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Eifelspur Toskana der Eifel, © Tourismus NRW e.V., Ilonka Zantop

Tos­ka­na der Ei­fel


Ein Hauch von Ita­li­en in NRW

Die Eifelspur „Toskana der Eifel“ führt quer durch das Naturschutzgebiet Lampertstal in der Nordeifel und könnte auch als Synonym für „Idylle pur“ stehen. Straßenlärm oder sonstige Störgeräusche? Fehlanzeige. Begleitet werden Ilonka und Silke auf ihrer Wanderung von lautem Vogelgezwitscher, fröhlichem Gezirpe und plätschernden Bächen. Auf der rund 16 Kilometer langen Tour durchbricht nur hin und wieder angestrengtes Atmen die Stille - und manchmal ist es auch ein „Hier sieht’s doch gerade wirklich aus wie in der Toskana, oder?“

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Eifelspur Toskana der Eifel, © Tourismus NRW e.V., Ilonka Zantop

Fo­to­spot zum In­ne­hal­ten


Fried­hofs­ka­pel­le St. Aga­tha

Das Wetter könnte schöner nicht sein, unsere Laune nicht besser. Unsere Wanderung startet im winzig romantischen Dorf Ripsdorf. Schnell noch zwei Kaffee auf die Hand -  los geht’s! Wir können die Friedhofskapelle schon von weitem sehen und wären wir nicht erst einige Minuten unterwegs, hätte wir diesen Ort wohl für eine Verschnaufpause ausgewählt. Vor der Kapelle bietet eine alte Holzbank im Schatten von alten Buchen eine tolle Aussicht auf den Kalvarienberg. Wir schauen uns aber lieber im Friedhofsgarten um und entdecken die ersten bunten Frühlingsboten – das ist erst der Anfang, denn auf unserem Weg entlang der Eifelspur „Toskana der Eifel“ freuen wir uns noch häufig über die vielfältige Vegetation des Naturschutzgebiets. Auch, wenn wir für die Bestimmung der Pflanzenarten nicht ganz ohne App auskommen.

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Eifelspur Toskana der Eifel, © Tourismus NRW e.V., Ilonka Zantop

Die Zy­pres­sen des Nor­dens


Un­ter­wegs im Wach­hol­der­schutz­ge­biet

In der Ferne blökt eine Schafsherde, die das riesige Gebiet des Lampertstal beweidet. Unzählige Wachholderbüsche zieren die Hügel und Hänge, auf denen wir auf und ab wandern. Wir befinden uns inmitten des größten Wachholderschutzgebiets in Nordrhein-Westfalen. Dank der immergrünen Pflanzen bietet diese Tour auch im Winterhalbjahr schöne Ansichten. Die Ähnlichkeit mit Zypressen ist nicht von der Hand zu weisen und so fragen wir uns immer wieder, ob wir uns gerade wirklich noch in einem deutschen Mittelgebirge befinden. Schnell sind wir uns einig, dass der Name dieser Eifelspur nicht zu viel verspricht. Mittlerweile ist es fast 20 Grad warm. Wir legen uns auf eine Panoramaliege und genießen den Ausblick. Oder sagen wir lieber „unseren Kurzurlaub in der Toskana“?

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Eifelspur Toskana der Eifel, © Tourismus NRW e.V., Ilonka Zantop

Pick­nick­plät­ze so weit das Au­ge reicht


Wei­te Wie­sen, rau­schen­de Bä­che

Grüne, mit bunten Blumen gespickte Wiesen, Trockengras, Buchen- und Fichtenwälder: auch abseits der Wachholderfelder gibt es in der Kalkeifellandschaft viel zu sehen und unseren Weg bestreiten wir ausschließlich auf Naturpfaden. Nach Anstiegen, die es in sich haben, werden wir mit traumhaften Fernblicken belohnt. Hinter jeder Kurve lauert ein neues idyllisches Plätzchen, welches sich bestens für ein Picknick eignet. Dazu gehören auch die grünen Wiesen, durchzogen von plätschernden Bächen.

Das Beste ist: Dieser Rundweg ist nur einer von insgesamt 18 EifelSpuren, die zu verschiedenen Themen durch die Landschaft führten und unterwegs mit Waldsofas, Picknickplätzen und überdimensionale Bilderrahmen Anlässe für einen (Foto-)Stopp bieten. 
 

 www.eifelspuren.de

Ge­heim­tipps am We­ges­rand

Wir ver­ra­ten Dir, wie wir uns die­se oh­ne­hin tol­le Wan­de­rung noch schö­ner ge­macht ha­ben und wel­che be­son­de­ren Or­te in der tos­ka­ni­schen Ei­fel auf Dich war­ten.

Eifelspur Toskana der Eifel, © Tourismus NRW e.V., Ilonka Zantop
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Köst­lich­kei­ten aus dem Hof­la­den

Wer sich vor oder nach der Wan­de­rung nach ei­ner Stär­kung sehnt, soll­te ei­nen Stopp im Hof­la­den des Re­stau­rant Breu­ers ein­le­gen. Uns hat der (wirk­lich gu­te) Cap­puc­ci­no to go die nö­ti­ge En­er­gie für die lan­ge Wan­de­rung ge­ge­ben. Aber auch nach der Tour kön­nen sich mü­de Wan­der­fans hier be­loh­nen. Et­wa mit ei­ner war­men Mahl­zeit, frisch­ge­ba­cke­nem Ku­chen oder Ei­er­li­kör aus der Re­gi­on.

Eifelspur Toskana der Eifel, © Tourismus NRW e.V., Ilonka Zantop
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Am Frei­lin­ger See

Nicht am We­ges­rand, aber nur ei­ni­ge Ki­lo­me­ter ent­fernt vom Start­punkt in Rips­dorf liegt der Frei­lin­ger See. Um­ge­ben von Wald und Wie­sen lädt er zur Er­ho­lung nach ei­ner aus­gie­bi­gen Wan­de­rung ein. Je nach Wet­ter­la­ge auch zum Sprung ins Was­ser.

Eifelspur Toskana der Eifel, © Tourismus NRW e.V., Ilonka Zantop
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Die Na­tur ge­nie­ßen

Die Wan­de­rung ist schon fast ge­schafft, aber hier ist es ein­fach zu schön, um wei­ter­zu­ge­hen. Kei­ne Men­schen­see­le, nur der rau­schen­de Lam­perts­bach, ei­ne al­te Holz­brü­cke und die grü­ne Wie­se, in die wir uns fal­len las­sen. Im Bach küh­len wir un­se­re Ge­trän­ke und wä­ren es noch ein paar Grad wär­mer, hät­ten wir wohl nicht län­ger die Wan­der­schu­he an­ge­las­sen.

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Wan­dern und Rad­fah­ren


Ent­de­ckun­gen in Aa­chen und der Ei­fel

Altes Gebäude, © Dominik Ketz
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Ei­fel-Hö­hen-Rou­te

Der Eifelsteig führt von Aachen bis nach Trier, © Archiv Eifel Tourismus
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Ei­fel­steig

Auf dem Erft-Radweg ist das Wasser ein stetiger Begleiter, © Rhein-Erft Tourismus e.V.
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Erft-Rad­weg

Der Römerkanal-Wanderweg führt vorbei am Aquädukt Mechernich, © Natalie Glatter, Wandermagazin
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Rö­mer­ka­nal-Wan­der­weg

Die Vennbahn, ein Bahntrassenradweg, führt auch übers Reichensteiner Viadukt, © vennbahn.eu
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Venn­bahn

Auf Rangertouren lernen Wanderer viel Wissenswertes über die Natur in der Eifel, © NationalparkEifel
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Wild­nis­trail

Spaziergänger auf dem Wilden Weg, © Nationalparkforstamt Eifel
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Na­tio­nal­park Ei­fel „Der Wil­de Weg“

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