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Forum Vogelsang IP


Geschichte erfahren. Natur erleben. Zukunft gestalten.

Mit der Ordensburg Vogelsang hoch über dem Nationalpark Eifel demonstrierten die Nationalsozialisten einst ihre menschenverachtende Überheblichkeit. Heute ist das Gelände ein „Internationaler Platz (IP) für Toleranz, Vielfalt und ein friedliches Miteinander“. Ein Ort, an dem Geschichte erfahren, Natur erlebt und Zukunft gestaltet wird.

Die beste Aussicht über den geschichtsträchtigen Ort Vogelsang und die Schönheiten des Nationalparks Eifel haben die Besucher von der Aussichtsplattform des 48 Meter hohen Vogelsang-Turms. Über eine historische Wendeltreppe geht es hinauf, bevor der Blick dann über das Gelände inmitten der dicht bewachsenen Wälder schweift, in denen die Natur seit nunmehr 15 Jahren sich selbst überlassen wird.

Vor mehr als 70 Jahren ließen die Nationalsozialisten hier, hoch über dem Urftsee, eines ihrer größten Bauwerke überhaupt errichten. Die Anlage ist noch komplett erhalten und steht heute unter Denkmalschutz. Bei täglichen Führungen über das rund 100 Hektar große Gelände, das zuletzt von den belgischen Streitkräften als Truppenübungsplatz genutzt wurde, erfahren Besucher Hintergründe zu Geschichte und Architektur der Ordensburg Vogelsang.

Den Mittelpunkt  bildet das moderne Besucherzentrum im historischen Forum Vogelsang IP, eine internationale Begegnungsstätte und Forschungseinrichtung. So geht die Dauerausstellung „Bestimmung: Herrenmensch. NS-Ordensburgen zwischen Faszination und Verbrechen“ der gesellschaftlichen Frage nach, wie es zu dem größten Verbrechen in der europäischen Geschichte kommen konnte. Konkretes Täterhandeln wird dabei ebenso in den Blick genommen wie die Perspektive der Opfer.

Das Forum Vogelsang IP fühlt sich jedoch nicht nur der Vergangenheit verpflichtet, sondern mehr noch der Gegenwart und Zukunft. Neben Führungen durch die Dauerausstellung veranstaltet die Akademie Vogelsang IP deshalb regelmäßig Workshops, Seminare und Fortbildungen zu historisch-politischen Themen. Hinzu kommen ein regelmäßiges KulturCafé, bei dem die Menschen miteinander ins Gespräch kommen, und Veranstaltungen im nostalgischen Kinosaal mit 1000 Plätzen.

Seit im Jahr 2004 der Nationalpark Eifel gegründet wurde,, beheimatet das Forum Vogelsang IP außerdem das Nationalpark-Zentrum und mithin eine zweite große Dauerausstellung. Vom Sound of Nature“ werden die Besucher in der Schau „Wildnis(t)räume“ empfangen. Bäume rauschen sanft im Wind, Vögel zwitschern und es raschelt leise im Laub. Wer nicht gerade selbst mit dem Ranger im Nationalpark unterwegs ist, erlebt die Natur auch hier mit allen Sinnen und macht zudem überraschende Entdeckungen. Auf insgesamt 2.000 Quadratmetern werden die Besucher durch faszinierende Wasserwelten geleitet, sie nehmen die Umwelt durch das Facettenauge eines Insektes wahr und stehen plötzlich einem gewaltigen Rothirschen gegenüber, der hier mit elf Tieren pro Quadratkilometer die größte Population in der Eifel bildet. Wie die gesamte Anlage des Forums Vogelsang IP, inklusive Gastronomie, Besucher- und Tagungszentrum, ist auch die Ausstellung „Wildnis(t)räume“ barrierefrei. Sie informiert in vier Sprachen über das, was im Laufe der Jahrhunderte im „Urwald von morgen“ geschieht. Denn auch die Natur ist schließlich eine zentrale Zukunftsfrage.

Öffnungszeiten:
Besucherzentrum, Ausstellungen:
täglich 10.00 - 17.00 Uhr
Heiligabend und Silvester: 10.00 - 14.00 Uhr

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Dein Kulturpäckchen


Erlesene Ziele, unendliche Entdeckungen

Kulturpäckchen

Mit der Ordensburg Vogelsang demonstrierten die Nationalsozialisten hier einst ihre Überheblichkeit und Menschenverachtung. Heute ist das Forum Vogelsang ein „Internationaler Platz für Toleranz, Vielfalt und friedliches Miteinander“ mit einer wunderbaren Aussicht über den Nationalpark.

Idee

Kulturpäckchen: Deine Tipps für den nächsten Kurztrip

Platz für Kontraste: Zwischen NS-Geschichte und wilder Natur

  • Der kleine Ort Schleiden liegt mitten im Nationalpark Eifel.
  • Mit der Ordensburg Vogelsang demonstrierten die Nationalsozialisten hier einst ihre Überheblichkeit und Menschenverachtung. Heute ist das Forum Vogelsang ein „Internationaler Platz für Toleranz, Vielfalt und friedliches Miteinander“ mit einer wunderbaren Aussicht über den Nationalpark. Zeit solltest Du Dir für die Dauerausstellung nehmen, die über die Geschichte des Ortes informiert und der Frage nachgeht, wie es zu dem größten Verbrechen in der europäischen Geschichte kommen konnte.
  • Blätterrauschen und Vogelgezwitscher empfängt Dich nebenan, im Nationalpark-Zentrum. Schon wenn Du die Ausstellung „Wildnis(t)räume“ betrittst, findest Du Dich mitten im Urwald von morgen wieder.
  • Gleichermaßen ein Genuss sind die Aussicht und die regionalen Produkte aus der Eifel in der Gastronomie Vogelsang oder im Bauerncafé Morsbacher Hof im nahegelegenen Schleiden.
  • Tipp: Es lohnt sich, vor einem Besuch in den Veranstaltungskalender des Vogelsang IP zu schauen. Es finden regelmäßig interessante Führungen und Workshops statt.

Ausflugstipp: Auf jeden Fall solltest Du einen Abstecher ins benachbarte Monschau machen. Dort erwartet Dich nicht nur ein pittoreskes mittelalterliches Zentrum, sondern auch eine inspirierende Kulturszene und kulinarische Genüsse nach regionalen Rezepten. Alternativ: Eine Wanderung durch das Neffgesbachtal im Nationalpark Eifel bis zum ehemaligen Dorf Wollseifen.

Übernachtungstipp: Hotel Friedrichs in Gemünd.

Was dahinter steckt

46 Kurzreise-Empfehlungen, jedes einzelne ein Unikat, gefüllt mit allen Zutaten für einen wunderschönen Tag – oder auch zwei oder drei, das sind die Kulturpäckchen im KulturReiseLand NRW.

Ob Kloster oder Künstlerhaus, Ritterburg oder Wasserschloss, Höhle oder Industriedenkmal – Dein NRW hat sich alle Ziele genau angesehen, ausgewählt und mit besonderen Empfehlungen der Region zum Päckchen geschnürt. Darin finden sich neben den Kulturschätzen Köstlichkeiten und Traditionen, kleine Wanderungen und Radtouren, Stadtbummel und Tipps für besondere Übernachtungen.

Impressionen & Videos


Lass Dich inspirieren: Dein NRW in Bildern

eroeffnung-forum-vogelsang-ip-153-vogelsang-ip-roman-hoevel, © Roman Hövel
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