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Köln Panorama mit Dom, Rhein und Rheinschiffen, © Johannes Höhn
Mach mal Köln!
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Street Art Kunst in Köln Mühlheim, © Johannes Höhn

Von der an­de­ren Rhein­sei­te


Köln mal knall­bunt und mal nur grün

Urbane Mikroabenteuer, © Tourismus NRW e.V.

Es ist früh am Morgen. Ein paar Wolken ziehen über die Stadt. Am Rheinufer ankern die Ausflugsschiffe und warten auf Passagiere. Auch sind erst wenige Menschen auf der Domplatte unterwegs. Also noch schnell ein Selfie vor dem Dom gemacht und weiter zum nächsten Fotospot. Rüber auf die andere, die rechte Rheinseite, die von den Kölnern liebevoll-derb „Schäl Sick“, also falsche Seite, genannt wird. Von dort aus wirkt der Dom beinahe klein. Eingerahmt von den vielen anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Den Museen und Kirchen, architektonischen Kleinoden und gigantischen Bauten. Und davor der Rhein mit der stählernen Deutzer Brücke und den breiten Uferpromenaden. Ein Bild wie eine Postkarte.

Doch Köln kann auch ganz anders. Denn einmal auf der anderen Seite, findet man sich plötzlich in einem der angesagten Street-Art-Viertel wieder. Hier geht Beton auch bunt. Denn Graffiti-Künstler haben den lange unterschätzten Stadtteil Mülheim für sich entdeckt und ganze Straßenzüge in knallbunte Kunstwerke verwandelt. Mal schaut ein Mädchen etwas traurig auf die Passanten herab. Ein paar Straßenzüge weiter zeigt das Bild einen schlafenden Mann, den man auf keinen Fall wecken möchte. Mal sind es auch nur kleine Sticker oder Schriftzüge. Doch beinahe täglich kommen neue hinzu. Was also heute noch grau ist, kann morgen schon ein kleines Meisterwerk sein.

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Sandstrand am Rhein entlang des Kölnpfads, Etappe 1, © Johannes Höhn

Auf neu­en We­gen


Wan­dern durch die Me­tro­po­le

Urbane Oasen, © Tourismus NRW e.V.

Fast überall in der Stadt sprüht es nur so vor Kreativität. Denn das Leben spielt sich in den Veedeln, also den einzelnen Stadtvierteln ab. Hier kennt man sich. Hier trifft man sich in Bars und Kneipen oder im Brauhaus, wo es rau, aber herzlich zugeht. Im Sommer aber zieht es auch die Kölner raus in die Natur. Und natürlich ans Wasser. Wanderwege führen quer durch den grünen Stadtrand von Köln. Sie führen vorbei an den Seenlandschaften im Norden, durch den Königsforst und die Wahner Heide sowie die satten Rheinauen im Süden. Auch Rentner und Studenten, Familien und Touristen kommen ins Gespräch und geben sich gegenseitig Tipps für einen Ausflug ans Wasser oder eine Radtour durch den Grüngürtel, der sich rum die Rheinmetropole erstreckt. In herrlicher Natur lässt sich am Kanal entspannt Spazierengehen, Joggen oder Radfahren. Und selbst mitten in der Stadt verstecken sich hinter hohen Mauern natürliche Oasen der Ruhe.

Wenn dann irgendwann die Abenddämmerung heraufzieht und sich alle gemeinsam am Rheinufer ihr verdientes Feierabend-Kölsch schmecken lassen und beim Sonnenuntergang miteinander ins Gespräch kommen, hat wohl jeder nicht nur ein Foto im Kasten. Und damit ist nicht das Selfie vor dem Dom gemeint.

Ge­heim­tipps

Klar ist der Köl­ner Dom ein ab­so­lu­tes High­light. Doch Köln ist vor al­lem auch bunt, viel­fäl­tig und die per­fek­te Stadt für un­ver­gess­li­che Stun­den am Was­ser.

Kölnpfad in der Abenddämmerung in Köln, © Johannes Höhn
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Köln­pfad

Auf grü­nen Pfa­den durch die Groß­stadt. Wan­de­run­gen durch den Wald und die Rhein­au­en. Ein­fach mal raus aus dem Vee­del und rein in die Na­tur. Selbst Ur-Köl­ner ent­de­cken bei ei­ner Wan­de­rung auf dem Köln­pfad im­mer noch neue Sei­ten an ih­rer Hei­mat. Durch idyl­li­sche Park­land­schaf­ten Wäl­der führt die ers­te von elf Etap­pen in den Sü­den von Köln. Hier lässt sich nach „ge­ta­ner Ar­beit“ in den Rhein­au­en wun­der­bar ent­span­nen. Da­bei den Dom na­tür­lich im­mer im Blick.
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Street Art an Mauer in Köln Mülheim, © Johannes Höhn
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Street Art

Ges­tern noch grau, heu­te schon bunt. Street-Art-Spa­zier­gang auf der rech­ten Rhein­sei­te. Was Eh­ren­feld und Nip­pes kön­nen, kann Köln-Mül­heim schon längst. Seit dem Ci­ty­Leaks Fes­ti­val ist das rechts­rhei­ni­sche Stadt­vier­tel der neue Hot­spot für Street-Art. In­ter­na­tio­na­le Künst­ler ha­ben tris­te Be­ton­wän­de in knall­bun­te Kunst­wer­ke ver­wan­delt. Gan­ze Häu­ser­fas­sa­den wur­den mit groß­for­ma­ti­gen Bil­dern ver­se­hen. Und un­ter der Brü­cke gibt es ei­ne Pas­te-up-Ga­le­rie mit klei­nen und gro­ßen auf­ge­kleb­ten Kunst­wer­ken. Ein­fach die Au­gen of­fen hal­ten.
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Nahaufnahme im Rosengarten Fort X in Köln, © Johannes Höhn
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Ro­sen­gar­ten im Fort X

Hin­ter di­cken Mau­ern. Die Ma­gie des Ro­sen­gar­tens. Schon das Drum­her­um lohnt ei­nen Spa­zier­gang ent­lang des Fes­tungs­rings am Neus­ser Wall im Agnes­vier­tel. Grü­ne Wie­sen und ur­al­te Bäu­me mit­ten in der Stadt. Doch erst der Blick hin­ter die di­cken Mau­ern von Fort X. Wow! 40 ver­schie­de­ne Ro­sen­ar­ten ver­wan­deln die ehe­ma­li­ge Fes­tungs­an­la­ge bis in den Spät­herbst in ein wah­res Blü­ten­meer. Und wie das duf­tet.
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Enten am Rautenstrauch Kanal in Köln, © Johannes Höhn
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Rau­ten­strauch­ka­nal

Klei­ne Stadt­fluch­ten. Ein Aus­flugs­ziel di­rekt vor der Haus­tür. Die Schwä­ne und En­ten zie­hen ge­mäch­lich ih­re Bah­nen. Stu­den­ten der na­he­ge­le­ge­nen Uni­ver­si­tät sit­zen am Ufer und ler­nen. Pär­chen schlen­dern Hand in Hand durch die Al­lee aus Ross­kas­ta­ni­en und las­sen sich von den Jog­gern und Rad­fah­rern nicht stö­ren. An hei­ßen Som­mer­ta­gen zieht es die Städ­ter an den Rau­then­strauch­ka­nal im Stadt­teil Lin­den­thal. Kein Wun­der, er liegt schließ­lich di­rekt vor der Haus­tür.
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Museum Kolumba mit Blick auf den Dom in Köln, © Johannes Höhn
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Mu­se­um Ko­lum­ba

Mit Lie­be zum De­tail. Ein Sel­fie vor dem Mu­se­um. Klar, das ob­li­ga­to­ri­sche Fo­to vom Dom darf nicht feh­len. Doch das kann je­der. Wer aber auf der Su­che nach un­ge­wöhn­li­chen Fo­to­mo­ti­ven ist, wird an­ders­wo fün­dig. Das nicht weit vom Dom ent­fern­te Mu­se­um Ko­lum­ba, ent­wor­fen vom Schwei­zer Ar­chi­tek­ten Pe­ter Zum­t­hor, ist so ein ech­ter Hin­gu­cker. Auf den ers­ten Blick qua­dra­tisch, prak­tisch, gut, las­sen sich bei ge­nau­em Hin­se­hen vie­le De­tails ent­de­cken. Und schon ist der Aus­lö­ser ist ge­drückt.
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Bootshaus Alte Liebe entlang des Kölnpfads am Rhein, © Johannes Höhn

Mach mal wei­ter!


Bunte Hauswand Street Art Düsseldorf , © Johannes Höhn
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Im Groß­stadt-Dschun­gel

Steinadler in der Greifvogelstation Hellenthal , © Johannes Höhn
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Wald und Was­ser