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LWL-Museum für Naturkunde, Außenansicht am Abend, © LWL/Oblonczyk

LWL-Mu­se­um für Na­tur­kun­de in Müns­ter


Von ur­zeit­li­chen Le­bens­for­men, heu­ti­ger Ar­ten­viel­falt und ge­fähr­de­ten Tier­ar­ten

Zwei Dau­er­aus­stel­lun­gen und re­gel­mä­ßi­ge Son­der­for­ma­te ge­ben Ein­bli­cke in die Tier- und Pflan­zen­welt aus ver­schie­de­nen Zei­ten. Be­ein­dru­cken­de Ske­let­te, Mo­del­le und Prä­pa­ra­te war­ten. Das Pla­ne­ta­ri­um hält Shows für Ster­nen­gu­cker und Welt­all­fans be­reit.

Im LWL-Museum für Naturkunde begegnen Besucher dem Tyrannosaurus Rex, sie fassen ein versteinertes Dinosaurier-Ei an oder schauen kleinen Raub-Dinosauriern über die Schulter. Auf 850 Quadratmetern Fläche warten viele fremde Lebensformen darauf, genauer besehen und erforscht zu werden. Manche Exponate lassen staunen, andere verblüffen durch ihre liebevolle Gestaltung.

In der urzeitlichen Dauerausstellung bleiben die Besucher vor großen Skeletten stehen. Die Kinnlade fällt ihnen runter, wenn sie auf die detailreichen Modelle und echten Fossilien von Urzeittieren schauen. Geschichtsinteressierte wie Freizeitpaläontologen stillen ihre Neugier an interaktiven Stationen. Sie schauen sich zum Beispiel einen aufschlussreichen Lehrfilm an, bevor sie zu seltenen Schwimmsauriern oder Knochengerüsten von Pottwalen weiterziehen.

Urzeitforscher bilden sich zu Urzeitexperten weiter

Und: Von was hat sich ein Pflanzenfresser ernährt? Traten bestimmte Dinosaurier-Arten immer in Rudeln auf? Rätsel zu Lebens- und Verhaltensweisen der ehemaligen Erdbewohner sind in den Ausstellungshallen schnell gelöst. Audioaufnahmen und Informationstafeln helfen dabei, Schritte der Evolution oder Stufen der Anpassungsfähigkeit zu begreifen. Ohne Schwierigkeiten bilden sich hier angehende Urzeitforscher zu Urzeitexperten weiter.

Die zweite Dauerausstellung „Vom Kommen und Gehen. Westfälische Artenvielfalt im Wandel“ beschäftigt sich zudem mit der Natur in stetiger Veränderung. Tiere, die sich in der Region wieder angesiedelt haben, thematisiert die Schau genauso wie Tiere, die ausgestorben oder zugewandert sind. Auf 320 Quadratmetern hat das Museumsteam über 900 Exponate gekonnt in Szene gesetzt. Dioramen und Medienstationen laden hier und dort zum Verweilen ein.

Die Einrichtung bietet zu den beiden permanenten Installationen wechselnde Sonderformate wie eine Schau zu Formen des Zusammenlebens in der Natur an. Diese speziellen Ausstellungen sind regelrechte Gästemagnete, wie die Vergangenheit zeigt. Sie machen das Haus zu einem der besucherstärksten Museen in Westfalen.

Besonders beeindruckend ist zudem das ins Museum integrierte Planetarium, das Sternenreisende bei Shows regelmäßig ins Weltall entführt. Lebende Tiere warten hingegen im benachbarten Allwetterzoo, der in unmittelbarer Nähe zum Museum liegt.

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LWL-Museum für Naturkunde, Außenansicht am Abend, © LWL/Oblonczyk
LWL-Museum für Naturkunde, Westfalenausstellung, © LWL/Oblonczyk
LWL-Museum für Naturkunde, Gefülltes Planetarium, © LWL/Oblonczyk
LWL-Museum für Naturkunde, Riesenammonit, © LWL/Oblonczyk

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Was Du noch wissen solltest

Kontakt

LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Straße 285
48161 Münster
Telefon: +49 251 / 59105
E-Mail: naturkundemuseum@lwl.org
Web: https://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de/de/

Anreise

mit Google Maps
mit der Deutschen Bahn

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch 09:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag 09:00 - 18:00 Uhr
Freitag 09:00 - 18:00 Uhr
Samstag 09:00 - 18:00 Uhr
Sonntag 09:00 - 18:00 Uhr
Feiertag 09:00 - 18:00 Uhr

Geschlossen: Erster Weihnachtsfeiertag und Silvester.
Planetarium mit wechselnden Showterminen.

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