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Das Gemäuer des Klosters in Dalheim, © Tourismus NRW

Kul­tur­päck­chen von A-Z


46 Emp­feh­lun­gen für kul­tu­rel­le Kurz­rei­sen

Ob Wasserburg, Unesco-Welterbestätte oder Industriedenkmal - die Kulturpäckchen führen Dich nicht nur zu ganz besonderen Kulturreisezielen in Deinem NRW sondern geben Dir zusätzlich Insider-Tipps für ein außergewöhnliches Rahmenprogramm - mit Empfehlungen für kleine Wanderungen, ausgefallene Restaurants oder besondere Übernachtungsmöglichkeiten.
Hier findest Du alle 46 Kulturpäckchen in der Übersicht, für einen ganz besonderen Tag in Deinem NRW - oder zwei oder drei.

Außenansicht des Museums B. C. Koekkoek-Haus, © Tourismus NRW e.V.

B.C. Ko­ek­ko­ek-Haus

Mu­se­um für nie­der­län­di­sche Land­schafts­ma­le­rei der Ro­man­tik

Der Land­schafts­ma­ler Ba­rend Cor­ne­lis Ko­ek­ko­ek kam im Jahr 1834 nach „Bad Cle­ve“. Hier fand er reiz­vol­le Mo­ti­ve für sei­ne Ge­mäl­de und er­bau­te sich stan­des­ge­mäß ein Wohn­pa­lais im Stil der ita­lie­ni­schen Re­nais­sance. Seit 1997 ist das Haus mit der an­gren­zen­den Park­an­la­ge ein Spe­zi­al­mu­se­um für nie­der­län­di­sche Land­schafts­ma­le­rei der Ro­man­tik.

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Ausstellungsansicht im BEGAS HAUS Heinsberg, © Tourismus NRW e.V.

BE­GAS HAUS

Vier Ge­ne­ra­tio­nen ei­ner Künst­ler­fa­mi­lie im Mu­se­um ver­eint

Im Jahr 1794 in Heins­berg ge­bo­ren, war Carl Jo­seph Be­gas d.Ä. Stamm­va­ter ei­ner Künst­ler­dy­nas­tie, die bis in die 1950er Jah­re wirk­te. Im BE­GAS HAUS, dem Mu­se­um für Kunst und Re­gio­nal­ge­schich­te Heins­berg, sind die vier Ge­ne­ra­tio­nen un­ter ei­nem Dach ver­eint.

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Lange war Burg Altena eine Ruine. Dann entschied Kaiser Wilhelm II. den Streit: er ließ die Burg im historisierenden Stil wieder aufbauen, © Tourismus NRW e.V.

Burg Al­te­na

Rit­ter­ro­man­tik und Her­bergs­we­sen

Burg Al­te­na gilt als ei­ne der schöns­ten Hö­hen­bur­gen Deutsch­lands. Im 12. Jahr­hun­dert er­rich­tet, thront sie hoch über der Draht­zie­her­stadt im mär­ki­schen Sau­er­land. In­ter­na­tio­nal be­kannt wur­de sie durch die ers­te stän­di­ge Ju­gend­her­ber­ge, die Ri­chard Schirr­mann hier im Jahr 1914 ein­rich­te­te und die als Mu­se­um Welt­ju­gend­her­ber­ge heu­te noch im Ori­gi­nal­zu­stand be­sich­tigt wer­den kann.

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Aussenansicht Burg Hülshoff, Havixbeck, © Ralph Sondermann, Tourismus NRW e.V.

Burg Hüls­hoff

Ma­le­ri­sches Was­ser­schloss trans­for­miert zum Cen­ter for Li­te­ra­tu­re

Schon vor zwei Jahr­hun­der­ten war das Ge­burts­haus der Dich­te­rin An­net­te von Dros­te-Hüls­hoff (1797-1848) Schau­platz her­aus­ra­gen­der poe­ti­scher Kunst und scharf­sin­ni­ger Re­fle­xi­on der Welt. In den kom­men­den Jah­ren soll sich das Was­ser­schloss im müns­ter­län­di­schen Ha­vix­beck nun in ei­nen „Zu­kunfts­ort Li­te­ra­tur“ ver­wan­deln.

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Kernburg und Vorburg der Burg Vischering vor der typischen Landschaft des Münsterlands, © Tourismus NRW e.V.

Burg Vi­sche­ring

Ei­ne der äl­tes­ten Was­ser­bur­gen West­fa­lens

Ei­ner Feh­de ver­dankt West­fa­len ei­ne der schöns­ten und best­er­hal­te­nen Wehr­an­la­gen aus dem Mit­tel­al­ter. Im Jahr 1271 auf Ge­heiß des müns­te­ri­schen Fürst­bi­schofs er­rich­tet, be­hei­ma­tet Burg Vi­sche­ring im süd­li­chen Müns­ter­land heu­te ein his­to­ri­sches Mu­se­um, ei­ne Aus­stel­lung über Schlös­ser und Bur­gen in der Re­gi­on so­wie Räum­lich­kei­ten in der Vor­burg, in de­nen Wech­sel­aus­stel­lun­gen mit mo­der­ner Kunst und Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Sie lockt un­ter dem Mot­to „Mu­se­um. Kunst. Kul­tur“ jähr­lich rund 80.000 Be­su­cher nach Lü­ding­hau­sen. Das schöns­te Ex­po­nat aber ist die Burg selbst.

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Dekorationen bürgerllicher Wohnkultur aus längst vergangenen Zeiten, © Tourismus NRW e.V.

Cou­ven Mu­se­um der Rou­te Char­le­ma­gne

Groot­se ma­nier van le­ven, woon­cul­tuur en cho­co­la­de

Die „Ad­ler-Apo­the­ke“ in Aa­chen gilt als ei­ne der Wie­gen der Süß­wa­ren­pro­duk­ti­on in Deutsch­land. Ein Cho­co­la­tier stell­te in dem Haus am Hüh­ner­markt im Jahr 1857 die ers­te Ta­fel­scho­ko­la­de her. Da­mals ein Lu­xus­gut! Heu­te be­her­bergt das „Haus Mon­heim“ das Cou­ven-Mu­se­um, das Ein­blick in die Le­bens­art des Groß­bür­ger­tums vom Ro­ko­ko über den na­po­leo­ni­schen Em­pi­re­stil bis in die Bie­der­mei­er-Zeit gibt.

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Messer ist nicht gleich Messer, das weiß in Solingen jeder, © Tourismus NRW e.V.

Deut­sches Klin­gen­mu­se­um So­lin­gen

Von Klin­gen al­ler Art

Das Deut­sche Klin­gen­mu­se­um So­lin­gen ist ein kul­tur­his­to­ri­sches Spe­zi­al­mu­se­um, das sich der Be­deu­tung, Her­stel­lung und Nut­zung der Klin­ge in der Ge­schich­te der Mensch­heit wid­met. Es ver­fügt ei­ne in­ter­na­tio­nal be­deu­ten­de Samm­lung von Blank­waf­fen und Schneid­ge­rä­ten al­ler Art und be­her­bergt die größ­te Be­steck­samm­lung der Welt.

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Die Sammlung des Textilmuseums Krefeld umfasst etwa 30.000 Objekte aus allen Teilen der Welt, © Tourismus NRW e.V.

Deut­sches Tex­til­mu­se­um Kre­feld

Kost­bar­kei­ten aus Samt und Sei­de

Im Her­zen des mit­tel­al­ter­li­chen Burgstädt­chens Kre­feld-Linn am Nie­der­rhein hü­tet das Deut­sche Tex­til­mu­se­um ei­nen kost­ba­ren Schatz. Rund 30.000 Tex­ti­li­en aus der An­ti­ke bis in die Ge­gen­wart la­gern hier in spe­zi­ell kli­ma­ti­sier­ten Ar­chi­ven. Das Mu­se­um zeigt jähr­lich zwei bis drei tem­po­rä­re Aus­stel­lun­gen zu wech­seln­den The­men, in den Um­bau­pha­sen bleibt das Mu­se­um ge­schlos­sen.

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bestimmung-herrenmensch-wsp-01-vogelsang-ip-roman-hoevel, © Roman Hövel

Fo­rum Vo­gel­sang IP

Ge­schich­te er­fah­ren. Na­tur er­le­ben. Zu­kunft ge­stal­ten.

Mit der Or­dens­burg Vo­gel­sang hoch über dem Na­tio­nal­park Ei­fel de­mons­trier­ten die Na­tio­nal­so­zia­lis­ten einst ih­re men­schen­ver­ach­ten­de Über­heb­lich­keit. Heu­te ist das Ge­län­de ein „In­ter­na­tio­na­ler Platz (IP) für To­le­ranz, Viel­falt und ein fried­li­ches Mit­ein­an­der“. Ein Ort, an dem Ge­schich­te er­fah­ren, Na­tur er­lebt und Zu­kunft ge­stal­tet wird.

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Ein besonderes Museum: hier in der Gesenkschmiede wird noch produziert, © Tourismus NRW e.V.

Ge­senk­schmie­de Hend­richs

Werk­statt für die Welt

So­lin­gen war einst die „Werk­statt für die Welt“. Schneid­wa­ren jeg­li­cher Art wur­den im 19.Jahr­hun­dert aus der Stadt im Ber­gi­schen Land in al­le Welt ge­lie­fert. Zu den größ­ten Ge­senk­schmie­den ge­hör­te die 1886 ge­grün­de­te Fir­ma Hend­richs, die als LVR- In­dus­trie­mu­se­um noch kom­plett er­hal­ten ist.

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