi­tekt Frank Gehry ent­wor­fe­ne Ge­bäu­de in der Stadt und hat sich seit­her zu ei­nem Ort ent­wi­ckelt, an dem Fra­gen an die Ge­gen­wart auf Ide­en von mor­gen tref­fen.

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Schloss Moyland ist ein Wasserschloss bei Bedburg-Hau, © Dominik Ketz, Tourismus NRW e.V.

Mu­se­um Schloss Mo­y­land in Bed­burg-Hau

Wer­ke von Jo­seph Beuys in his­to­ri­schem Am­bi­en­te

Seit sei­ner Re­stau­rie­rung in den 1990er Jah­ren ist das neu­go­ti­sche Was­ser­schloss ein be­deu­ten­des Mu­se­um für mo­der­ne und zeit­ge­nös­si­sche Kunst. Un­ter an­de­rem ver­fügt die Stif­tung Mu­se­um Schloss Mo­y­land über die welt­größ­te Samm­lung des Werks von Jo­seph Beuys und ist ein For­schungs­zen­trum von in­ter­na­tio­na­lem Rang. Rund um das Schloss am Nie­der­rhein er­stre­cken sich zu­dem his­to­ri­sche Gar­ten­an­la­gen.

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Außenansicht des Museums B. C. Koekkoek-Haus, © Tourismus NRW e.V.

B.C. Ko­ek­ko­ek-Haus in Kle­ve

Mu­se­um für nie­der­län­di­sche Land­schafts­ma­le­rei der Ro­man­tik

Der Land­schafts­ma­ler Ba­rend Cor­ne­lis Ko­ek­ko­ek kam im Jahr 1834 nach „Bad Cle­ve“. Hier fand er reiz­vol­le Mo­ti­ve für sei­ne Ge­mäl­de und er­bau­te sich stan­des­ge­mäß ein Wohn­pa­lais im Stil der ita­lie­ni­schen Re­nais­sance. Seit 1997 ist das Haus mit der an­gren­zen­den Park­an­la­ge ein Spe­zi­al­mu­se­um für nie­der­län­di­sche Land­schafts­ma­le­rei der Ro­man­tik.

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