Blick von der Staumauer auf die Neyetalsperre, © Tourismus NRW, Silke Dames

Rund um die Neyetalsperre


Blaues Wunder im Wald

Blick auf die Neyetalsperre mit Staumauer in der Ferne, © Tourismus NRW, Silke Dames

Beschwingt von Rast zu Rast


Leichtfüßig um den See

Auf der einen Seite wächst dichter Wald mit vielen hohen Buchenbäumen, die gerade so viel Sonnenlicht durchlassen, dass es auf der Wanderung kühl, aber nicht dunkel ist. Auf der anderen Seite blitzt zwischen locker stehenden Büschen und Bäumen immer wieder das Wasser der Talsperre auf. Einfach herrlich! So lässt sich auch an warmen Tagen entspannt wandern, zumal Wanderschuhe für diese Rundtour nicht nötig sind. Silke jedenfalls ist den etwa elf Kilometer langen Rundweg um die Neyetalsperre in leichten Turnschuhen gegangen – und konnte die Runde über gut ausgebaute Forstwege nicht nur deswegen ganz beschwingt gehen. Idyllische Pausenplätze und überraschende Entdeckungen am Wegesrand haben ihr leichten Schrittes eine schöne Wanderung beschert. Übrigens: Extra ausgeschildert ist der Weg zwar nicht, da er aber fast die ganze Zeit nah am Wasser entlang führt, ist ein Verlaufen dennoch quasi unmöglich. 

Rastplatz am Ufer der Neyetalsperre, © Tourismus NRW, Silke Dames

Wasser und Wald


Das Beste aus beiden Welten

Ich liebe den Wald mit seinen Düften und Geräuschen, aber mag es auch sehr, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Dieser Weg macht beides möglich: Ich höre Vogelgezwitscher, Blätterrauschen und das Klopfen eines Spechts, kann aber auf der anderen Seite fast die ganze Zeit das Wasser sehen. An manchen Stellen führt der Weg auch ganz direkt ans Ufer heran und bietet besonders weite Panorama-Aussichten - und ganz viel Ruhe. Die Talsperre ist Teil eines Naturschutzgebietes, das Ufer ist komplett unbebaut, Baden und Wassersport ist hier nicht erlaubt, anders als etwa bei der benachbarten Bevertalsperre. Ich geh lieber Wandern als Schwimmen und habe die Neyetalsperre ins Herz geschlossen. Sowohl im Wald als auch am Wasser gibt‘s besondere Plätze für wirklich schöne Päuschen: Mal zwei Baumstämme in Hockerform, mal eine Bank mit Widmung: „Verweile doch, Du bist so schön!“ steht da etwa auf einer Plakette „Für Manfred zum 80. Geburtstag“ geschrieben – und ich kann den Wunsch sehr gut nachvollziehen.

Blick auf die Staumauer der Neyetalsperre, © Tourismus NRW, Silke Dames

Auf der Staumauer


Bauwerk mit Panoramablick

Das Highlight der Tour ist die Staumauer, die schöne Aussichten aufs Wasser und den umliegenden Wald bietet. Je nachdem, wo der Startpunkt der Runde liegt und in welche Richtung der Weg eingeschlagen wird, steht ihre Überquerung eher zu Beginn oder zum Ende der Wanderung an. Ich habe mir diesen Höhepunkt für den Schluss aufbewahrt und bin vom Wanderparkplatz bei Oberröttenscheid aus gestartet und habe die Talsperre im Uhrzeigersinn umrundet. Unterwegs konnte ich das Bauwerk immer mal wieder in der Ferne sehen, was nicht nur zu einem Gefühl der Vorfreude verhilft, sondern auch verblüfft. Denn der Stausee hat eine langgestreckte Form mit vielen schmalen Ausbuchtungen und Verzweigungen. Mitunter bin ich so eine ganze Zeit lang stramm gelaufen - und der Staumauer bei nächster Sichtung dennoch nicht wesentlich näher gekommen. Auf einer der zahlreichen Bänke, die vor allem an schönen Aussichtspunkten stehen, kann ich meine Überraschung in Ruhe verarbeiten- und den Blick genießen. Wer dabei die Wegzehrung komplett verspeist: In der Nähe der Staumauer bietet das Gasthaus zur Neyetalsperre übrigens ganztägig außer montags Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie Snacks to go - und ist somit auch ein geeigneter Start- und Zielpunkt für diese Runde. 

Weitere Infos zu Wandermöglichkeiten rund um Wipperfürth finden sich im Netz unter www.tourismus.wipperfuerth.de

Lieblingsplätze

Stationen auf dem Weg und ein Ziel, das einen Abstecher lohnt: Augen auf bitte, diese Orte sollest Du auf keinen Fall verpassen.

Forsthaus an der Neyetalsperre, © Tourismus NRW, Silke Dames

Forsthaus

An einem Ende der Staumauer erhebt sich ein altes Forsthaus über den See. Das große Fachwerkgebäude liegt idyllisch in einem großen Garten und verfügt sogar über ein kleineres, aber nicht weniger hübsches Nebengebäude. Überdachte Picknicktische erlauben Wandernden eine Rast und eine kleine Traumreise in die Vorstellung hier zu leben.
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Rastplatz mit Herz an der Neyetalsperre, © Tourismus NRW, Silke Dames

Rastplatz mit Herz

Wer sein Herz für die Neyetalsperre entdeckt hat - oder auch wer nicht: Diesen Rastplatz muss man einfach lieben, ganz unabhängig von der Form der hölzernen Rückenlehne in rot. Der bemooste Baumstumpf liegt etwas über dem Wasserspiegel an einem kleinen Uferhang, so dass die Beine während der Pause baumeln können.
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Rathaus in Wipperfürth, © Tourismus NRW, Silke Dames

Marktplatz in Wipperfürth

Wipperfürth liegt nur wenige Kilometer von der Neyetalsperre entfernt und bietet insbesondere rund um den hübschen Marktplatz Cafés und Restaurants zur Stärkung vor oder nach einer Wanderung – oder auch beides.
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  • Haus in der Innenstadt von Wipperfürth, © Tourismus NRW, Silke Dames
    Blick auf die Neyetalsperre, © Tourismus NRW, Silke Dames
    Bank mit Aufschrift, Neyetalsperre, © Tourismus NRW, Silke Dames
  • Baum mit Vogelhaus an der Neyetalsperre, © Tourismus NRW, Silke Dames
    Nebengebäude am Forsthaus der Neyetalsperre , © Tourismus NRW, Silke Dames
    Technik an der Neyetalsperre, © Tourismus NRW, Silke Dames

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