3 Türme Weg Hagen Bank, © Tourismus NRW e.V., Hannah Förster

Drei Tür­me Weg


Ru­he und Na­tu­ridyl­le am Ran­de des Ruhr­ge­biets

3 Türme Weg Ausblick Hagen, © Tourismus NRW e.V., Silke Dames

Pulstrei­ber und Ru­he­zo­nen


An­spruchs­vol­le Stre­cke mit schö­nen Rast­plät­zen

Dieser Weg durch die Wälder rund um Hagen ist in doppeltem Sinne etwas fürs Herz: Mit seinem Auf und Ab sorgt er zum einen immer wieder für erhöhte Herzschlagfrequenzen. Zum anderen führt er auf seiner rund zwölf Kilometer langen Runde an Orte und zu Begegnungen, die das Herz aufgehen lassen: Silke und Hannah berichten von Wildschweinen und Schmetterlingen, Aussichtspunkten und Picknickplätzen, besonderen Vogelhäuschen und Gaststätten, in denen Gäste auch bewirtet werden, wenn eigentlich geschlossen ist.

3 Türme Weg Hagen Fernsehturm , © Tourismus NRW e.V., Silke Dames

Von Turm zu Turm


Vier­tes Ex­em­plar ge­sich­tet

Die drei namensgebenden Bauwerke, die allesamt zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu Ehren verschiedener Persönlichkeiten errichtet worden sind, stellen zum einen selbst schöne Fotomotive dar und bieten zum anderen schöne Ausblicke auf das Umland – sofern ihre Aussichtsplattformen denn geöffnet sind. Während Bismarckturm und Eugen-Richter-Turm während der Coronazeit in der Regel geschlossen sind, hat der Kaiser-Friedrich-Turm meist geöffnet und lädt gegen eine Spende von 50 Cent zur einer Turmbesteigung ein. Von oben haben Besuchende bei gutem Wetter einen wunderschönen weiten Blick ins Ennepetal und ins Ruhrtal bis nach Bochum. Am Fuße des Turms bietet eine Gaststätte mit Biergarten eine weitere schöne Möglichkeit zu einer Pause, nur nicht donnerstags, dann ist Ruhetag.

Übrigens haben wir am Wegesrand einen weiteren (Fernmelde-)Turm entdeckt, der aber als Zweckbau ohne Aussichtsplattform wohl nicht mitgezählt wird. Um ihm dennoch das Gefühl zu geben, dazuzugehören, haben wir ihn trotzdem fotografiert ;)

3 Türme Weg Wildschwein, © Tourismus NRW e.V., Silke Dames

Stipp­vi­si­te bei Wald­be­woh­nern


Wild­schwein-Heim und Vo­gel­vil­la

Auf unserem Weg durch den Wald sind wir auch auf Einheimische gestoßen: Im Saupark, der ein paar hundert Meter von der eigentlichen Strecke entfernt in einer Talmulde liegt, lebt eine Wildschweinfamilie aus mehreren Generationen: Zuerst haben wir die Tiere nur gerochen, aber schließlich auch gesehen, insbesondere ein schon ergrautes Wildschwein ist netterweise auch für ein Foto stehen geblieben. Auf ein Wildgehege für Damwild stoßen wir später auch noch, die Bewohner waren aber nicht vorzufinden. Stattdessen haben wir eine andere Entdeckung gemacht: Bunte Vogelhäuschen an unterschiedlichen Stellen, etwa eines in verschiedenen Blautönen gestaltete „Villa Osthaus“ oder eine in orange und rot gehaltene „Villa van de Velde“ sorgen für Farbtupfer im Wald und weisen auf die Verknüpfung der Stadt Hagen mit der Bauhaus-Bewegung hin. Noch heute zeugen Gebäude im ganzen Stadtgebiet davon, das hier einst ein Zentrum für die künstlerische Reformbewegung zu finden war.

3 Türme Weg Hagen Stadtpark, © Tourismus NRW e.V., Hannah Förster

Ruhe­oa­sen am Stadt­rand


Rast im Wald und auf der Lich­tung

Immer wieder kommen wir unterwegs ganz schön aus der Puste, rund 250 Höhenmeter sind bergauf und auch wieder abwärts zu bewältigen. Zum Glück bieten aber viele und ganz verschiedene Orte am Wegesrand Gelegenheit zur Pause – und zum Atemholen. Ob Sonnenhang am Bismarckturm, Bänke mitten im Wald oder am Rand einer Lichtung, Streuobstwiese oder die vielen schönen Aussichtsorte, die wir beim Durchqueren einer Schrebergartenanlage entdecken: Anlässe für erholsame und sehenswerte Zwischenstopps gibt es viele auf diesem Weg. Was uns erstaunt: Obwohl der Weg verkehrsgünstig liegt – wir sind mit dem Zug angereist und vom Hauptbahnhof aus gut einen Kilometer bis zum Startpunkt gelaufen – hören wir keinen Verkehr oder andere Stadtgeräusche, sondern nur den Wind in den Bäumen.

www.3tuermeweg.de

Top-Tipps zur Tour

High­lights auf der Tour und Zwi­schen­stopps, die klei­ne Ab­ste­cher loh­nen: Au­gen auf, die­se Or­te sol­lest Du auf kei­nen Fall ver­pas­sen.

3 Türme Weg Hagen Gaststätte Waldlust, © Tourismus NRW e.V., Silke Dames

Re­stau­rant Wald­lust

In der Nä­he von Start und Ziel be­fin­det sich, in ei­nem hüb­schen Fach­werk­bau und idyl­lisch am Wal­des­rand ge­le­gen das Ho­tel und Re­stau­rant Wald­lust. Als wir vor­bei kom­men und uns um­schau­en, sind bei­de Häu­ser ge­schlos­sen, den­noch dür­fen wir in der Son­ne Platz neh­men und be­kom­men le­cke­ren Kaf­fee und köst­li­chen Ku­chen ser­viert.

Osthaus Museum Hagen, © Werner Hannappel

Ost­haus Mu­se­um Ha­gen

Ha­gen ist Kunst­ken­nern ein Be­griff und auch für in­ter­es­sier­te Ak­tiv­ur­lau­ber loh­nens­wert: Das In­te­ri­eur des heu­ti­gen Ost­haus Mu­se­ums Ha­gen, 1902 als Mu­se­um Folk­wang er­öff­net, ist von Hen­ry van de Vel­de ge­stal­tet wor­den. Der Schwer­punkt der Samm­lung liegt auf der frü­hen klas­si­schen Mo­der­ne, dem Ex­pres­sio­nis­mus und der Neu­en Sach­lich­keit. Wei­te­re ar­chi­tek­to­nisch be­son­de­re Ge­bäu­de sind als Spu­ren des Auf­bruchs die­ser Zeit noch heu­te sicht­bar.

3 Türme Weg Hagen Stadtpark, © Tourismus NRW e.V., Hannah Förster

Stadt­gar­ten

Die­ser schö­ne Park am Hang ist Start- und Ziel­punkt der Rund­wan­de­rung und lohnt mit sei­nen gro­ßen, al­ten Bäu­men, ei­nem Teich samt Spring­brun­nen, ei­nem Re­stau­rant und vie­len schö­nen Bän­ken in der Son­ne ei­nen län­ge­ren Auf­ent­halt.

  • 3 Türme Weg Hagen Kaiser-Friedrich-Turm, © Tourismus NRW e.V., Hannah Förster
    3 Türme Weg Hagen Kiosk, © Tourismus NRW e.V., Silke Dames
    3 Türme Weg Hagen Gaststätte , © Tourismus NRW e.V., Hannah Förster
  • 3 Türme Weg Wiese, © Tourismus NRW e.V., Hannah Förster
    3 Türme Weg Hagen Vogelhaus, © Tourismus NRW e.V., Silke Dames
    3 Türme Weg Turm, © Tourismus NRW e.V., Hannah Förster

Na­tur­er­leb­nis­se

Ent­de­ckun­gen im Ruhr­ge­biet

Den Grugapark gibt es bereits seit 1929 in Essen, © Grugapark Essen

Gruga­park

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Der Oelchenshammer, der zum LVR-Industriemuseum Kraftwerk Ermen & Engels gehört, ist die letzte wasserbetriebene Schmiede im Oberbergischen Land., © LVR Industriemuseum

In­dus­trie­kul­tur im Rhein­land per Rad

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Ausblick in die niederrheinische Landschaft, © Foto Oliver Franke / Tourismus NRW e.V.

Rö­mer-Lip­pe-Rou­te

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Aussicht Ruhrtalradweg, © RuhrtalRadweg, Dennis Stratmann

Ruhr­tal­rad­weg

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Luftaufnahme vom Tetraeder auf einer Halde in Bottrop., © Dominik Ketz, Tourismus NRW e.V.

Hal­den-Hü­gel-Hop­ping

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Das Stahlwerk in Duisburg präsentiert sich heute in grünem und buntem Gewand, © Thomas Berns

Na­tur im Land­schafts­park Duis­burg-Nord

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