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Peter-August-Böckstiegel Haus in Werther, © Tourismus NRW e.V.

KulturLandpartie


Wunderschöne Ziele für einen erholsamen Ausflug ins Grüne. Oder ins Blaue.

Kunstgenuss gepaart mit landschaftlicher Schönheit: Abseits der urbanen Zentren bietet der ländliche Raum in Nordrhein-Westfalen die wunderschöne Kulisse für einen aktiven und zugleich erholsamen Ausflug ins Grüne. Oder ins Blaue. Mit dem Picknickkorb, ein wenig Muße und Neugier im Gepäck führt die KulturLandpartie zu idyllisch eingebetteten Wasserburgen und Schlössern, Ausstellungen in pittoreskem Ambiente und prächtigen Gartenanlagen. Mal wird der Ausflug gar selbst zur nostalgischen Zeitreise. Und immer wieder eröffnen sich beim Kulturerleben traumhafte Blicke über die malerischen Wälder und Wiesen.

Aussenansicht Burg Hülshoff, Havixbeck, © Ralph Sondermann, Tourismus NRW e.V.

Burg Hülshoff

Malerisches Wasserschloss transformiert zum Center for Literature

Schon vor zwei Jahrhunderten war das Geburtshaus der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) Schauplatz herausragender poetischer Kunst und scharfsinniger Reflexion der Welt. In den kommenden Jahren soll sich das Wasserschloss im münsterländischen Havixbeck nun in einen „Zukunftsort Literatur“ verwandeln.

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Das fürstliche Residenzschloss im Stil der Weserrenaissance, © Tourismus NRW e.V.

Lippisches Landesmuseum Detmold

Landesgeschichte und Kulturen der Welt

Bereits im Jahr 1835 gegründet, verfügt das Lippische Landesmuseum in Detmold heute über eine umfangreiche Sammlung von Kulturgütern aus der Region Lippe und vielen Teilen der Welt. Von Funden aus der Steinzeit über historisches Spielzeug, Möbel und Kleider bis hin zu wertvollen Ölgemälden reicht die Auswahl der Exponate im größten und ältesten Regionalmuseum Ostwestfalens.

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Kernburg und Vorburg der Burg Vischering vor der typischen Landschaft des Münsterlands, © Tourismus NRW e.V.

Burg Vischering

Eine der ältesten Wasserburgen Westfalens

Einer Fehde verdankt Westfalen eine der schönsten und besterhaltenen Wehranlagen aus dem Mittelalter. Im Jahr 1271 auf Geheiß des münsterischen Fürstbischofs errichtet, beheimatet Burg Vischering im südlichen Münsterland heute ein historisches Museum, eine Ausstellung über Schlösser und Burgen in der Region sowie Räumlichkeiten in der Vorburg, in denen Wechselausstellungen mit moderner Kunst und Kulturveranstaltungen stattfinden. Sie lockt unter dem Motto „Museum. Kunst. Kultur“ jährlich rund 80.000 Besucher nach Lüdinghausen. Das schönste Exponat aber ist die Burg selbst.

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Das neu gebaute Museum Peter August Böckstiegel in Werther, © Tourismus NRW e.V.

Museum Peter August Böckstiegel

Expressionismus aus Westfalen

Es war der 127. Geburtstag des Malers Peter August Böckstiegel, als in seiner Heimatstadt Werther am Fuße des Teutoburger Waldes mit dem Bau eines neuen Museums begonnen wurde. In nur zwei Jahren entstand in unmittelbarer Sichtachse zum Geburtshaus des Künstlers das Museum Peter August Böckstiegel, das nun in wechselnden Ausstellungen den umfangreichen Nachlass des Expressionisten sowie Werke seiner Weggefährten und Zeitgenossen der Öffentlichkeit präsentiert.

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Kulturpäckchen, © Tourismus NRW e.V.

Kloster Dalheim

Kulturgeschichte des Klosterlebens

Die Geschichte von Kloster Dalheim reicht weit zurück. Bereits um 800 soll es hier, am westlichen Rand des Eggegebirges eine kleine Dorfkirche gegeben haben. Ein Nachbau diente zunächst als Klosterkirche eines Frauenkonvents, bevor sich Mitte des 15. Jahrhunderts die Augustiner-Chorherren in Dalheim ansiedelten und das Kloster zum geistlichen und wirtschaftlichen Zentrum des südlichen Paderborner Landes machten. Heute beherbergt die fast vollständig erhaltene Anlage das einzige Landesmuseum für klösterliche Kulturgeschichte in Deutschland.

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bestimmung-herrenmensch-wsp-01-vogelsang-ip-roman-hoevel, © Roman Hövel

Forum Vogelsang IP

Geschichte erfahren. Natur erleben. Zukunft gestalten.

Mit der Ordensburg Vogelsang hoch über dem Nationalpark Eifel demonstrierten die Nationalsozialisten einst ihre menschenverachtende Überheblichkeit. Heute ist das Gelände ein „Internationaler Platz (IP) für Toleranz, Vielfalt und ein friedliches Miteinander“. Ein Ort, an dem Geschichte erfahren, Natur erlebt und Zukunft gestaltet wird.

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Die Barockbrücke, heute auch Hochzeitsbrücke genannt, ist im Park von Schloss Dyck ein beliebtes Fotomotiv., © Tourismus NRW e.V.

Schloss Dyck

Englisch inspiriert und von Wasser umgeben

„Dycker Ländchen“ wird das kleine, abgeschiedene Territorium in Jüchen im Rhein-Kreis-Neuss liebevoll genannt: Über vier Inseln im Kelzenberger Bach, umgeben von einem englischen Landschaftsgarten, erstreckt sich Schloss Dyck mit seinen Vorburgen und dem Wirtschaftshof. Die Anlage gehört zu den kulturhistorisch bedeutendsten Wasserschlössern des Rheinlandes und ist heute ein „Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur“.

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In der mittelalterlichen Burg Hengebach befindet sich seit 2009 die Int. Kunstakademie Heimbach, © Tourismus NRW e.V.

Internationale Kunstakademie Heimbach

Neue Kunst in alten Mauern

In einem der ältesten Bauwerke der Eifel, der mittelalterlichen Burg Hengebach, befindet sich seit 2009 die Internationale Kunstakademie Heimbach. In den Ateliers lernen ambitionierte Laien und Profis, ihre Kreativität zu entfalten – lassen mitunter aber auch einfach mal den Blick über die kleine Eifelstadt, die Wälder und das idyllische Rurtal schweifen.

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In die ländliche Umgebung eingebunden ist das Kulturgut Haus Nottbeck, © Tourismus NRW e.V.

Kulturgut Haus Nottbeck

Museum für Westfälische Literatur

Eingebettet in die typische Landschaft des Münsterlandes, umgeben von weiten Feldern und Wiesen, liegt das ehemalige Rittergut Haus Nottbeck in Oelde. Bereits im 14. Jahrhundert errichtet, beheimatet es heute das Museum für Westfälische Literatur. Besucher erleben hier spannende Literaturgeschichte(n) – von schaurig-schön bis bissig-ironisch.

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Das ehemalige Kloster und heutige Schloss Corvey ist heute Wohnort des Herzoglichen Hauses Ratibor und Corvey, © Tourismus NRW e.V.

Schloss Corvey

Unesco-Welterbestätte mit 1.200-jähriger Geschichte

Das karolingische Westwerk in dem ehemaligen Benediktinerkloster Corvey ist eines der ältesten Bauwerke Westfalens. Bis heute ist das mächtige Turmgebäude mit der imposanten Eingangshalle im Kreis Höxter komplett erhalten und mit der gleichnamigen untergegangenen Klosterstadt in die Liste der Unesco-Welterbestätten aufgenommen, als bisher einziges Baudenkmal in Westfalen.

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