Handwerk und Produktion haben hierzulande eine lange Tradition. Und die Geschichten darüber sagen viel über die Menschen aus, die das Rheinland und Westfalen-Lippe geprägt haben. In vielen, weitgehend im Original erhaltenen Fabrikbauten leben die wahren Geschichten vom einfachen Weber, vom Messerschmied und dem findigen Industriellen fort. Besucher erleben historische Webstühle in Betrieb oder sind live dabei, wenn aus einem Stück glühendem Stahl ein edles Messer geformt wird. Was unsere Vorväter noch konnten, wird wieder lebendig und steht für Qualität. Eben made in NRW.
Gesenkschmiede Hendrichs in Solingen
Werkstatt für die Welt
Solingen war einst die „Werkstatt für die Welt“. Schneidwaren jeglicher Art wurden im 19.Jahrhundert aus der Stadt im Bergischen Land in alle Welt geliefert. Zu den größten Gesenkschmieden gehörte die 1886 gegründete Firma Hendrichs, die als LVR- Industriemuseum noch komplett erhalten ist.
weiterlesenTextilfabrik Cromford in Ratingen
Von der Baumwolle zum Garn
Die Baumwoll-Spinnerei in Ratingen gilt als die erste Fabrik auf dem europäischen Kontinent. 1783/84 von dem Wuppertaler Unternehmer Johann Gottfried Brügelmann errichtet, ist die frühindustrielle Anlage noch fast vollständig erhalten. Die Textilfabrik Cromford zeigt Besuchern die Verarbeitung vom Rohstoff Baumwolle bis zum fertigen Garn an originalgetreu nachgebauten Maschinen aus dem 18. Jahrhundert.
weiterlesenTextilTechnikum in Mönchengladbach
Garn-Geschichte im „Rheinischen Manchester“
Mönchengladbach hat eine textile Vergangenheit – und Gegenwart. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts drehten sich hier 1,2 Millionen Spindeln und ratterten in den Fabriken 20.000 mechanische Webstühle. Mit einer international einzigartigen Sammlung erinnert das TextilTechnikum im Monforts Quartier an diese Zeit, als Mönchengladbach auch „Rheinisches Manchester“ genannt wurde, und schlägt zugleich den Bogen zur aktuellen Textilproduktion am Niederrhein.
weiterlesenDeutsches Textilmuseum in Krefeld
Kostbarkeiten aus Samt und Seide
Im Herzen des mittelalterlichen Burgstädtchens Krefeld-Linn am Niederrhein hütet das Deutsche Textilmuseum einen kostbaren Schatz. Rund 30.000 Textilien aus der Antike bis in die Gegenwart lagern hier in speziell klimatisierten Archiven. Das Museum zeigt jährlich zwei bis drei temporäre Ausstellungen zu wechselnden Themen, in den Umbauphasen bleibt das Museum geschlossen.
weiterlesenKERAMION in Frechen
Gestatten, der Mann mit Bart
Schon von außen ist das KERAMION in Frechen ein echter Hingucker. Die Dachkonstruktion des Rundbaus aus Beton und Glas ähnelt der Silhouette einer riesigen Töpferscheibe. Eine Reminiszenz des Architekten an das Töpferhandwerk. Ideengeber war der Frechener Steinzeugunternehmer Dr. Gottfried Cremer, dessen bedeutende Sammlung moderner Keramik das Spezialmuseum seit den 1970er Jahren präsentiert.
weiterlesenDeutsches Klingenmuseum in Solingen
Von Klingen aller Art
Das Deutsche Klingenmuseum Solingen ist ein kulturhistorisches Spezialmuseum, das sich der Bedeutung, Herstellung und Nutzung der Klinge in der Geschichte der Menschheit widmet. Es verfügt eine international bedeutende Sammlung von Blankwaffen und Schneidgeräten aller Art und beherbergt die größte Bestecksammlung der Welt.
weiterlesenGlasmuseum Rheinbach
Rheinbach
Glas ist eine Kostbarkeit, die seit Jahrhunderten von Menschenhand zu kunstvollen Objekten und nützlichen Alltagsgegenständen verarbeitet wird. Noch heute zeugen Trinkgefäße, Vasen und Schalen von Stilmitteln vergangener Zeit. Wer sie kennenlernen möchte, ist im Glasmuseum Rheinbach genau richtig. Das Haus stellt inmitten der wunderbaren Landschaft des Rhein-Sieg-Kreises die Geschichten hinter den Erzeugnissen vor. Es klärt im historischen Himmeroder Hof über die Kunst böhmischer Glasherstellung und -veredlung auf, die auch hierzulande ihre Spuren hinterließ.
weiterlesenLVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller
Euskirchen
Die Geschäfte gingen schlecht, als der Euskirchener Tuchfabrikant Kurt Müller im Jahr 1961 die Maschinen stoppte und die Tore seiner einst florierenden Fabrik in Euskirchen verriegelte. Heute laufen die alten Webstühle wieder – im LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller.
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