©
Matrix Crowd, © Matrix

Weh­ring­hau­sen


Er­folg­ver­spre­chends­ter Stadt­teil Ha­gens

„Komm, komm, komm, komm, komm nach Hagen, werde Popstar, mach dein Glück!“. Diese Zeilen der Hagener Band Extrabreit sind der Inbegriff der faszinierenden Zeit Ende der 1970er Jahre bis Mitte der 1980er Jahre, in denen Hagen zu einem der Hotspots der deutschsprachigen New Wave wird. Gemeint war aber vor allem: Komm nach Wehringhausen. Denn dieser Stadttteil nur wenige Schritte südöstlich des Hauptbahnhofs war das Zentrum der Musik- und Kulturszene in diesen Jahren. Hier findet die englische Punkbewegung der späten 70er Jahre ihren Widerhall und inspiriert zur Gründung eigener Bands. Hier wird Nena entdeckt, hier werden Extrabreit zu Stars und hier entdecken die Schwestern Anette und Inga Humpe ihre Musikliebe (bevor sie mit den Neonbabies und Ideal die Berliner Musikszene aufmischen). Kommend vom Hauptbahnhof lässt sich schnell erspüren, wie nah die interessanten Orte beieinanderliegen. Man spaziert an dem Flüsschen Volme entlang (und kann sich dabei die Solonummer von Extrabreit-Gitarrist Stefan Kleinkrieg anhören: "Volmestrand"), passiert das Stadttheater, den bedrückenden Zivilschutzbunker aus dem zweiten Weltkrieg (in dem man absurderweise ein prächtiges 4-Gänge-Bunker-Dinner genießen kann) und kommt nach wenigen Minuten zum Kultopia.

Weitere Informationen:
Berliner Platz, 58089 Hagen

 

Al­le Pop­spots im Ruhr­ge­biet

Club Bahnhof Ehrenfeld, © Ole Löding
©

EX-Tan­te Ol­ga

Don't Panic, © Sabrina Schmidt
©

Vie­ho­fer Platz

Yeah Records Front, © Sabrina Schmidt
©

Yeah Re­cor­ds

Soundgarden, © Tourismus NRW e.V.
©

EX-Sound­gar­den

The Dortmunder U, © Tourismus NRW e.V.
©

Dort­mun­der U

Der Standort der Grugahalle, © Jule Körber
©

Gru­ga­hal­le

Rott5Theater, © Tourismus NRW e.V.
©

Rott5Thea­ter

Matrix Crowd, © Matrix
©

EX-Pink Pa­lace

Das Zum Hübi, © Jule Körber
©

Zum Hü­bi

Der Plattenladen Idiot Records, © Tourismus NRW e.V.
©

Idi­ots Re­cor­ds

Old Daddy Tie, © Tourismus NRW e.V.
©

EX-Old Dad­dy