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Natursteig Sieg auf stillen Pfaden entlang der Sieg, © RadRegionRheinland e.V.

Na­tur­steig Sieg


Ein­sa­me Na­tur und herr­li­che Aus­bli­cke

Ge­heim­nis­vol­le We­ge füh­ren Wan­de­rer auf dem Na­tur­steig Sieg zu Bur­gen und Klös­tern, durch idyl­li­sche Ort­schaf­ten und im­mer wie­der hin­un­ter zur Sieg.

Wer Stille und Erholung sucht, ist auf dem Natursteig Sieg im Rhein-Sieg-Kreis östlich von Bonn richtig. Abseits der belebten Touristenpfade führt er über fast 200 Kilometer von Siegburg über Windeck bis nach Mudersbach (Sieg) durch einsame Natur und begeistert mit herrlichen Aussichten und einem abwechslungsreichen Wegeverlauf. Der Deutsche Wanderverband hat die Route daher als "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet.

Zu großen Teilen führt der Natursteig Sieg über bestehende, vielfach historische Routen, die vor der Eröffnung teilweise komplett freigeschnitten werden mussten, weil sie lange nicht mehr genutzt worden waren. Auch heute wird die Strecke nicht von breiten Wanderwegen, sondern von schmalen Pfaden geprägt, die sich immer wieder hinunter an die Sieg und hinauf zu den angrenzenden waldreichen Höhenzügen schlängeln.

Ortschaften aus dem Mittelalter

Entlang des Weges warten immer wieder Burgen und Klöster, alte Kirchen und idyllische Ortschaften auf die Wanderer. Fast zu Beginn der Tour liegt beispielsweise die mittelalterliche Stadt Blankenberg, deren gesamter Ortskern mit Burganlage und Fachwerkhäusern 1992 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Unweit der Burg bietet sich vom Stachelberg aus ein herrlicher Blick auf die Siegschleife.

Rätsel geben bis heute die Überreste des Ringwalls im Staatsforst Neunkirchen-Seelscheid auf. Ihre genaue Funktion ist ebenso unklar wie der Zeitpunkt ihrer Erbauung. Wissenschaftler gehen jedoch davon aus, dass die Anlage einst der Bevölkerung als „Fliehburg“ zum Rückzug bei Kriegsgefahr diente.

Einen Abstecher wert ist für Geschichtsfreunde auch das Besucherbergwerk Grube Silberhardt in Windeck, das an die lange Tradition des Silber- und Erzabbaus in der Region erinnert.

Trittsicherheit ist gefragt

Wer sich lieber ganz aufs Wandern konzentrieren möchte und dabei die Herausforderung nicht scheut, ist auf der Etappe zwischen Herchen und Schladern richtig. Hier sind Ausdauer und Trittsicherheit gefragt. Denn es gilt nicht nur, kräftige Höhenunterschiede zu meistern, auf schmalen Pfaden geht es auch über Stock und Stein. Die herrlichen Blicke auf die Sieg und die Burg Windeck entschädigen jedoch für alle Anstrengungen.

Für bessere Planbarkeit und maximales Wandervergnügen ist der Natursteig Sieg in 14 Etappen aufgeteilt, die jeweils zwischen elf und 20 Kilometer lang sind. So eignen sich die einzelnen Touren auch für einen Tages- oder Halbtagesausflug. Eine Besonderheit des Wanderweges ist auch seine sehr gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

1. Etappe:
Siegburg - Hennef

2. Etappe:
Hennef - Stadt Blankenberg

3. Etappe:
Stadt Blankenberg - Merten

4. Etappe:
Merten - Eitorf

5. Etappe:
Eitorf - Herchen

6. Etappe:
Herchen - Herchen (Schleife um Herchen)

7. Etappe:
Herchen - Schladern

8. Etappe:
Schladern - Au

9. Etappe:
Au - Wissen

10. Etappe:
Wissen - Wissen

11. Etappe:
Wissen - Scheuerfeld

12. Etappe:
Scheuerfeld - Alsdorf

13. Etappe:
Alsdorf - Kirchen

14. Etappe:
Kirchen - Mudersbach

Karte von NRW

Tour im Überblick


Infos, Daten & Tourverlauf

Streckenlänge in km
115.0
Dauer in Tagen
-
Geh-/Fahrzeit in Stunden
-

Höchster Punkt in Meter
330
Höhenmeter bergauf
-
Höhenmeter bergab
-
Tour Level
Schwierigkeitsgrad
mittel

Impressionen & Videos


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Rot­haar­steig

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Natursteig Sieg auf stillen Pfaden entlang der Sieg, © RadRegionRheinland e.V.
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