Das heutige Gelände des EX-JZE, © Jule Körber

EX-Ju­gend­zen­trum JZE


Wie Wood­stock, nur in Es­sen

Nur noch einige Graffiti-Flächen erinnern daran, dass an dieser Stelle in der Papestraße jahrzehntelang die Essener Subkultur ein Zuhause hatte. 1968, als die Beatwelle langsam auslief, befand sich hier die konspirative Zentrale für das ‚deutsche Woodstock‘. Eine illustre Schar von Kulturaktivisten, darunter der Musikjournalist Rolf-Ulrich Kaiser, der Folkmusiker Bernd Witthüser, der Stadtjugendpfleger Horst Stein und der Leiter des Jugendzentrums Bernhard Graf von Schmettow organisierten die „Internationalen Essener Songtage“. Diese werden zum vielleicht wichtigsten Meilenstein auf dem Weg zu einer eigenständigen deutschen Rock-, Folk- und Songkultur. Denn sie verbinden internationale progressive Rockmusik von Frank Zappas Mothers of Invention, der sogar im Beirat der Veranstaltung sitzt, mit der neuen experimentellen Rockmusik aus Deutschland. Elf Monate vor Woodstock treten über 200 Acts vor gut 40.000 Zuschauern auf, darunter die Experimentalisten von Amon Düül und Tangerine Dream, Inga Rumpfs folkrockige City Preachers, die Agitationsrocker von Floh de Cologne, aber auch die politischen Liedermacher. Statt Liebe und Frieden stehen in Essen jedoch die politische Auseinandersetzung und die gesellschaftliche Rolle der Kunst im Vordergrund, Themen, die von nun an ein fester Bestandteil der Popgeschichte des Ruhrgebiets bleiben werden. Fast 50 Jahre lang, bis zu seiner Schließung 2010, bleibt das "JZE" unverzichtbares Zentrum der Essener Subkultur. Hier entwickeln sich Punk, Metal und Musikexperimente.

Weitere Informationen
Papestraße 1, 45147 Essen

Al­le Pop­spots im Ruhr­ge­biet

Der Blick auf die TAO Spielhalle von der Straße aus, © Tourismus NRW e.V.

TAO - Spiel­hal­le

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Der Schallplattenladen Onkel Stereo in Duisburg, © Ole Löding

On­kel Ste­reo

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Matrix Crowd, © Matrix

EX-Künst­ler WG B56

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FZW crowd, © FZW

EX-Ten­to­ri­um/ EX-Del­ta Mu­sik Park

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Westfalenhalle, © Tourismus NRW e.V.

West­fa­len­hal­len Dort­mund

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Yeah Records Front, © Sabrina Schmidt

Yeah Re­cor­ds

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Club Bahnhof Ehrenfeld, © Ole Löding

Wohn­zim­mer GE

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Matrix Crowd, © Matrix

Ma­trix Bo­chum

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Blick auf das Bermuda3Eck, © Tourismus NRW e.V.

Ber­mu­da3Eck Haupt­platz

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Grugahalle Essen, © Rainer Schimm

Die Pop-Rou­te Es­sen

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Rott5Theater, © Tourismus NRW e.V.

Rott5Thea­ter

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Schauspielhaus

Schau­spiel­haus

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Club Bahnhof Ehrenfeld, © Ole Löding

Kö­nigs­al­lee

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Der Nebeneingang zur Matthäuskirche Buer-Middelich, © Jule Körber

Mat­thä­us­kir­che Buer-Mid­de­lich

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Die Fußgängerzone der Kortumstraße, © Tourismus NRW e.V.

Kort­um­s­tra­ße

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FZW crowd, © FZW

Goe­the­bun­ker

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Vestlandhalle heute, © Tourismus NRW e.V.

Vest­land­hal­le

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Zeche sign

Ze­che Carl

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Südrock, © Michael Wrede

Süd­rock

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