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Reife Frucht Stromberger Pflaume, © Gerhard Stemich

Be­son­de­re Spe­zia­li­tä­ten aus NRW

Vie­le re­gio­na­le Köst­lich­kei­ten ste­hen un­ter EU-Schutz

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Timo zapft einen Kranz Kölsch, © Ralph Sondermann, Tourismus NRW e.V.

Spar­gel, Prin­ten oder Bier, ...

... in NRW gibt es viele unterschiedliche regionale Spezialitäten, die europaweit geschützt sind und damit in einer Riege mit Parmesankäse oder Champagner stehen. Um regionale Produkte vor Nachahmung zu schützen, hat die EU Schutzsiegel zur Kennzeichnung entwickelt. Mit diesem Prädikat versehen sind unter anderem Aachener Printen, die nicht nur zur Weihnachtszeit gut schmecken, oder saftige Stromberger Pflaumen, die jedes Jahr im September im Münsterland geerntet werden. Die insgesamt 15 ausgezeichneten Produkte in NRW stehen für die Vielfalt an traditionellen Lebensmitteln im Land.

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Die Aachener Printen sind eine weltbekannte Lebkuchenspezialität, © aachen tourist service e.v.

Prin­ten


Aa­che­ner Na­tio­nal­ge­bäck

Sie sind nicht nur zur Weihanchtszeit besonders beliebt, es gibt sie das ganze Jahr über. Die genaue Rezeptur ist streng geheim, jeder Bäcker gibt sie von Generation zu Generation weiter.

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Bierkranz mit Kölsch, © Ralph Sondermann, Tourismus NRW e.V.

Kölsch


Das Bier der Dom­stadt

Es ist ein helles, hochvergorenes, hopfenbetontes, blankes, obergäriges Vollbier. Es heißt, dass Kölsch nur an Orten gebraut werden darf, von denen aus der Kölner Dom zu sehen ist.

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Historisches Hansa-Sudhaus in Dortmund, © Tourismus NRW e.V.

Dort­mun­der Bier


Mit Dort­mun­der Was­ser ge­braut

Vier Biersorten dürfen sich Dortmunder Bier nennen: Ein helles untergäriges Export, ein helles untergäriges Bier Pilsener Brauart, ein dunkles obergäriges Altbier sowie ein alkoholreduziertes Leichtbier. Ihre Gemeinsamkeit: Sie sind mit Dortmunder Wasser gebraut.

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Pumpernickel mit Lachstartar und Camembert, © Prünte

West­fä­li­scher Pum­per­ni­ckel


Aus Rog­genschrot, Was­ser und Salz

Seit dem Jahr 1570 wird er nach alter Tradition hergestellt. Damals spielte der Pumpernickel in Krisenzeiten und Hungerperioden eine wichtige Rolle als Notration, heute ist das süßliche Brot eine regionale Spezialität.

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Reife Frucht Stromberger Pflaume, © Gerhard Stemich

Strom­ber­ger Pflau­me


Im Sep­tem­ber ist Ern­te­zeit

In Stromberg im Münsterland wird jedes Jahr im September das "goldene Blau" geerntet. Die sehr alte, mittelspäte Zwetschgensorte brachte 1970 der Reisende Ludwig Niedick aus Südfrankreich und Spanien mit in ihre neue Heimat.

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Verschiedene Sorten Löwensenf, © Löwensenf GmbH

Düs­sel­dor­fer Mos­tert


Tra­di­ti­ons­senf seit 1726

Das Besondere an ihm ist: Er darf ausschließlich mit Düsseldorfer Wasser und mit Branntweinessig hergestellt werden. Der Senf, die Zutaten und die Herstellungsweise sind geschützt.

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Spargel Walbeck, © Michael Ricks

Wal­be­cker Spar­gel


Das "Wei­ße Gold"

Seit Generationen bauen Landwirte Spargel am Niederrhein an. Der feinfaserige und intensiv schmeckende Spargel ist heute weit über die Region hinaus bekannt.

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Westfälischer Knochenschinken, © Schutzgemeinschaft westf. Schinken- und Wurstspezialitäten e.V.

West­fä­li­scher Kno­chen­schin­ken


Tra­di­ti­ons­rei­cher Roh­schin­ken

Das Geheimnis des Knochenschinkens ist die aufwendige Salzung per Hand und die monatelange Reifung. So bekommt der Knochenschinken seinen typischen Geschmack und die dunkelrote Farbe.

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Nieheimer Käse, © Stadt Nieheim

Nie­hei­mer Kä­se


Klei­ne, wür­zi­ge Ta­ler

Der kleine runde Sauermilchkäse aus dem Städtchen Nieheim wird heute nur noch in zwei Käsereien produziert. Er schmeckt würzig herb und fein säuerlich.

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Bornheimer Spargel, © Verein Bornheimer Spargelanbauer

Born­hei­mer Spar­gel


Be­kannt für sei­nen kräf­ti­gen, wür­zi­gen Ge­schmack

Es heißt, die Römer haben den Spargel nach Bornheim gebracht. Der Boden und das Klima in der Region zwischen Köln und Bonn bieten die perfekten Bedingungen für den Spargelanbau.

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Kölner Flönz oder Kölscher Kaviar, © Dieter Jacobi Köln Tourismus GmbH

Köl­ner Flönz


Blut­wurst aus dem Rhein­land

Sie wird nach alter Handwerkstradition hergestellt. Besonders beliebt ist sie im Klassiker-Gericht "Himmel und Äd": gebraten mit Kartoffelpüree und Apfelkompott.

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Oecher Puttes, © AixtrFleisch

Aa­che­ner Put­tes


Die Wurst mit ei­ge­nen Songs

In typisch dunkler braun-roter Farbe mit weißen Speckstückchen präsentiert sich die Aachener Delikatesse. Sie ist bei den Aachenern so beliebt, dass ihr sogar zahlreiche Lieder gewidmet sind.

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Aachener Weihnachtsleberwurst, © AixtrFleisch

Aa­che­ner Weih­nachts­le­ber­wurst


Al­le Jah­re wie­der

Diese Leberwurst gibt es nur zu Weihnachten. Sie enthält neben jahreszeittypischen Gewürzen wie Koriander, Kardamom, Vanille und Anis auch einen Schuss Sahne.

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Rheinisches Apfelkraut und Sauerbraten, © Grafschafter

Rhei­ni­sches Ap­fel­kraut


Als Brot­auf­strich, zum Rei­be­ku­chen oder zum Sau­er­bra­ten

Die Rheinländer lieben den süß-säuerlichen Sirup, der aus frisch geernteten Äpfeln der Region hergestellt wird. Aus sehr vielen Äpfeln übrigens: Im Vergleich zu Konfitüre ist der Fruchtanteil bis zu fünf Mal höher.

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Rheinischer Zuckerrübensirup und Kartoffelpuffer, © Grafschafter

Rhei­ni­sches Zu­cker­rü­ben­kraut / Zu­cker­rü­ben­si­rup


Graf­schaf­ter Gold­saft

Die Herstellung darf ausschließlich aus Zuckerrüben von Rübenbauern aus der Region und ohne jegliche Zutaten hergestellt werden. Das traditionsreichste Produkt aus Zuckerrüben ist der "Grafschafter Goldsaft".

Den Ge­nuss der Re­gio­nen ent­de­cken


Un­se­re Ge­nuss-Bot­schaf­ter aus NRW stel­len sich vor

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