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Peter-August-Böckstiegel Haus in Werther, © Tourismus NRW e.V.

Kul­tur­Land­par­tie


Wun­der­schö­ne Zie­le für ei­nen er­hol­sa­men Aus­flug ins Grü­ne. Oder ins Blaue.

Kunstgenuss gepaart mit landschaftlicher Schönheit: Abseits der urbanen Zentren bietet der ländliche Raum in Nordrhein-Westfalen die wunderschöne Kulisse für einen aktiven und zugleich erholsamen Ausflug ins Grüne. Oder ins Blaue. Mit dem Picknickkorb, ein wenig Muße und Neugier im Gepäck führt die KulturLandpartie zu idyllisch eingebetteten Wasserburgen und Schlössern, Ausstellungen in pittoreskem Ambiente und prächtigen Gartenanlagen. Mal wird der Ausflug gar selbst zur nostalgischen Zeitreise. Und immer wieder eröffnen sich beim Kulturerleben traumhafte Blicke über die malerischen Wälder und Wiesen.

Luftbild vom Wohnhaus von Otto Pankok, Haus Esselt in Hünxe am Niederrhein, © Tourismus NRW e.V.

Ot­to Pan­kok Mu­se­um Haus Es­selt in Hün­xe

Ma­ler und Men­schen­freund

Das Wohn­haus der Künst­ler­fa­mi­lie Pan­kok war stets ein of­fe­nes, von Gast­freund­schaft ge­präg­tes Haus. Und so soll es auch blei­ben. Bis heu­te ist auf Haus Es­selt im nie­der­rhei­ni­schen Hün­xe al­les so ge­blie­ben, wie es zu Leb­zei­ten des Ma­lers Ot­to Pan­kok und sei­ner Frau Hul­da war. Be­su­cher der länd­lich ge­le­ge­nen Hof­an­la­ge mit­samt dem an­gren­zen­den Ot­to Pan­kok Mu­se­um tau­chen ein in Le­ben und Wir­ken der Fa­mi­lie.

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bestimmung-herrenmensch-wsp-01-vogelsang-ip-roman-hoevel, © Roman Hövel

Fo­rum Vo­gel­sang IP in Schlei­den

Ge­schich­te er­fah­ren. Na­tur er­le­ben. Zu­kunft ge­stal­ten.

Mit der Or­dens­burg Vo­gel­sang hoch über dem Na­tio­nal­park Ei­fel de­mons­trier­ten die Na­tio­nal­so­zia­lis­ten einst ih­re men­schen­ver­ach­ten­de Über­heb­lich­keit. Heu­te ist das Ge­län­de ein „In­ter­na­tio­na­ler Platz (IP) für To­le­ranz, Viel­falt und ein fried­li­ches Mit­ein­an­der“. Ein Ort, an dem Ge­schich­te er­fah­ren, Na­tur er­lebt und Zu­kunft ge­stal­tet wird.

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In die ländliche Umgebung eingebunden ist das Kulturgut Haus Nottbeck, © Tourismus NRW e.V.

Kul­tur­gut Haus Nott­beck in Oel­de

Mu­se­um für West­fä­li­sche Li­te­ra­tur

Ein­ge­bet­tet in die ty­pi­sche Land­schaft des Müns­ter­lan­des, um­ge­ben von wei­ten Fel­dern und Wie­sen, liegt das ehe­ma­li­ge Rit­ter­gut Haus Nott­beck in Oel­de. Be­reits im 14. Jahr­hun­dert er­rich­tet, be­hei­ma­tet es heu­te das Mu­se­um für West­fä­li­sche Li­te­ra­tur. Be­su­cher er­le­ben hier span­nen­de Li­te­ra­tur­ge­schich­te(n) – von schau­rig-schön bis bis­sig-iro­nisch.

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Aussenansicht Burg Hülshoff, Havixbeck, © Ralph Sondermann, Tourismus NRW e.V.

Burg Hüls­hoff in Ha­vix­beck

Ma­le­ri­sches Was­ser­schloss trans­for­miert zum Cen­ter for Li­te­ra­tu­re

Schon vor zwei Jahr­hun­der­ten war das Ge­burts­haus der Dich­te­rin An­net­te von Dros­te-Hüls­hoff (1797-1848) Schau­platz her­aus­ra­gen­der poe­ti­scher Kunst und scharf­sin­ni­ger Re­fle­xi­on der Welt. In den kom­men­den Jah­ren soll sich das Was­ser­schloss im müns­ter­län­di­schen Ha­vix­beck nun in ei­nen „Zu­kunfts­ort Li­te­ra­tur“ ver­wan­deln.

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Das Kloster Dalheim beherbergt heute ein in Deutschland einzigartiges Museum für klösterliche Kulturgeschichte, © Tourismus NRW e.V.

Klos­ter Dal­heim in Lich­ten­au

Kul­tur­ge­schich­te des Klos­ter­le­bens

Die Ge­schich­te von Klos­ter Dal­heim reicht weit zu­rück. Be­reits um 800 soll es hier, am west­li­chen Rand des Eg­ge­ge­bir­ges ei­ne klei­ne Dorf­kir­che ge­ge­ben ha­ben. Ein Nach­bau dien­te zu­nächst als Klos­ter­kir­che ei­nes Frau­en­kon­vents, be­vor sich Mit­te des 15. Jahr­hun­derts die Au­gus­ti­ner-Chor­her­ren in Dal­heim an­sie­del­ten und das Klos­ter zum geist­li­chen und wirt­schaft­li­chen Zen­trum des süd­li­chen Pa­der­bor­ner Lan­des mach­ten. Heu­te be­her­bergt die fast voll­stän­dig er­hal­te­ne An­la­ge das ein­zi­ge Lan­des­mu­se­um für klös­ter­li­che Kul­tur­ge­schich­te in Deutsch­land.

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Im Inneren vieler Gebäude ist es so eingereichtet, als kämen gleich die Bewohner herein, © Tourismus NRW e.V.

LWL-Frei­licht­mu­se­um in Det­mold

500 Jah­re All­tags­kul­tur aus West­fa­len

West­fa­len im Wan­del der Jahr­hun­der­te: In Deutsch­lands größ­tem Frei­licht­mu­se­um er­zäh­len 120 his­to­ri­sche Ge­bäu­de, vom Lip­pi­schen Mei­er­hof aus dem 16. Jahr­hun­dert bis zur Tank­stel­le aus den 1960er Jah­ren, die Ge­schich­te des länd­li­chen All­tags ei­ner gan­zen Re­gi­on. Am Fu­ße des Teu­to­bur­ger Wal­des kön­nen die Be­su­cher in Det­mold ei­ne Zeit­rei­se un­ter­neh­men.

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Das neu gebaute Museum Peter August Böckstiegel in Werther, © Tourismus NRW e.V.

Mu­se­um Pe­ter Au­gust Böck­stie­gel in Wer­t­her

Ex­pres­sio­nis­mus aus West­fa­len

Es war der 127. Ge­burts­tag des Ma­lers Pe­ter Au­gust Böck­stie­gel, als in sei­ner Hei­mat­stadt Wer­t­her am Fu­ße des Teu­to­bur­ger Wal­des mit dem Bau ei­nes neu­en Mu­se­ums be­gon­nen wur­de. In nur zwei Jah­ren ent­stand in un­mit­tel­ba­rer Sicht­ach­se zum Ge­burts­haus des Künst­lers das Mu­se­um Pe­ter Au­gust Böck­stie­gel, das nun in wech­seln­den Aus­stel­lun­gen den um­fang­rei­chen Nach­lass des Ex­pres­sio­nis­ten so­wie Wer­ke sei­ner Weg­ge­fähr­ten und Zeit­ge­nos­sen der Öf­fent­lich­keit prä­sen­tiert.

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Ein Fachwerk-Schmuckstück aus der Baugruppe Eifel, © Tourismus NRW e.V.

LVR-Frei­licht­mu­se­um Kom­mern in Me­cher­nich

Will­kom­men in der Ver­gan­gen­heit

500 Jah­re in die Ver­gan­gen­heit führt die Zeit­rei­se im LVR-Frei­licht­mu­se­um Kom­mern in der Ei­fel. Ei­nes der größ­ten Mu­se­en sei­ner Art in ganz Eu­ro­pa ver­setzt die Be­su­cher mit­ten hin­ein in die Welt un­se­rer Vor­fah­ren. In 75 his­to­ri­schen Ge­bäu­den, dar­un­ter Bau­ern­hö­fe, Werk­stät­ten, Wind- und Was­ser­müh­len, er­le­ben sie haut­nah, wie die Men­schen im Rhein­land einst ge­lebt und ge­ar­bei­tet ha­ben.

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Kernburg und Vorburg der Burg Vischering vor der typischen Landschaft des Münsterlands, © Tourismus NRW e.V.

Burg Vi­sche­ring in Lü­ding­hau­sen

Ei­ne der äl­tes­ten Was­ser­bur­gen West­fa­lens

Ei­ner Feh­de ver­dankt West­fa­len ei­ne der schöns­ten und best­er­hal­te­nen Wehr­an­la­gen aus dem Mit­tel­al­ter. Im Jahr 1271 auf Ge­heiß des müns­te­ri­schen Fürst­bi­schofs er­rich­tet, be­hei­ma­tet Burg Vi­sche­ring heu­te ein his­to­ri­sches Mu­se­um, ei­ne Aus­stel­lung über Schlös­ser und Bur­gen so­wie Räu­me, in de­nen Wech­sel­aus­stel­lun­gen und Events statt­fin­den. Sie lockt jähr­lich rund 80.000 Be­su­cher nach Lü­ding­hau­sen. Das schöns­te Ex­po­nat aber ist die Burg selbst.

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Die barocken Gartenanlagen des Museums Kurhaus Kleve, © Tourismus NRW e.V.

Mu­se­um Kur­haus Kle­ve

Zeit­ge­nös­si­sche Kunst in klas­si­zis­ti­schen Mau­ern

Einst fla­nier­ten Kur­gäs­te durch die Wan­del­hal­le vom Ho­tel zum Fried­rich-Wil­helms-Bad im nie­der­rhei­ni­schen Kle­ve. Heu­te bil­det der 55 Me­ter lan­ge Saal das Herz­stück des Mu­se­ums Kur­haus Kle­ve und bie­tet un­ge­ahn­te Mög­lich­kei­ten für die Prä­sen­ta­ti­on zeit­ge­nös­si­scher Kunst.

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Peter-August-Böckstiegel Haus in Werther, © Tourismus NRW e.V.
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