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Museum Burg Altena, © Tourismus NRW e.V.

Ver­steck­te Schät­ze


Schatz­su­che im Kul­tur­Rei­se­Land

Eine Schatzsuche im KulturReiseLand Nordrhein-Westfalen führt zu überraschenden Juwelen. Faszinierende Höhlenwelten, längst vergessen geglaubte Traditionen und außergewöhnliche Ausstellungen warten nur darauf, entdeckt zu werden.
Was könnte wohl ein „Smachtlappen“ sein? Was macht ein Hollandgänger? Und warum steht das Kaiser-Wilhelm-Denkmal ausgerechnet in Porta Westfalica? Wer sich im KulturReiseLand Nordrhein-Westfalen auf Schatzsuche begibt, wird überrascht sein, was sich hier so alles finden lässt. Faszinierende Höhlenwelten, längst vergessen geglaubte Traditionen, außergewöhnliche Ausstellungen und Exponate laden Besucher ein, die Welt mal aus einer anderen Sicht zu betrachten und sich auf Unerwartetes einzulassen.

Ausstellungsansicht im BEGAS HAUS Heinsberg, © Tourismus NRW e.V.

BE­GAS HAUS

Vier Ge­ne­ra­tio­nen ei­ner Künst­ler­fa­mi­lie im Mu­se­um ver­eint

Im Jahr 1794 in Heins­berg ge­bo­ren, war Carl Jo­seph Be­gas d.Ä. Stamm­va­ter ei­ner Künst­ler­dy­nas­tie, die bis in die 1950er Jah­re wirk­te. Im BE­GAS HAUS, dem Mu­se­um für Kunst und Re­gio­nal­ge­schich­te Heins­berg, sind die vier Ge­ne­ra­tio­nen un­ter ei­nem Dach ver­eint.

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Auf Bänken und Liegestühle lässt sich die angenehme Wirkung der reinen Luft genießen, © Tourismus NRW e.V.

Na­tio­na­les Na­tur­mo­nu­ment Klu­tert­höh­le

Ver­stei­ner­tes Ko­ral­len­riff mit the­ra­peu­ti­scher Wir­kung

Höh­len­for­schung trifft Me­di­zin: Die Klu­tert­höh­le in En­ne­pe­tal bie­tet nicht nur ein be­ein­dru­cken­des Na­tur­schau­spiel aus un­ter­ir­di­schen Se­en, ge­heim­nis­vol­len Gän­gen und ver­stei­ner­ten Le­be­we­sen. Be­reits seit 1954 darf sie sich auf­grund ih­rer her­vor­ra­gen­den The­ra­pie­wir­kung auch „Kli­mah­öh­le“ nen­nen und ist zu­dem re­gel­mä­ßig Schau­platz au­ßer­ge­wöhn­li­cher Kul­tu­revents. Doch fan­gen wir vorn an.

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Lange war Burg Altena eine Ruine. Dann entschied Kaiser Wilhelm II. den Streit: er ließ die Burg im historisierenden Stil wieder aufbauen, © Tourismus NRW e.V.

Burg Al­te­na

Rit­ter­ro­man­tik und Her­bergs­we­sen

Burg Al­te­na gilt als ei­ne der schöns­ten Hö­hen­bur­gen Deutsch­lands. Im 12. Jahr­hun­dert er­rich­tet, thront sie hoch über der Draht­zie­her­stadt im mär­ki­schen Sau­er­land. In­ter­na­tio­nal be­kannt wur­de sie durch die ers­te stän­di­ge Ju­gend­her­ber­ge, die Ri­chard Schirr­mann hier im Jahr 1914 ein­rich­te­te und die als Mu­se­um Welt­ju­gend­her­ber­ge heu­te noch im Ori­gi­nal­zu­stand be­sich­tigt wer­den kann.

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Das LWL-Preußenmuseum in Minden, © Tourismus NRW e.V.

LWL-Preu­ßen­mu­se­um und Kai­ser-Wil­helm-Denk­mal

Du bist mehr Preu­ße, als Du denkst!

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren war das preu­ßi­sche Image ein we­nig an­ge­staubt. Mit der Neu­er­öff­nung des LWL-Preu­ßen­mu­se­ums Min­den im Jahr 2020 in der Tou­ris­mus­re­gi­on Teu­to­bur­ger Wald ist da­mit bald Schluss. In der ehe­ma­li­gen De­fen­si­ons­ka­ser­ne von 1829 in der In­nen­stadt von Min­den wer­den die Be­su­cher in die wech­sel­vol­le, noch im­mer le­ben­di­ge Ge­schich­te Preu­ßens ein­tau­chen und mit­un­ter über­rascht sein, wie viel Preu­ßi­sches selbst in ih­nen steckt.

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Glaskunst vor der Glashütte Gernheim in Petershagen, © Tourismus NRW e.V.

Pe­ters­ha­gen

Le­ben­di­ge Tra­di­ti­on

Ent­lang der We­ser er­streckt sich die ma­le­ri­sche Stadt Pe­ters­ha­gen in der Tou­ris­mus­re­gi­on Teu­to­bur­ger Wald. Ob­wohl sie nur knapp 25.000 Ein­woh­ner hat, ist sie ei­ne der flä­chen­mä­ßig größ­ten Städ­te des Lan­des. Al­te Hand­werks­kunst, his­to­ri­sche Bau­ten und länd­li­che Idyl­le ma­chen die ins­ge­samt 29 Ort­schaf­ten zu ei­nem be­lieb­ten Aus­flugs­ziel.

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lemgo_weserrenaissance-museum_schloss-brake_0132-head-tourismus-nrw-e, © Tourismus NRW e.V.

We­ser­re­nais­sance-Mu­se­um Schloss Bra­ke

Auf­bruch in neue Zei­ten

Das Was­ser­schloss Bra­ke mit sei­nem weit­hin sicht­ba­ren Turm ist ein ech­ter Hin­gu­cker. Es ist nicht nur ein­drucks­vol­les Wahr­zei­chen der Al­ten Han­se­stadt Lem­go, son­dern auch Sym­bol für ei­ne der schil­lernds­ten und span­nends­ten Epo­chen der Ge­schich­te - die Re­nais­sance.

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Dekorationen bürgerllicher Wohnkultur aus längst vergangenen Zeiten, © Tourismus NRW e.V.

Cou­ven Mu­se­um der Rou­te Char­le­ma­gne

Groot­se ma­nier van le­ven, woon­cul­tuur en cho­co­la­de

Die „Ad­ler-Apo­the­ke“ in Aa­chen gilt als ei­ne der Wie­gen der Süß­wa­ren­pro­duk­ti­on in Deutsch­land. Ein Cho­co­la­tier stell­te in dem Haus am Hüh­ner­markt im Jahr 1857 die ers­te Ta­fel­scho­ko­la­de her. Da­mals ein Lu­xus­gut! Heu­te be­her­bergt das „Haus Mon­heim“ das Cou­ven-Mu­se­um, das Ein­blick in die Le­bens­art des Groß­bür­ger­tums vom Ro­ko­ko über den na­po­leo­ni­schen Em­pi­re­stil bis in die Bie­der­mei­er-Zeit gibt.

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Ein Detail des Kamper Antependiums, der Altarvorhang ist das kostbareste Stück der Schatzkammer, © Tourismus NRW e.V.

Klos­ter Kamp

Geist­li­ches und kul­tu­rel­les Zen­trum

Jahr­hun­der­te­lang war Klos­ter Kamp ei­nes der be­deu­tends­ten re­li­giö­sen Zen­tren am Nie­der­rhein. Zahl­rei­che Töchter­k­lös­ter wur­den von hier aus ge­grün­det. Seit die letz­ten Mön­che den Kam­per Berg im Jahr 2002 ver­las­sen ha­ben, ist das „Geist­li­che und Kul­tu­rel­le Zen­trum Klos­ter Kamp“ nun Ort der Ein­kehr und Be­sin­nung für je­der­mann.

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Der Eingang des KuK Monschau, © Tourismus NRW e.V.

Kunst- und Kul­tur­zen­trum (KuK) Mons­chau

Fo­rum für in­ter­na­tio­na­le Fo­to­gra­fie

2002 als ers­tes kul­tu­rel­les Grün­der­zen­trum in Nord­rhein-West­fa­len ins Le­ben ge­ru­fen, hat sich das Kunst- und Kul­tur­zen­trum (KuK) in Mons­chau mitt­ler­wei­le zu ei­nem Fo­rum für in­ter­na­tio­na­le Fo­to­gra­fie ent­wi­ckelt. 35.000 Men­schen jähr­lich aus Nah und Fern be­su­chen das his­to­ri­sche Ge­bäu­de in der Alt­stadt, um wech­seln­de Aus­stel­lun­gen hoch­ka­rä­ti­ger Fo­to­gra­fen zu se­hen und sich mit an­de­ren Be­su­chern aus­zu­tau­schen.

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Das Telgter Hungertuch ist aus dem Jahr 1623, es wurde ursprünglich immer zur Fastenzeit aufgehängt, © Thomas Pflaum/tompflaum.com

RELíGIO

West­fä­li­sches Mu­se­um für re­li­giö­se Kul­tur

Zehn­tau­sen­de Gäs­te aus al­len Tei­len des Lan­des be­su­chen jähr­lich die tra­di­tio­nel­le Krip­pen­aus­stel­lung in Telg­te. Doch nicht nur zur Weih­nachts­zeit bie­tet das Mu­se­um RELíGIO ei­nen span­nen­den Dia­log in Glau­bens­fra­gen. Be­reits 1934 noch als Wall­fahrts- und Hei­mat­mu­se­um ge­grün­det, wid­met sich das Haus im Müns­ter­land heu­te un­ter neu­em Na­men ak­tu­el­len Ent­wick­lun­gen ge­leb­ter Re­li­gi­on bis hin zur mo­der­nen Spi­ri­tua­li­tät.

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Und sonst?


Ent­de­cke hier wei­te­re Kul­tur­päck­chen!

Vogelperspektive vom Marta Herford, © Tourismus NRW e.V.
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Kunst­ge­nuss

Keramion in Frechen, © Tourismus NRW e.V.
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De­sign & Ma­nu­fak­tur

Museum Burg Altena, © Tourismus NRW e.V.
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Ver­steck­te Schät­ze

Peter-August-Böckstiegel Haus in Werther, © Tourismus NRW e.V.
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Kul­tur­Land­par­tie

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