Auf der Cranger Kirmes haben Besucher die Wahl zwischen einer Vielzahl an Fahrgeschäften, © Stadtmarketing Herne GmbH

Cran­ger Kir­mes in Her­ne

Der Jahr­markt der Su­per­la­ti­ve im Ruhr­ge­biet

Einst klei­ner Pfer­de­markt, heu­te größ­tes Volks­fest NRWs: Die Kir­mes im Her­zen des Ruhr­ge­biets ist mit mehr als 500 Schau­stel­lern ein Jahr­markt der Su­per­la­ti­ve.

Die Cranger Kirmes ist heute eine Kirmes der Superlative: Auf 111.000 Quadratmetern Fläche bauen jedes Jahr Anfang August mehr als 500 Schaustellende ihre Fahrgeschäfte, Stände und Buden auf. Kirmesbesuchende, die wirklich alles sehen und erleben wollen, müssen insgesamt fünf Kilometer Frontfläche abschreiten – was an einem einzigen Tag kaum zu schaffen ist.

Und nicht nur aufgrund der Menge an Attraktionen lohnt es sich, wiederzukommen: Die Cranger Kirmes punktet auch mit Europas größter transportabler Wildwasserbahn, mit einem 50 Meter hohen Riesenrad sowie mit vielen weiteren Fahrgeschäften, die oftmals hier ihre Premiere feiern.

4 Mio. Besucher jährlich

Kein Wunder also, dass jeden Sommer rund vier Millionen Menschen ins Ruhrgebiet strömen um sich in Herne vom bunten Kirmestreiben begeistern zu lassen, das sich zehn ganze Tage lang am Ufer des Rhein-Herne-Kanals ausbreitet.

So groß und überwältigend die Cranger Kirmes heute daherkommt, so klein fing einst alles an: Die heutige Kirmes geht auf einen Pferdemarkt zurück, der sich vom 15. Jahrhundert an nach und nach zu einem Jahrmarkt entwickelte. Auf dem Cranger Pferdemarkt wurden seit dem Mittelalter die zusammengetriebenen Wildpferde aus dem Emscherbruch verkauft.

Tradition: Pferdemarkt

Die „Emscherbrücher Dickköpfe“, wie der Volksmund die Pferde nannte, galten bei Kaufenden als besonders zäh und ausdauernd und der Pferdemarkt war dementsprechend beliebt und wuchs schnell zu einem Spektakel an.

Zu den Pferdehändler:innen gesellten sich mit der Zeit Spielleute, Tanzgruppen, Taschenspielende, Zaubernde, Wahrsagende, Schaustellende und Kirmesleute, die auch jene Gäste unterhielten, die gar kein Pferd kaufen wollten. Die Wildpferde sind heute längst Geschichte – vor gut 150 Jahren wurde das letzte Pferd aus dem Emscherbruch in Crange verkauft.

Dafür erfreute sich der Jahrmarkt noch größerer Beliebtheit und mit der Industrialisierung und dem Bergbau wuchs die Bevölkerung im Ruhrgebiet sprunghaft an und damit auch die Besucherzahlen der Cranger Kirmes.

Größtes Volksfest in NRW

Ganz traditionell findet zum Auftakt der Kirmes auch heute noch ein Pferdemarkt statt. Der Schwerpunkt des Volksfestes liegt in Crange jedoch auf der breiten Palette an Fahrgeschäften. Auf keiner anderen Kirmes gibt es so viele Schaustellende mit Lauf- und Fahrgeschäften wie auf dem größten Volksfest Nordrhein-Westfalens.

Aber auch die Imbiss- und Mandelbuden, die Los- und Schießstände und vieles mehr gehören zur Cranger Kirmes und begeistern jedes Jahr große und kleine Besucher.

Termin: 4. bis 13. August 2023

www.cranger-kirmes.de

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Keine andere deutsche Kirmes bietet so viele verschiedene Fahrgeschäfte wie die Cranger Kirmes, © Stadtmarketing Herne GmbH
Auch Klassiker wie das Kettenkarussell finden Besucher auf der Cranger Kirmes, © Stadtmarketing Herne GmbH
Auf der Cranger Kirmes haben Besucher die Wahl zwischen einer Vielzahl an Fahrgeschäften, © Stadtmarketing Herne GmbH
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