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Peter-August-Böckstiegel Haus in Werther, © Tourismus NRW e.V.

Kul­tur­Land­par­tie


Wun­der­schö­ne Zie­le für ei­nen er­hol­sa­men Aus­flug ins Grü­ne. Oder ins Blaue.

Kunstgenuss gepaart mit landschaftlicher Schönheit: Abseits der urbanen Zentren bietet der ländliche Raum in Nordrhein-Westfalen die wunderschöne Kulisse für einen aktiven und zugleich erholsamen Ausflug ins Grüne. Oder ins Blaue. Mit dem Picknickkorb, ein wenig Muße und Neugier im Gepäck führt die KulturLandpartie zu idyllisch eingebetteten Wasserburgen und Schlössern, Ausstellungen in pittoreskem Ambiente und prächtigen Gartenanlagen. Mal wird der Ausflug gar selbst zur nostalgischen Zeitreise. Und immer wieder eröffnen sich beim Kulturerleben traumhafte Blicke über die malerischen Wälder und Wiesen.

Das fürstliche Residenzschloss im Stil der Weserrenaissance, © Tourismus NRW e.V.

Lip­pi­sches Lan­des­mu­se­um Det­mold

Lan­des­ge­schich­te und Kul­tu­ren der Welt

Be­reits im Jahr 1835 ge­grün­det, ver­fügt das Lip­pi­sche Lan­des­mu­se­um in Det­mold heu­te über ei­ne um­fang­rei­che Samm­lung von Kul­tur­gü­tern aus der Re­gi­on Lip­pe und vie­len Tei­len der Welt. Von Fun­den aus der Stein­zeit über his­to­ri­sches Spiel­zeug, Mö­bel und Klei­der bis hin zu wert­vol­len Öl­ge­mäl­den reicht die Aus­wahl der Ex­po­na­te im größ­ten und äl­tes­ten Re­gio­nal­mu­se­um Ost­west­fa­lens.

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Eigentlich eine zu groß geratene Villa: Schloss Drachenburg in Königswinter, © Tourismus NRW e.V.

Schloss Dra­chen­burg in Kö­nigs­win­ter

Pu­re Rhein­ro­man­tik im Na­tur­park Sie­ben­ge­bir­ge

Steil berg­auf geht’s mit der Zahn­rad­bahn. Vom Dra­chen­fels bei Kö­nigs­win­ter, Deutsch­lands meist „be­stie­ge­nem“ Berg, reicht der Blick weit über den Rhein. Schon auf hal­ber Stre­cke lohnt ein Stopp auf Schloss Dra­chen­burg.

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Kernburg und Vorburg der Burg Vischering vor der typischen Landschaft des Münsterlands, © Tourismus NRW e.V.

Burg Vi­sche­ring in Lü­ding­hau­sen

Ei­ne der äl­tes­ten Was­ser­bur­gen West­fa­lens

Ei­ner Feh­de ver­dankt West­fa­len ei­ne der schöns­ten und best­er­hal­te­nen Wehr­an­la­gen aus dem Mit­tel­al­ter. Im Jahr 1271 auf Ge­heiß des müns­te­ri­schen Fürst­bi­schofs er­rich­tet, be­hei­ma­tet Burg Vi­sche­ring heu­te ein his­to­ri­sches Mu­se­um, ei­ne Aus­stel­lung über Schlös­ser und Bur­gen so­wie Räu­me, in de­nen Wech­sel­aus­stel­lun­gen und Events statt­fin­den. Sie lockt jähr­lich rund 80.000 Be­su­cher nach Lü­ding­hau­sen. Das schöns­te Ex­po­nat aber ist die Burg selbst.

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bestimmung-herrenmensch-wsp-01-vogelsang-ip-roman-hoevel, © Roman Hövel

Fo­rum Vo­gel­sang IP

Ge­schich­te er­fah­ren. Na­tur er­le­ben. Zu­kunft ge­stal­ten.

Mit der Or­dens­burg Vo­gel­sang hoch über dem Na­tio­nal­park Ei­fel de­mons­trier­ten die Na­tio­nal­so­zia­lis­ten einst ih­re men­schen­ver­ach­ten­de Über­heb­lich­keit. Heu­te ist das Ge­län­de ein „In­ter­na­tio­na­ler Platz (IP) für To­le­ranz, Viel­falt und ein fried­li­ches Mit­ein­an­der“. Ein Ort, an dem Ge­schich­te er­fah­ren, Na­tur er­lebt und Zu­kunft ge­stal­tet wird.

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DIe Ausstellung über den Storch befindet sich auch im Obergeschoss des Fachwerk-Juwels Windheim No. 2, © Tourismus NRW e.V.

West­fä­li­sches Stor­chen­mu­se­um

„Haus • Hei­mat • Him­mel“

Lan­ge Zeit sah man ihn nur sel­ten. Ge­hör­te der Weiß­storch in der ers­ten Hälf­te des 20. Jahr­hun­derts noch zur länd­li­chen Idyl­le, brü­te­ten in den 1980er Jah­ren nur noch we­ni­ge Paa­re auf Dä­chern, Bäu­men und Nist­hil­fen im gan­zen Land. Im West­fä­li­schen Stor­chen­mu­se­um „Haus • Hei­mat • Him­mel“ in Pe­ters­ha­gen in der Tou­ris­mus­re­gi­on Teu­to­bur­ger Wald er­fah­ren die Be­su­cher, war­um die Stör­che mitt­ler­wei­le nach Ost­west­fa­len-Lip­pe zu­rück­ge­kehrt sind und wie sich die Re­gi­on für den Er­halt ih­res na­tür­li­chen Le­bens­raums ein­setzt.

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Die Barockbrücke, heute auch Hochzeitsbrücke genannt, ist im Park von Schloss Dyck ein beliebtes Fotomotiv., © Tourismus NRW e.V.

Schloss Dyck in Jü­chen

Eng­lisch in­spi­riert und von Was­ser um­ge­ben

„Dy­cker Länd­chen“ wird das klei­ne, ab­ge­schie­de­ne Ter­ri­to­ri­um in Jü­chen im Rhein-Kreis-Neuss lie­be­voll ge­nannt: Über vier In­seln im Kel­zen­ber­ger Bach, um­ge­ben von ei­nem eng­li­schen Land­schafts­gar­ten, er­streckt sich Schloss Dyck mit sei­nen Vor­bur­gen und dem Wirt­schafts­hof. Die An­la­ge ge­hört zu den kul­tur­his­to­risch be­deu­tends­ten Was­ser­schlös­sern des Rhein­lan­des und ist heu­te ein „Zen­trum für Gar­ten­kunst und Land­schafts­kul­tur“.

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Die Klosteranlage in Rheine im Münsterland direkt am Ufer der Ems, © Tourismus NRW e.V.

Klos­ter Bent­la­ge in Rhei­ne

Klos­ter­ge­schich­te trifft Kunst der Mo­der­ne

Am lin­ken Ufer der Ems, in­mit­ten ei­nes Land­schafts­schutz­ge­bie­tes liegt ei­ne der best­er­hal­te­nen mit­tel­al­ter­li­chen Klos­ter­an­la­gen West­fa­lens. Be­reits im Jahr 1803 sä­ku­la­ri­siert und von ei­ner bel­gi­schen Adels­fa­mi­lie zum Schloss um­funk­tio­niert, ist Klos­ter Bent­la­ge heu­te ein Ort der Kunst und der Be­geg­nung. Ne­ben der be­deu­ten­den Samm­lung zur Klos­ter­ge­schich­te be­her­bergt es die West­fä­li­sche Ga­le­rie und ist Treff­punkt nam­haf­ter Ge­gen­warts­künst­ler – und Rad­fah­rer.

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Das ehemalige Kloster und heutige Schloss Corvey ist heute Wohnort des Herzoglichen Hauses Ratibor und Corvey, © Tourismus NRW e.V.

Schloss Cor­vey in Höx­ter

Unesco-Welt­er­be­stät­te mit 1.200-jäh­ri­ger Ge­schich­te

Das ka­ro­lin­gi­sche West­werk in dem ehe­ma­li­gen Be­ne­dik­ti­ner­klos­ter Cor­vey ist ei­nes der äl­tes­ten Bau­wer­ke West­fa­lens. Bis heu­te ist das mäch­ti­ge Turm­ge­bäu­de mit der im­po­san­ten Ein­gangs­hal­le im Kreis Höx­ter kom­plett er­hal­ten und mit der gleich­na­mi­gen un­ter­ge­gan­ge­nen Klos­ter­stadt in die Lis­te der Unesco-Welt­er­be­stät­ten auf­ge­nom­men, als bis­her ein­zi­ges Bau­denk­mal in West­fa­len.

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Die barocken Gartenanlagen des Museums Kurhaus Kleve, © Tourismus NRW e.V.

Mu­se­um Kur­haus Kle­ve

Zeit­ge­nös­si­sche Kunst in klas­si­zis­ti­schen Mau­ern

Einst fla­nier­ten Kur­gäs­te durch die Wan­del­hal­le vom Ho­tel zum Fried­rich-Wil­helms-Bad im nie­der­rhei­ni­schen Kle­ve. Heu­te bil­det der 55 Me­ter lan­ge Saal das Herz­stück des Mu­se­ums Kur­haus Kle­ve und bie­tet un­ge­ahn­te Mög­lich­kei­ten für die Prä­sen­ta­ti­on zeit­ge­nös­si­scher Kunst.

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In die ländliche Umgebung eingebunden ist das Kulturgut Haus Nottbeck, © Tourismus NRW e.V.

Kul­tur­gut Haus Nott­beck

Mu­se­um für West­fä­li­sche Li­te­ra­tur

Ein­ge­bet­tet in die ty­pi­sche Land­schaft des Müns­ter­lan­des, um­ge­ben von wei­ten Fel­dern und Wie­sen, liegt das ehe­ma­li­ge Rit­ter­gut Haus Nott­beck in Oel­de. Be­reits im 14. Jahr­hun­dert er­rich­tet, be­hei­ma­tet es heu­te das Mu­se­um für West­fä­li­sche Li­te­ra­tur. Be­su­cher er­le­ben hier span­nen­de Li­te­ra­tur­ge­schich­te(n) – von schau­rig-schön bis bis­sig-iro­nisch.

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Vogelperspektive vom Marta Herford, © Tourismus NRW e.V.
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Ver­steck­te Schät­ze

Peter-August-Böckstiegel Haus in Werther, © Tourismus NRW e.V.
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