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Peter-August-Böckstiegel Haus in Werther, © Tourismus NRW e.V.

Kul­tur­Land­par­tie


Wun­der­schö­ne Zie­le für ei­nen er­hol­sa­men Aus­flug ins Grü­ne. Oder ins Blaue.

Kunstgenuss gepaart mit landschaftlicher Schönheit: Abseits der urbanen Zentren bietet der ländliche Raum in Nordrhein-Westfalen die wunderschöne Kulisse für einen aktiven und zugleich erholsamen Ausflug ins Grüne. Oder ins Blaue. Mit dem Picknickkorb, ein wenig Muße und Neugier im Gepäck führt die KulturLandpartie zu idyllisch eingebetteten Wasserburgen und Schlössern, Ausstellungen in pittoreskem Ambiente und prächtigen Gartenanlagen. Mal wird der Ausflug gar selbst zur nostalgischen Zeitreise. Und immer wieder eröffnen sich beim Kulturerleben traumhafte Blicke über die malerischen Wälder und Wiesen.

bestimmung-herrenmensch-wsp-01-vogelsang-ip-roman-hoevel, © Roman Hövel

Fo­rum Vo­gel­sang IP

Ge­schich­te er­fah­ren. Na­tur er­le­ben. Zu­kunft ge­stal­ten.

Mit der Or­dens­burg Vo­gel­sang hoch über dem Na­tio­nal­park Ei­fel de­mons­trier­ten die Na­tio­nal­so­zia­lis­ten einst ih­re men­schen­ver­ach­ten­de Über­heb­lich­keit. Heu­te ist das Ge­län­de ein „In­ter­na­tio­na­ler Platz (IP) für To­le­ranz, Viel­falt und ein fried­li­ches Mit­ein­an­der“. Ein Ort, an dem Ge­schich­te er­fah­ren, Na­tur er­lebt und Zu­kunft ge­stal­tet wird.

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Kernburg und Vorburg der Burg Vischering vor der typischen Landschaft des Münsterlands, © Tourismus NRW e.V.

Burg Vi­sche­ring

Ei­ne der äl­tes­ten Was­ser­bur­gen West­fa­lens

Ei­ner Feh­de ver­dankt West­fa­len ei­ne der schöns­ten und best­er­hal­te­nen Wehr­an­la­gen aus dem Mit­tel­al­ter. Im Jahr 1271 auf Ge­heiß des müns­te­ri­schen Fürst­bi­schofs er­rich­tet, be­hei­ma­tet Burg Vi­sche­ring im süd­li­chen Müns­ter­land heu­te ein his­to­ri­sches Mu­se­um, ei­ne Aus­stel­lung über Schlös­ser und Bur­gen in der Re­gi­on so­wie Räum­lich­kei­ten in der Vor­burg, in de­nen Wech­sel­aus­stel­lun­gen mit mo­der­ner Kunst und Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Sie lockt un­ter dem Mot­to „Mu­se­um. Kunst. Kul­tur“ jähr­lich rund 80.000 Be­su­cher nach Lü­ding­hau­sen. Das schöns­te Ex­po­nat aber ist die Burg selbst.

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Die Wiese vor Schloss Paffendorf bietet sich für ein Musikpicknick an, © Tourismus NRW e.V.

Jac­ques Of­fen­bach Jahr 2019

Mu­sik-Pick­nick in Schlös­sern und Parks

In Pa­ris war er ein ge­fei­er­ter Star. Ros­si­ni nann­te ihn gar den „Mo­zart der Champs-Ély­sées“. Ge­bür­ti­ger Fran­zo­se war Jac­ques Of­fen­bach je­doch kei­nes­wegs. Der „Va­ter der Ope­ret­te“, des­sen Me­lo­di­en auch hier­zu­lan­de je­der kennt, stamm­te aus dem Rhein­land. Ge­nau­er: aus Köln. An­läss­lich sei­nes 200. Ge­burts­ta­ges im Jahr 2019 holt ihn die Köl­ner Of­fen­bach-Ge­sell­schaft des­halb zu­rück in sei­ne Hei­mat­stadt – mit Mu­sik-Pick­nicks in Schlös­sern und Parks.

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Die Klosteranlage in Rheine im Münsterland direkt am Ufer der Ems, © Tourismus NRW e.V.

Klos­ter Bent­la­ge

Klos­ter­ge­schich­te trifft Kunst der Mo­der­ne

Am lin­ken Ufer der Ems, in­mit­ten ei­nes Land­schafts­schutz­ge­bie­tes liegt ei­ne der best­er­hal­te­nen mit­tel­al­ter­li­chen Klos­ter­an­la­gen West­fa­lens. Be­reits im Jahr 1803 sä­ku­la­ri­siert und von ei­ner bel­gi­schen Adels­fa­mi­lie zum Schloss um­funk­tio­niert, ist Klos­ter Bent­la­ge heu­te ein Ort der Kunst und der kul­tu­rel­len Be­geg­nung. Ne­ben der be­deu­ten­den Samm­lung­zur Klos­ter­ge­schich­te be­her­bergt es die West­fä­li­sche Ga­le­rie und ist Treff­punkt nam­haf­ter Ge­gen­warts­künst­ler – und Rad­fah­rer.

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In die ländliche Umgebung eingebunden ist das Kulturgut Haus Nottbeck, © Tourismus NRW e.V.

Kul­tur­gut Haus Nott­beck

Mu­se­um für West­fä­li­sche Li­te­ra­tur

Ein­ge­bet­tet in die ty­pi­sche Land­schaft des Müns­ter­lan­des, um­ge­ben von wei­ten Fel­dern und Wie­sen, liegt das ehe­ma­li­ge Rit­ter­gut Haus Nott­beck in Oel­de. Be­reits im 14. Jahr­hun­dert er­rich­tet, be­hei­ma­tet es heu­te das Mu­se­um für West­fä­li­sche Li­te­ra­tur. Be­su­cher er­le­ben hier span­nen­de Li­te­ra­tur­ge­schich­te(n) – von schau­rig-schön bis bis­sig-iro­nisch.

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Kulturpäckchen, © Tourismus NRW e.V.

Klos­ter Dal­heim

Kul­tur­ge­schich­te des Klos­ter­le­bens

Die Ge­schich­te von Klos­ter Dal­heim reicht weit zu­rück. Be­reits um 800 soll es hier, am west­li­chen Rand des Eg­ge­ge­bir­ges ei­ne klei­ne Dorf­kir­che ge­ge­ben ha­ben. Ein Nach­bau dien­te zu­nächst als Klos­ter­kir­che ei­nes Frau­en­kon­vents, be­vor sich Mit­te des 15. Jahr­hun­derts die Au­gus­ti­ner-Chor­her­ren in Dal­heim an­sie­del­ten und das Klos­ter zum geist­li­chen und wirt­schaft­li­chen Zen­trum des süd­li­chen Pa­der­bor­ner Lan­des mach­ten. Heu­te be­her­bergt die fast voll­stän­dig er­hal­te­ne An­la­ge das ein­zi­ge Lan­des­mu­se­um für klös­ter­li­che Kul­tur­ge­schich­te in Deutsch­land.

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Das ehemalige Kloster und heutige Schloss Corvey ist heute Wohnort des Herzoglichen Hauses Ratibor und Corvey, © Tourismus NRW e.V.

Schloss Cor­vey

Unesco-Welt­er­be­stät­te mit 1.200-jäh­ri­ger Ge­schich­te

Das ka­ro­lin­gi­sche West­werk in dem ehe­ma­li­gen Be­ne­dik­ti­ner­klos­ter Cor­vey ist ei­nes der äl­tes­ten Bau­wer­ke West­fa­lens. Bis heu­te ist das mäch­ti­ge Turm­ge­bäu­de mit der im­po­san­ten Ein­gangs­hal­le im Kreis Höx­ter kom­plett er­hal­ten und mit der gleich­na­mi­gen un­ter­ge­gan­ge­nen Klos­ter­stadt in die Lis­te der Unesco-Welt­er­be­stät­ten auf­ge­nom­men, als bis­her ein­zi­ges Bau­denk­mal in West­fa­len.

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Ein Fachwerk-Schmuckstück aus der Baugruppe Eifel, © Tourismus NRW e.V.

LVR-Frei­licht­mu­se­um Kom­mern

Will­kom­men in der Ver­gan­gen­heit

500 Jah­re in die Ver­gan­gen­heit führt die Zeit­rei­se im LVR-Frei­licht­mu­se­um Kom­mern in der Ei­fel. Ei­nes der größ­ten Mu­se­en sei­ner Art in ganz Eu­ro­pa ver­setzt die Be­su­cher mit­ten hin­ein in die Welt un­se­rer Vor­fah­ren. In 75 his­to­ri­schen Ge­bäu­den, dar­un­ter Bau­ern­hö­fe, Werk­stät­ten, Wind- und Was­ser­müh­len, er­le­ben sie haut­nah, wie die Men­schen im Rhein­land einst ge­lebt und ge­ar­bei­tet ha­ben.

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Die Barockbrücke, heute auch Hochzeitsbrücke genannt, ist im Park von Schloss Dyck ein beliebtes Fotomotiv., © Tourismus NRW e.V.

Schloss Dyck

Eng­lisch in­spi­riert und von Was­ser um­ge­ben

„Dy­cker Länd­chen“ wird das klei­ne, ab­ge­schie­de­ne Ter­ri­to­ri­um in Jü­chen im Rhein-Kreis-Neuss lie­be­voll ge­nannt: Über vier In­seln im Kel­zen­ber­ger Bach, um­ge­ben von ei­nem eng­li­schen Land­schafts­gar­ten, er­streckt sich Schloss Dyck mit sei­nen Vor­bur­gen und dem Wirt­schafts­hof. Die An­la­ge ge­hört zu den kul­tur­his­to­risch be­deu­tends­ten Was­ser­schlös­sern des Rhein­lan­des und ist heu­te ein „Zen­trum für Gar­ten­kunst und Land­schafts­kul­tur“.

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Luftbild vom Wohnhaus von Otto Pankok, Haus Esselt in Hünxe am Niederrhein, © Tourismus NRW e.V.

Ot­to Pan­kok Mu­se­um Haus Es­selt

Ma­ler und Men­schen­freund

Das Wohn­haus der Künst­ler­fa­mi­lie Pan­kok war stets ein of­fe­nes, von Gast­freund­schaft ge­präg­tes Haus. Und so soll es auch blei­ben. Bis heu­te ist auf Haus Es­selt im nie­der­rhei­ni­schen Hün­xe al­les so ge­blie­ben, wie es zu Leb­zei­ten des Ma­lers Ot­to Pan­kok und sei­ner Frau Hul­da war. Be­su­cher der länd­lich ge­le­ge­nen Hof­an­la­ge mit­samt dem an­gren­zen­den Ot­to Pan­kok Mu­se­um tau­chen ein in Le­ben und Wir­ken der Fa­mi­lie.

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