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Peter-August-Böckstiegel Haus in Werther, © Tourismus NRW e.V.

KulturLandpartie


Wunderschöne Ziele für einen erholsamen Ausflug ins Grüne. Oder ins Blaue.

Kunstgenuss gepaart mit landschaftlicher Schönheit: Abseits der urbanen Zentren bietet der ländliche Raum in Nordrhein-Westfalen die wunderschöne Kulisse für einen aktiven und zugleich erholsamen Ausflug ins Grüne. Oder ins Blaue. Mit dem Picknickkorb, ein wenig Muße und Neugier im Gepäck führt die KulturLandpartie zu idyllisch eingebetteten Wasserburgen und Schlössern, Ausstellungen in pittoreskem Ambiente und prächtigen Gartenanlagen. Mal wird der Ausflug gar selbst zur nostalgischen Zeitreise. Und immer wieder eröffnen sich beim Kulturerleben traumhafte Blicke über die malerischen Wälder und Wiesen.

In der mittelalterlichen Burg Hengebach befindet sich seit 2009 die Int. Kunstakademie Heimbach, © Torismus NRW e.V.

Internationale Kunstakademie Heimbach

Neue Kunst in alten Mauern

In einem der ältesten Bauwerke der Eifel, der mittelalterlichen Burg Hengebach, befindet sich seit 2009 die Internationale Kunstakademie Heimbach. In den Ateliers lernen ambitionierte Laien und Profis, ihre Kreativität zu entfalten – lassen mitunter aber auch einfach mal den Blick über die kleine Eifelstadt, die Wälder und das idyllische Rurtal schweifen.

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Besucher auf Erkundungstour, © Foto Sabine König

LVR-Freilichtmuseum Lindlar

Arbeit und Alltag der bergischen Landbevölkerung anno 1900

Noch im 19. Jahrhundert war das Leben im Bergischen Land geprägt von wenig ertragreicher Landwirtschaft und anstrengender Industriearbeit in den zahlreichen Hämmern und Kotten. Was das für die Menschen damals bedeutete, bleibt für die Besucher im LVR-Freilichtmuseum Lindlar nicht bloß Theorie.

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Die Barockbrücke, heute auch Hochzeitsbrücke genannt, ist im Park von Schloss Dyck ein beliebtes Fotomotiv., © Tourismus NRW e.V.

Schloss Dyck

Englisch inspiriert und von Wasser umgeben

„Dycker Ländchen“ wird das kleine, abgeschiedene Territorium in Jüchen im Rhein-Kreis-Neuss liebevoll genannt: Über vier Inseln im Kelzenberger Bach, umgeben von einem englischen Landschaftsgarten, erstreckt sich Schloss Dyck mit seinen Vorburgen und dem Wirtschaftshof. Die Anlage gehört zu den kulturhistorisch bedeutendsten Wasserschlössern des Rheinlandes und ist heute ein „Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur“.

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Das neu gebaute Museum Peter August Böckstiegel in Werther, © Tourismus NRW e.V.

Museum Peter August Böckstiegel

Expressionismus aus Westfalen

Es war der 127. Geburtstag des Malers Peter August Böckstiegel, als in seiner Heimatstadt Werther am Fuße des Teutoburger Waldes mit dem Bau eines neuen Museums begonnen wurde. In nur zwei Jahren entstand in unmittelbarer Sichtachse zum Geburtshaus des Künstlers das Museum Peter August Böckstiegel, das nun in wechselnden Ausstellungen den umfangreichen Nachlass des Expressionisten sowie Werke seiner Weggefährten und Zeitgenossen der Öffentlichkeit präsentiert.

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Ein Steinrelief im Museum Kloster Bentlage, © Tourismus NRW e.V.

Kloster Bentlage

Klostergeschichte trifft Kunst der Moderne

Am linken Ufer der Ems, inmitten eines Landschaftsschutzgebietes liegt eine der besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen Westfalens. Bereits im Jahr 1803 säkularisiert und von einer belgischen Adelsfamilie zum Schloss umfunktioniert, ist Kloster Bentlage heute ein Ort der Kunst und der kulturellen Begegnung. Neben der bedeutenden Sammlungzur Klostergeschichte beherbergt es die Westfälische Galerie und ist Treffpunkt namhafter Gegenwartskünstler – und Radfahrer.

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Die Wiese vor Schloss Paffendorf bietet sich für ein Musikpicknick an, © Tourismus NRW e.V.

Jacques Offenbach Jahr 2019

Musik-Picknick in Schlössern und Parks

In Paris war er ein gefeierter Star. Rossini nannte ihn gar den „Mozart der Champs-Élysées“. Gebürtiger Franzose war Jacques Offenbach jedoch keineswegs. Der „Vater der Operette“, dessen Melodien auch hierzulande jeder kennt, stammte aus dem Rheinland. Genauer: aus Köln. Anlässlich seines 200. Geburtstages im Jahr 2019 holt ihn die Kölner Offenbach-Gesellschaft deshalb zurück in seine Heimatstadt – mit Musik-Picknicks in Schlössern und Parks.

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Das ehemalige Kloster und heutige Schloss Corvey ist heute Wohnort des Herzoglichen Hauses Ratibor und Corvey, © Tourismus NRW e.V.

Schloss Corvey

Unesco-Welterbestätte mit 1.200-jähriger Geschichte

Das karolingische Westwerk in dem ehemaligen Benediktinerkloster Corvey ist eines der ältesten Bauwerke Westfalens. Bis heute ist das mächtige Turmgebäude mit der imposanten Eingangshalle im Kreis Höxter komplett erhalten und mit der gleichnamigen untergegangenen Klosterstadt in die Liste der Unesco-Welterbestätten aufgenommen, als bisher einziges Baudenkmal in Westfalen.

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Das fürstliche Residenzschloss im Stil der Weserrenaissance, © Tourismus NRW e.V.

Lippisches Landesmuseum Detmold

Landesgeschichte und Kulturen der Welt

Bereits im Jahr 1835 gegründet, verfügt das Lippische Landesmuseum in Detmold heute über eine umfangreiche Sammlung von Kulturgütern aus der Region Lippe und vielen Teilen der Welt. Von Funden aus der Steinzeit über historisches Spielzeug, Möbel und Kleider bis hin zu wertvollen Ölgemälden reicht die Auswahl der Exponate im größten und ältesten Regionalmuseum Ostwestfalens.

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Eigentlich eine zu groß geratene Villa: Schloss Drachenburg in Königswinter, © Tourismus NRW e.V.

Schloss Drachenburg

Pure Rheinromantik im Naturpark Siebengebirge

Steil bergauf geht’s mit der Zahnradbahn. Vom Drachenfels bei Königswinter, Deutschlands meist „bestiegenem“ Berg, reicht der Blick weit über den Rhein. Schon auf halber Strecke lohnt ein Stopp auf Schloss Drachenburg.

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Das Kloster Dalheim beherbergt heute ein in Deutschland einzigartiges Museum für klösterliche Kulturgeschichte, © Tourismus NRW e.V.

Kloster Dalheim

Kulturgeschichte des Klosterlebens

Die Geschichte von Kloster Dalheim reicht weit zurück. Bereits um 800 soll es hier, am westlichen Rand des Eggegebirges eine kleine Dorfkirche gegeben haben. Ein Nachbau diente zunächst als Klosterkirche eines Frauenkonvents, bevor sich Mitte des 15. Jahrhunderts die Augustiner-Chorherren in Dalheim ansiedelten und das Kloster zum geistlichen und wirtschaftlichen Zentrum des südlichen Paderborner Landes machten. Heute beherbergt die fast vollständig erhaltene Anlage das einzige Landesmuseum für klösterliche Kulturgeschichte in Deutschland.

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