Schloss Oberhausen, Außenansicht mit Gasometer, © Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, Foto: Thomas Wolf

Schloss Ober­hau­sen in Ober­hau­sen

Zen­trum für bil­den­de Kunst und ein ech­ter Blick­fang

Die Lud­wig­ga­le­rie ist im Her­ren­haus der An­la­ge ein Hort für Kunst­wer­ke und Klein­odi­en. Hin­ter der ro­sa­far­be­nen Fas­sa­de fin­den sich Ma­le­rei­en, Fo­to­gra­fi­en, Zeich­nun­gen und Zeit­zeug­nis­se. Vom Schloss sind Tou­ren in den Kai­ser­gar­ten, zu Stand­or­ten des LVR-In­dus­trie­mu­se­ums oder Eu­ro­pas größ­tem Ein­kaufs­zen­trum mög­lich.

Das Schloss Oberhausen ist eine zentrale Anlaufstelle für Fans der bildenden Kunst, ein Blickfang inmitten des wunderschönen Kaisergartens und ein möglicher Startpunkt für erlebnisreiche Kulturtouren im Ruhrgebiet: Das ausgefallene Gebäude – das direkt am Rhein-Herne-Kanal und der künstlerisch gestalteten Brücke „Slinky Springs to Fame“ liegt – fällt bereits von Weitem durch seine rosafarbene Fassade mit weißen Akzenten auf. Museumsfreunde betreten die im dreiflügeligen Herrenhaus gelegene Ludwiggalerie durch einen imposanten Glasvorbau, der von Kennern gerne „Vitrine“ genannt wird.

Kleinodien eines Sammlerehepaars

Hinter den durchsichtigen, erleuchteten Wänden eröffnen sich den Gästen lange Gänge voller Schätze aus unterschiedlichen Kunstbereichen. Dabei setzt die Galerie vier ausgewählte Akzente: In der Sammlung Ludwig können Besucher die Kleinodien des Sammlerehepaars Peter und Irene Ludwig bewundern. In der populären Galerie erinnern Comics, Cartoons und Buchillustrationen an bekannte Figuren wie Donald Duck oder den Struwwelpeter. Die sogenannte Lichtbild Galerie stellt Ausnahmefotografien von Ikonen wie Arthur „Weegee“ Fellig oder Eve Arnold vor. In der Landmarkengalerie spüren Geschichtsinteressierte dem Wandel der Region nach. Besucher können die Entwicklung vom Stahl- und Industriegebiet zum Kultur- und Freizeitzentrum nachvollziehen. Sonderausstellungen widmen sich zudem Stilrichtungen wie der Pop Art, Comic-Legenden wie Fix und Foxi oder Epochen der Fotografie.

Von dem Innenhof der Schlossanlage, die als gräflicher Wohnsitz zwischen 1804 und 1820/1821 erbaut und ausgestaltet wurde, gelangen Reisende dann mit nur wenigen Schritten zum kleinen Schloss. Hier geht die vielfältige Kulturreise weiter, auch wenn der nächste Halt zum Nachdenken anregt. Denn im südlichen Seitenflügel des Baus ruft die eigens eingerichtete Gedenkhalle die Gräueltaten des Holocausts mit einer Dauerausstellung in die Erinnerung. Erholung verspricht im Gegenzug das angeschlossene Café, in der sich die Gäste eine Ruhepause gönnen können.

Weitere touristische Anlaufpunkte

Mit neuer Kraft fällt ein Abstecher zu einem Standort des LVR-Industriemuseums leichter. In der St. Antony-Hütte, die in der Siedlung Eisenheim liegt, können Entdecker der Geschichte der Stahlindustrie im Revier auf den Grund gehen. In der Zinkfabrik Altenberg zeugen zahlreiche Maschinen wie ein Schmiedehammer oder eine Dampflokomotive vom technischen Fortschritt des 18. und 19. Jahrhunderts. Sie befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs. Etliche Buslinien fahren von hier direkt zur Neuen Mitte, dem idealen Startpunkt für einen Bummel durch Europas größtes Einkaufszentrum „Westfield Centro“.

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Schloss Oberhausen, Außenansicht mit Gasometer, © Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, Foto: Thomas Wolf
Schloss Oberhausen, Haupthaus mit Haring-Kunstwerk, © Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, Foto: Thomas Wolf
Schloss Oberhausen, Kleines Schloss, © Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, Foto: Thomas Wolf
Slinky Springs to Fame, Außenansicht des Brückenkunstwerkes, © RuhrTourismus, Foto: Jochen Schlutius

Weitere Infos

Was Du noch wissen solltest

Kontakt

Ludwiggalerie Schloss Oberhausen
Konrad-Adenauer-Allee 46
46049 Oberhausen
Telefon: +49 208 412 49 28
Web: https://www.ludwiggalerie.de/

Anreise

mit Google Maps
mit der Deutschen Bahn

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch 11:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag 11:00 - 18:00 Uhr
Freitag 11:00 - 18:00 Uhr
Samstag 11:00 - 18:00 Uhr
Sonntag 11:00 - 18:00 Uhr
Feiertag 11:00 - 18:00 Uhr

Geschlossen: Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr

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